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2:1-Sieg der Eintracht  |  20.02.2021  |  17:30 Uhr

45 Minuten Bayern-Tiefschlaf und ein polternder Neuer: "Wir haben nichts gelernt"

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Sein Tor reichte nicht: Robert Lewandowski. −Foto: dpa

Sein Tor reichte nicht: Robert Lewandowski. −Foto: dpa

Sein Tor reichte nicht: Robert Lewandowski. −Foto: dpa


Hansi Flick nahm seine enttäuschten Spieler in den Arm und spendete Trost, dann verschwanden die spät aufgewachten Sextuple-Gewinner von Bayern München zügig in der Kabine. Der personell arg gebeutelte Bundesliga-Tabellenführer verpatzte durch das 1:2 (0:2) bei der starken Frankfurter Eintracht nicht nur die Generalprobe für die Champions League - nach der zweiten sieglosen Partie in Folge wird es auch zunehmend eng im Titelkampf.

"Wir haben nicht aus dem Bielefeld-Spiel gelernt", polterte Kapitän Manuel Neuer am Sky-Mikrofon: "Es muss von Anfang an Aggressivität auf dem Platz sein, wir müssen hellwach sein. Erst in der zweiten Halbzeit haben wir zugelegt."

Flick führte als Grund für den in den ersten 45 Minuten uninspirierten Auftritt "turbulente letzte Tage" an und ergänzte: "Die Spieler sind auch nur Menschen, die Personaldecke ist angespannt. Aber es ist eine lange Saison. Wenn alle zurückkommen und wir so spielen wie nach der Pause, holen wir unsere Punkte."

Kurzfristig könnte der Vorsprung auf Verfolger RB Leipzig allerdings am Sonntag auf zwei Zähler schrumpfen. Nach dem enttäuschenden Remis gegen Bielefeld (3:3) offenbarten die Bayern trotz des Treffers von Robert Lewandowski (53.) auch vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Königsklasse bei Lazio Rom am Dienstag (21.00 Uhr/Sky) ungewohnte Schwächen.

Hier lesen Sie: Rätselraten um Bayerns Corona-Fälle: "Wüsste nicht, was wir mehr machen können"

Die Eintracht bleibt dank der Tore von Daichi Kamada (12.) und Amin Younes (31.) das punktbeste Team des Jahres und nach elf Ligaspielen ohne Niederlage auf Kurs Richtung Champions League.

Das mit Spannung erwartete Torjäger-Duell zwischen Weltfußballer Lewandowski und Frankfurts Andre Silva fiel allerdings aus. Der Portugiese Silva, mit 18 Treffern bester Torschütze der Hessen, stand aufgrund von Rückenproblemen nicht zur Verfügung und wurde durch Luka Jovic ersetzt, der erstmals nach seiner Rückkehr von Beginn an ran durfte. Beim Rekordmeister hatten vor dem 100. Aufeinandertreffen beider Mannschaften in der Liga sieben Ausfälle für Unruhe gesorgt.

Vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw agierten die Bayern im ersten Durchgang erschreckend schläfrig in der Defensive und ideenlos im Offensivspiel. Nach einer Unterbrechung wegen einer Verletzung bei Linienrichter Mike Pickel belohnte Kamada umgehend den starken Beginn mit der Führung.

Vor allem Younes bereitete der Bayern-Abwehr um Startelf-Rückkehrer Jerome Boateng große Probleme. Der quirlige Spielgestalter überlistete zunächst beinahe Nationaltorhüter Neuer von der Mittellinie (15.), ehe er Ball beim zweiten Treffer sehenswert in den Winkel setzte. Anschließend jubelte Younes mit einem Gedenkshirt für die Ermordeten des rassistisch motivierten Anschlags in Hanau vor einem Jahr.

Erst kurz vor der Pause wurden die Gäste durch Kingsley Coman (40.) und Eric Maxim Choupo-Moting (44.) gefährlich. Für Flick deutlich zu wenig, zur zweiten Hälfte brachte er Leon Goretzka, der nach überstandener Corona-Infektion sein Comeback feierte und die wütenden Angriffe des Tabellenführers nach dem Seitenwechsel anführte.

Der Anschluss durch Lewandowski nach Vorarbeit von Leroy Sane gab weiteren Aufwind, sorgte bei Flick, der nach 61 Minuten die Gelbe Karte wegen Meckerns sah, aber nur für wenig Erleichterung. Gegen die anschließend verunsicherte Eintracht nutzte Goretzka (64.) die drückende Überlegenheit beinahe zum Ausgleich. Die Frankfurter konterten zwar stark, mussten aber bange Schlussminuten überstehen. − sid












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