8. Spieltag der Kreisliga 1

Top-Duell in Teisendorf steigt um 10.15 Uhr! – Bad Aibling eröffnet die Runde

22.09.2022 | Stand 22.09.2022, 16:12 Uhr

Patrick Brunold will das Teisendorfer Gehäuse im Schlagerspiel am Samstag, 24. September (10.15 Uhr), gegen Schönau sauberhalten. −Foto: btz

Von Lukas Zehendner

Durchgang Nummer 8 in der Fußball-Kreisliga 1 wirft seine Schatten voraus. Besonders im Blickpunkt steht das Spitzenduell zwischen Ligaprimus TSV Teisendorf und dem Zweiten SG Schönau am Samstag (24. September, 10.15 Uhr). Die „Rothosen“ um Interimscoach Franz Schwangler wollen alles daran setzen, den Heimnimbus an der Alten Reichenhaller Straße (zwei Siege, ein Remis) auch gegen die Thomas-Meissner-Truppe zu wahren. „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe. Schönau hat eine gute, fitte Mannschaft mit drei, vier sehr guten Einzelspielern. Wenn wir ihnen Platz zum Spielen geben, wird’s schwierig“, betont der TSV-Übungsleiter. Positiver Aspekt für Schwangler: „Wir kennen die SG bereits seit ein paar Jahren. Das Schlechte ist: sie uns auch“, merkt er an.

Personell hat der TSV seit Wochen einige Ausfälle zu kompensieren, von denen an diesem Wochenende keiner zurückkommt. Vielmehr gehen die Teisendorfer mit zwei angeschlagenen Spielern aus dem Vachendorf-Duell in die Spitzenbegegnung. Mit Urlauber Daniel Köck fehlt den „Rothosen“ ein wichtiger Akteur. „Trotzdem werden wir eine schlagkräftige Truppe beisammen haben.“

Am anderen Ende der Tabelle möchte der BSC Surheim (13.) den Bock wieder umstoßen. Die Gelb-Schwarzen warten seit drei Begegnungen auf einen Dreier. Da kommt das Derby gegen den FC Hammerau (9.) am Samstag (14Uhr) gerade recht. Beim 0:3 in Westerndorf lag das Chancenplus eigentlich auf Seiten der Hubert-Berger-Elf. Allerdings hatte sie die Partie binnen 20 Minuten aus den Händen gegeben. „Uns hat vorn die Zielstrebigkeit gefehlt. Auf einmal waren wir 0:2 hinten“, blickt Alexander Mader aus der BSC-Abteilungsleitung zurück. Dieses Manko begleitete Surheim auch in Hälfte zwei. „Gegen Hammerau müssen wir uns auf uns fokussieren“, betont er. Personell kann Berger bis auf Robert Stallmayer aus dem Vollen schöpfen. Der „Club“ geht mit Wut im Bauch ins Derby, verspielte er zuletzt ein 3:2 gegen Inzell (Endstand: 3:4).

Strobl: „Fabian war noch beim Massieren“

Der SCI um Aktivcoach Matthias Öttl geht nach dem dritten Sieg in Folge mit Selbstvertrauen ins Heimspiel am Samstag (15 Uhr) gegen Aufsteiger SC Vachendorf (11.). Bei den Platzherren ist mit Fabian Zeidler ein wichtiger Spieler angeschlagen. Er hatte im Hammerau-Spiel einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen. „Er war noch beim Massieren, sein Einsatz fürs Wochenende sollte kein Problem sein“, sagt Abteilungsleiter Christian Strobl.

Mit dem SV Schloßberg-Stephanskirchen steht dem TSV Bad Reichenhall nach dem 0:3 in Schönau der nächste harte Brocken bevor: Ausnahmsweise Sonntag, 25. September, 14 Uhr, Nonner Stadion – aufgrund einiger verhinderter Trainer und Spieler am Samstag war die Partie um einen Tag nach hinten verlegt worden. Die Schloßberger mussten erst einmal alle drei Punkte beim Derby-2:4 Anfang September in Au abgeben. Demgegenüber stehen Top-Vorstellungen in Westerndorf (4:0), gegen Vachendorf (3:0) oder Anger (2:0). Auffallend: Die wenigen Gegentore – erst sechs mussten die beiden sich bislang abwechselnden SVS-Keeper Patrick Cygan und Konstantin Rott aus dem Netz holen – stellen Liga-Bestwert dar. Da kann der Aufsteigerkollege aus der Kurstadt trotz hervorragender Vorstellungen von Keeper-Routinier Robert Töpel mit zwölf Gegentreffern nicht mithalten.

Andererseits sind die Gelb-Schwarzen zuhause noch ungeschlagen: „Zwei Siege, ein Remis – und selbst das 1:1 gegen Westerndorf unterlief Benedict Donaubauer und Co. erst in der Nachspielzeit. Die drei Partien zeugen von einem absolut selbstbewussten Auftreten gerade auf eigenem Terrain. TSV-Trainer Michael Kantsperger ist guter Dinge, was das Duell anbelangt – zunächst blickt er zurück: „In Schönau waren wir zum ersten Mal deutlich schwächer als der Gegner. Bis wir uns an den Kunstrasen gewöhnt hatten, war die erste Halbzeit rum und das Spiel im Grunde gelaufen.“

SC Anger will ersten Dreier: SG Söllhuben kommt

Schlusslicht SC Anger (14.) wartet noch auf den ersten Dreier. Diesmal geht’s im Kellerduell am Sonntag (15 Uhr) gegen die SG Söllhuben/Frasdorf, die nach drei Niederlagen in Folge ebenfalls wieder ein Erfolgserlebnis vertragen könnte.

Bereits am Freitag, 23. September, stehen sich um 19.30 Uhr der TuS Bad Aibling (10.) und der SV Westerndorf (8.) gegenüber. Dabei kommt’s zum Wiedersehen mit einigen alten Bekannten. SVW-Trainer Franz Pritzl, Mathias Katozka, Ulrich Raffeiner und Maximilian Danzer waren alle schon für Aibling aktiv. Nach dem Vorwochensieg gegen Söllhuben und dem – trotz Niederlage – passablen Auftritt in Au „hat die Mannschaft gesehen, dass sie auch trotz angespannter Personalsituation Siege einfahren kann“, betont TuS-Abteilungsleiter Lukas Kunze.


Lesen Sie dazu auch die PNP-Printausgabe vom Freitag, 23. September 2022 – unter anderem das Reichenhaller Tagblatt, den Freilassinger Anzeiger und die Südostbayerische Rundschau.