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Rang 3 trotz schwerer Beine | 26.05.2021 | 06:00 Uhr

Alexandra Burghardt ist jetzt schnellste Frau Bayerns – Altöttingerin sprintet 11,25 Sekunden über 100 m

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Der Zieleinlauf des Finales über 100m der Damen in Weinheim: Es gewann die Schweizerin Mujinga Kambundji (von links) vor Rebekka Haase und Alexandra Burghardt. −Foto: imago images

Der Zieleinlauf des Finales über 100m der Damen in Weinheim: Es gewann die Schweizerin Mujinga Kambundji (von links) vor Rebekka Haase und Alexandra Burghardt. −Foto: imago images

Der Zieleinlauf des Finales über 100m der Damen in Weinheim: Es gewann die Schweizerin Mujinga Kambundji (von links) vor Rebekka Haase und Alexandra Burghardt. −Foto: imago images


"Das war erst der Anfang", hatte Alexandra Burghardt nach ihren Bestzeiten über 100 (11,29 Sekunden) und 200m (23,00) beim nationalen Leichtathletik-Sportfest "Road to Tokyo" in Mannheim angekündigt. Schon eine Woche später hielt die Sprinterin der LG Gendorf Wacker Burghausen Wort und lief die 100m erneut so flott wie noch nie: 11,25 standen bei der Kurpfalz-Gala der TSG Weinheim auf der Anzeigetafel.

Damit ist Burghardt auch die schnellste Frau, die jemals für einen bayerischen Verein gestartet ist. Sie löschte den bisherigen Rekord von 11,28, den immerhin die ehemalige Europameisterin Verena Sailer und die aktuelle Deutsche Hallenmeisterin Amelie-Sophie Lederer hielten, aus den Listen.

"Das war super. Ich bin total zufrieden", freut sich die 27-Jährige, die sich diesmal auf die kürzere Distanz konzentrierte. Die Anstrengung nach den Rennen in Mannheim und während der Woche beim Golden Spike Meeting im tschechischen Ostrava, wo sie bei kalten Temperaturen und Gegenwind nur über 200m gestartet und in 23,47 klar über ihrer Marke geblieben war, hat sich damit vollauf gelohnt. Bereits im Vorlauf zauberte Burghardt die 11,25 bei 2,0 Meter/Sekunde Rückenwind auf die schnelle Bahn im Sepp-Herberger-Stadion von Weinheim. "Ich war ziemlich müde. Die ersten 40 Meter waren deutlich langsamer als in Mannheim. Aber die zweite Hälfte des Rennens war technisch besser und da hat auch der Rückenwind mitgeholfen", analysiert die Tögingerin, die in Altötting lebt, ihren Siegeslauf. Es war gleichzeitig die drittbeste Zeit aller 22 Konkurrentinnen.

Auch wenn Explosivität und Spritzigkeit angesichts der schweren Beine etwas gefehlt haben, so konnte Burghardt im Finale sogar noch zulegen. Hinter der WM-Dritten über 200m, Mujinga Kambundji aus der Schweiz, die in klangvollen 11,03 Sekunden gewann, und Rebekka Haase (Sprintteam Wetzlar/11,13) belegte sie den 3. Platz. Zwar blieb die Uhr für sie bei 11,24 stehen, aber der Rückenwind war mit 2,1 Meter/Sekunde etwas zu stark, als dass diese Zeit in die Bestenliste eingeht. Damit kann die LG-Sportlerin allerdings ebenso leben wie mit der Tatsache, dass sie diesmal "einen noch schlechteren Start" hinlegte und das Rennen ein "einziger Kampf gegen die Müdigkeit" war. Im Ringen um die Olympia-Norm von 11,15 (100m) bzw. 22,80 (200m) hofft Burghardt nur, dass "ich beides mal hinkriege" – also einen guten Start und eine technisch fehlerfreie zweite Rennhälfte.

Angst, dass ihr im Bemühen um die Fahrkarte zu den Spielen in Tokio die Zeit davonläuft, hat die Sprinterin nicht. Im Gegenteil: Sie vertraut nach fast einjähriger Verletzungspause auf ihre gute Frühform in dieser Saison, die nach einer kurzen Regenerationsphase mit ein paar Trainingstagen bei Coach Patrick Saile und ihrer Freundin Mujinga Kambundji in der Schweiz noch verfeinert werden soll. Bei den Deutschen Meisterschaften vom 4. bis 6. Juni in Braunschweig erfolgt dann der nächste Anlauf, eine der magischen Marken zu knacken. − fa












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