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21.01.2021 | 06:30 Uhr

Mit Schwung in den Heim-Weltcup – Florian Bauer aus Töging schiebt am Königssee wieder Bob von Johannes Lochner an

von Franz Aichinger

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An der Seite von Bobpilot Johannes Lochner belegte der Töginger Florian Bauer (links) zuletzt beim Zweier-Weltcup in St. Moritz den 2. Platz. Am Sonntag starten beide am Königssee im Vierer. −Foto: Bittner

An der Seite von Bobpilot Johannes Lochner belegte der Töginger Florian Bauer (links) zuletzt beim Zweier-Weltcup in St. Moritz den 2. Platz. Am Sonntag starten beide am Königssee im Vierer. −Foto: Bittner

An der Seite von Bobpilot Johannes Lochner belegte der Töginger Florian Bauer (links) zuletzt beim Zweier-Weltcup in St. Moritz den 2. Platz. Am Sonntag starten beide am Königssee im Vierer. −Foto: Bittner


"Es geht weiter aufwärts, aber es fehlen noch ein paar Rennen zur WM-Form", sagt Florian Bauer. Der Töginger musste in seiner fünften Saison als Bobanschieber die ersten vier Veranstaltungen im lettischen Sigulda und in Innsbruck/Igls wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel sausen lassen. Seit Anfang des Jahres ist er wieder an Bord und kommt im Gefährt von Doppel-Vizeweltmeister Johannes "Hansi" Lochner immer besser in Fahrt. Seine Bilanz: Ein 2.Platz im Zweier sowie zweimal Rang4 im Vierer.

Der Wiedereinstieg des 26-Jährigen begann mit einer Enttäuschung. Bei der EM in Winterberg musste sich der Starter des BRC Ohlstadt im Bob des Berchtesgadeners Lochner (BC Stuttgart Solitude) zusammen mit Christopher Weber (BSC Winterberg) und Christian Rasp (WSV Königssee) mit Position4 begnügen – und das als Titelverteidiger. "Wir waren gar nicht zufrieden, vor allem mit den Startzeiten. Da hatten wir uns mehr erwartet", verrät Bauer. Im ersten Moment sei das Abschneiden ernüchternd gewesen, aber neben ihm habe auch Weber nach einer Blessur sein Comeback gefeiert und "da ist es schwierig gleich wieder top zu sein". Dennoch merkt der 100kg schwere Hüne an: "Das Podest wäre das Mindeste gewesen."

Neben Seriensieger und Rekordweltmeister Francesco Friedrich vom BSC Sachsen Oberbärenburg, der seine Titelsammlung komplettierte, mussten Bauer und Kollegen in der EM-Wertung auch den Österreicher Benjamin Maier und Rostislaw Gaitjukewitsch aus Russland passieren lassen. In der parallel ermittelten Weltcup-Reihung war in der Bahn im Hochsauerland auch noch der Kanadier Justin Kripps schneller.

Dass er sich dennoch auf dem richtigen Kurs befindet, erfuhr Bauer dann am vergangenen Wochenende beim Weltcup in St. Moritz im Zweier. Hinter Friedrich, der mal wieder eine Klasse für sich war und mit Anschieber Alexander Schüller (SV Halle) jeweils Start- und Laufbestzeiten hinlegte, wurde der Töginger an der Seite von Lochner Zweiter. Der Rückstand des Duos auf der einzigen Natureisbahn der Welt betrug 0,45 Sekunden und der Vorsprung auf die Kanadier Justin Kripps/Cam Stones, die als Drittplatzierte das Treppchen komplettierten, 0,47 – was Bauer als "großen Fortschritt gegenüber der Vorwoche" bezeichnet. Der Student des Bauingenieurswesens an der TU München fügt an: "Um Friedrich vorne weg zu bekommen, braucht man einen super Start und auch unterwegs muss alles passen."

Einen Tag später lief es für die Lochner-Crew dann in der Königsklasse in gleicher Besetzung wie in Winterberg wieder nicht nach Plan. Erneut stand, so Bauer, ein "ärgerlicher 4. Platz". Es triumphierte Friedrich, der damit das Double im schweizer Engadin feierte, vor Maier und Kripps. Zwar habe man die Startphase um eine Zehntelsekunde schneller absolviert als in Winterberg, aber dann seien einige Fehler in der Bahn passiert. Pilot Lochner haderte: "Im Rennen habe ich beide Läufe verkackt, da kann man nicht vorne mitfahren." Dennoch geht Florian Bauer angesichts der schnellen Startzeiten mit "Zuversicht und einem guten Gefühl" in den Heim-Weltcup an diesem Wochenende am Königssee. Die Rennen in der 1640 Meter langen Betonröhre mit ihren 18 Kurven seien "immer etwas Besonderes", bemerkt der Töginger. Besonders vermisst er hier die wegen Corona ausgesperrten Fans, denn vor allem am Königssee waren immer viele bekannte Gesichter zu entdecken: "Das ist sehr schade, dass keine Zuschauer kommen dürfen."












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