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Er war Torschützenkönig in vier verschiedenen Ligen | 09.06.2021 | 18:00 Uhr

"Transfer-Knaller": Sebastian Leitmeier geht ab sofort für den SV Kay auf Torejagd

von Christian Settele

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Präsentieren stolz den torgefährlichen Routinier Sebastian Leitmeier: Florian Schörgnhofer (links), Sportlicher Leiter des SV Kay, und sein Bruder Michael (rechts), der als Abteilungschef fungiert. −Foto: red

Präsentieren stolz den torgefährlichen Routinier Sebastian Leitmeier: Florian Schörgnhofer (links), Sportlicher Leiter des SV Kay, und sein Bruder Michael (rechts), der als Abteilungschef fungiert. −Foto: red

Präsentieren stolz den torgefährlichen Routinier Sebastian Leitmeier: Florian Schörgnhofer (links), Sportlicher Leiter des SV Kay, und sein Bruder Michael (rechts), der als Abteilungschef fungiert. −Foto: red


Auch wenn Sebastian Leitmeier mit seinen 34 Jahren nicht mehr zu den Jungspunden im heimischen Amateurfußball gehört, so ist sein Wechsel zum SV Kay durchaus ein "Transfer-Knaller" – und so formulierte es auch Florian Schörgnhofer, der Sportliche Leiter des Fußball-Kreisligisten, als er die neueste "Errungenschaft" der Grün-Weißen heute unserer Sportredaktion verkündete. "Der ,Leite‘ will jetzt nochmal ein, zwei Jahre spielen, auf dem Platz so richtig Gas geben. Er hat momentan keine Lust auf einen Trainerjob", sagt Florian Schörgnhofer, der gemeinsam mit seinem Bruder Michael (Abteilungsleiter) den Coup in trockene Tücher brachte.

"Im März haben wir Kontakt mit ihm aufgenommen", plaudert Florian Schörgnhofer aus dem Nähkästchen, "und wir haben uns ehrlich gesagt keinerlei Chancen ausgerechnet, ihn zu bekommen, weil natürlich auch andere Vereine an ihm dran waren. Letztlich hat es aber doch geklappt, und es waren absolut unkomplizierte, angenehme Gespräche."

Vor allem das Flair in Kay imponiere Leitmeier, der bis Ende 2020 als Spielertrainer des TSV Altenmarkt tätig war: "Ein kleiner, enger Platz, die Zuschauer direkt an der Seitenlinie, viele Freitagabendspiele – das ist genau mein Wetter", meint "Leite", der sich in der Vergangenheit jede Menge Ruhm erarbeitet hat, weil er die gegnerischen Torleute und Abwehrreihen fast Woche für Woche zur Verzweiflung brachte. In vier verschiedenen Ligen (Landesliga Südost, Bezirksoberliga, Bezirksliga Ost, Kreisliga) setzte er sich die Krone des Torschützenkönigs auf – in der Kreisliga schaffte er dieses Kunststück sogar viermal.

"In der Kreisklassen-Saison 2017/18 hat Thomas Bichlmeier vom FC Mühldorf ein Tor mehr gemacht als ich, sonst hätte ich es auch in der Kreisklasse mal geschafft", blickt Leitmeier schmunzelnd auf eine Saison zurück, die er dennoch als überaus gelungen abhaken konnte. Denn: Als Spielertrainer-Duo mit Michael Lissek schaffte er damals den Aufstieg in die Kreisliga – übrigens sein größter Erfolg als Coach, während er als Spieler mit dem SV Kirchanschöring immerhin in die Bayernliga Süd geklettert war (2014/15). Torschützenkönig in der Landesliga Südost wurde er jedoch nicht in der Meistersaison, sondern zwei Jahre zuvor. Neben Altenmarkt (zweimal) und Kirchanschöring (zweimal) spielte er bekanntlich auch für den SV Erlbach (Bayernliga Süd) und den TSV Peterskirchen. Im Nachwuchsbereich war er unter anderem für den SV Wacker Burghausen am Ball.

"Kay ist ein attraktiver, kleiner Verein, der durchaus das Potenzial hat, in der Kreisliga vorne mitzuspielen", betont Leitmeier. Ähnlich sieht es Florian Schörgnhofer, der jedoch wegen des spektakulären Transfers nicht größenwahnsinnig werden möchte. Im Gegenteil: "Klar haben wir das Ziel, im oberen Tabellendrittel mitzumischen. Wir trainieren auch schon seit Dienstag – ,Leite‘ war schon dabei – und haben dann ab nächster Woche drei Einheiten pro Woche im Plan stehen." Sein Debüt soll Leitmeier am 26. Juni im ersten Test zu Hause gegen den Landesligisten TSV Kastl geben.
Mehr über den spektakulären Transfer lesen Sie in der PNP-Printausgabe vom Donnerstag, 10. Juni 2021 – unter anderem in der Südostbayerischen Rundschau und im Traunreuter Anzeiger.












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