Eine Woche kein Eis

Frust beim ESV Waldkirchen: Pleite beim Letzten – und jetzt wird auch noch die Halle gesperrt

06.12.2022 | Stand 06.12.2022, 9:43 Uhr

Die Spieler des ESV Waldkirchen müssen eine Woche auf Eis-Training in der eigenen halle verzichten. −Foto: Sven Kaiser

Das Wochenende hatte so gut angefangen für den ESV Waldkirchen. Nach dem Rückzug von Trainer Matthias Nickolmann landeten die Karoli Crocodiles einen 9:4-Sieg gegen Bayreuth.

Doch die Stimmung drehte sich schnell – aus zwei Gründen: Am Sonntag setzte es beim Landesliga-Letzten ERSC Ottobrunn ein 7:9. Und dann kam noch diese Nachricht: Von 11. bis 16. Dezember muss die Eishalle am Karoli gesperrt werden. Grund dafür ist die Sanierung von Leimbindern, wie die Stadtverwaltung dem ESV mitgeteilt hat.

Der sieht sich nun vor organisatorischen Problemen. Am kommenden Sonntag, 11. Dezember, hätten die Krokodile um 17.30 Uhr eigentlich den VER Selb 1b empfangen sollen. Ein Antrag auf Verlegung der Partie um eine Woche liegt beim Verband. Zweites Ärgernis: Mitten in der Saison, in der der ESV mit Platz 4 auf Kurs Meisterrunde liegt, fehlt nun für eine Woche die Trainingsstätte. „Wir müssen schauen, wo wir so schnell Eiszeit herbekommen“, sagt Vorstand Matthias Worlitschek. Am 16. Dezember (20 Uhr) muss der ESV zum Tabellenzweiten nach Dingolfing. Die Umstände will Worlitschek aber nicht als Ausrede gelten lassen: „Das sind erwachsene Männer, sie können auch zuhause etwas trainieren.“

Nach dem 7:9 in Ottobrunn (ESV-Torschützen: Vitus Zechmann, Tomas Rousek (2x), Petr Sulcik, Mario Pichler (2x), Tomas Parizek) haben die ESV-Cracks nun eineinhalb Wochen Zeit, um die Niederlage aufzuarbeiten. Nach zwischenzeitlichem 4:8-Rückstand kämpften sich die Krokodile auf 7:8 heran, kassierten dann aber ein Empty-Net-Goal. „Man hat gemerkt, dass die Substanz etwas abbaut“, berichtet Worlitschek. Vielleicht kommt die Pause gerade recht.

− aug