Erstes Heimspiel am Freitag
Endlich: Vilshofener Wölfe haben eigenes Eis – und erwarten gleich die Torfabrik der Landesliga

11.11.2022 | Stand 21.09.2023, 21:07 Uhr |

Jetzt geht’s los – daheim: Goalie Alexander Krenn und seine Mitstreiter sehen sich im offenen Stadion gegen Haßfurt extrem gefordert. −F.: Sigl

Die lang ersehnte Eiszeit hat im Vilshofener Eisstadion diese Woche endlich begonnen, und heute geht’s erstmals wettberbsmäßig zur Sache für die ESC-Wölfe – gegen Haßfurt.

Bereits letzten Donnerstag wurden die Kühlmaschinen gestartet und am Freitag vergangener Woche die erste Lage Wasser auf die Piste gespritzt. In gemeinsamer Arbeit zwischen den Stadtwerken Vilshofen und dem ESC Vilshofen wurde der glatte Untergrund innerhalb von fünf Tagen zur Wettbewerbsreife hergestellt. Die Wölfe konnten somit am Dienstag zu ihrer ersten Trainingseinheit auf dem „eigenen“ Eis antreten.

Nachdem die ersten drei Heimbegegnungen des ursprünglichen Spielplans gegen ERSC Ottobrunn, ESV Waldkirchen und Wanderers Germering abgesagt und verschoben werden mussten, wird am heutigen Freitagabend ab 20.15 Uhr das erste Heimspiel stattfinden. Dabei kommt es zur Begegnung mit dem ESC Haßfurt, der aktuellen Tormaschine der Landesliga Gruppe A. Das Hinspiel in Unterfranken vor gut drei Wochen mussten die Wölfe mit einer 4:9-Niederlage deutlich abgeben. Beim Blick auf die letzten Ergebnisse der Hawks relativiert sich jedoch dieses Resultat. Das Team von Headcoach Petr Sikora hat in sieben Spielen sechs Siege geholt und dabei sage und schreibe 68 Tore erzielt. Zuletzt gab es ein 13:3 in Moosburg und speziell der jüngste 15:2 Heimsieg gegen die hoch zuvor „dekorierten“ Karoli Crocodiles aus Waldkirchen ließen die Amateure in Eishockey-Bayern im aufhorchen. Es gilt die tschechischen Protagonisten Daniel Hora, Tomas Prybil, Jakub Sramek, Dominik Tobola und Jan Trübenekr zu neutralisieren aber auch deutsche Spieler wie Christian Dietrich oder Lukas Kratschmer sind immer wieder für das eine oder andere Tor gut.

Der Wölfe-Dompteur Kim Collins muss seine Truppe gut einstellen, damit sie der Haßfurter „Gewitterfront“ standhalten kann. Das Team ist auf alle Fälle komplett und dass dieses Unterfangen nicht unmöglich ist, haben die Dingolfinger Isarrats bereits bewiesen. Sie haben den Haßfurt Hawks die einzige Niederlage dieser Spielzeit zugefügt.

− rmo