SGRRG kreuzt im Max-Aicher-Stadion auf
ESV-Motto: Sack zuschnüren anstatt bis zum Schluss zittern – Auch Teisendorf daheim

16.03.2024 | Stand 16.03.2024, 9:17 Uhr |

Tobias Schindler erzielte für den ESV den 2:1-Siegtreffer in Dorfen. Am 16. März geht’s für die Eisenbahner gegen Reichertsheim. − Foto: Bittner

Der ESV Freilassing, Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga Ost, hat sich in der Frühjahrsrunde bislang keine Blöße gegeben: Dem 2:1 gegen den FC Langengeisling folgte der wichtige 2:1-Auswärtsdreier beim TSV Dorfen. Um den derzeitigen Fünf-Punkte-Vorsprung vor den Verfolgern SV Dornach und SVN München nicht schmelzen zu lassen, möchte die Truppe von Spielertrainer Albert Deiter nun auch am 16. März (16 Uhr) im heimischen Max-Aicher-Stadion gegen die abstiegsbedrohte SG Reichertsheim-Ramsau/Gars wieder dreifach punkten.

Auf Siegkurs waren die Eisenbahner damals auch im Hinspiel, verspielten jedoch einen 3:1-Vorsprung und mussten sich am Ende mit einem 3:3 begnügen. Die Grenzstädter sind seit vier Pflichtbegegnungen ungeschlagen und treffen diesmal auf die Truppe des scheidenden Trainers Harry Mandl, die jeden Zähler im Abstiegskampf benötigt und es dem ESV so schwer wie möglich machen will.

„Mit den bisherigen Ergebnissen in der Frühjahrsrunde sind wir natürlich zufrieden“, sagt Eisenbahner-Co-Trainer Chris Jung, „allerdings haben wir es in beiden Partien versäumt, frühzeitig den Sack zuzumachen. Insofern hätte uns das Gleiche passieren können wie in Reichertsheim, als wir das Spiel eigentlich im Griff hatten, dann aber in den letzten 20 Minuten noch zwei Gegentore kassiert haben.“

Er sei jedoch optimistisch, dass das Team in den nächsten Wochen den nächsten Schritt gehe. Die Begegnung mit der SGRRG werde alles andere als leicht, „denn Reichertsheim hat Druck, muss punkten und wird alles gegen uns aufbieten, um etwas Zählbares mitzunehmen.“ Im Umkehrschluss werde auch der ESV alles tun, „um die drei Punkte in Freilassing zu behalten“, gibt sich der Co-Trainer kämpferisch.

„Rothosen“ erwarten den TSV Dorfen

Drei Punkte könnte auch der abstiegsbedrohte TSV Teisendorf sehr gut brauchen. Das Ensemble von Übungsleiter Elvis Nurikic muss am 16. März ab 14 Uhr im Stadion an der Alten Reichenhaller Straße gegen den Siebten TSV Dorfen ran. Den guten Auftritt beim FC Langengeisling (1:1) belohnte die Teisendorfer Crew „nur“ mit einem Zähler. „Meine Mannschaft hat ein sehr gutes Spiel abgeliefert. Leider haben wir es in der ersten Halbzeit versäumt, das 2:0 beziehungsweise 3:0 nachzulegen“, betont Nurikic. Der FCL habe daraufhin im zweiten Durchgang richtig Gas gegeben, und die „Rothosen“ wehrten sich nach Kräften. „Leider haben wir den einen Fehler gemacht, bei dem der abgefälschte Fernschuss bei uns im Netz gezappelt hat.“

Für heute erwartet Nurikic ein ganz anderes Match: „Dorfen ist eine spielstarke Mannschaft mit Top-Fußballern, die richtig gut dagegenkämpft.“ Das Hinspiel, in dem die „Rothosen“ mit 0:1 den Kürzeren zogen, nimmt der Teisendorf-Coach jedoch nicht als Maßstab. Die Dorfener seien damals noch nicht auf der Höhe gewesen, und auch bei Teisendorf haben einige Spieler gefehlt. „Wir müssen vor allem ihren Top-Stürmer Gerhard Thalmaier (13 Tore, d. Red.) in den Griff kriegen und uns auf deren Mittelfeld konzentrieren, das ihn mit Bällen füttert.“

Personell schaut’s bei den „Rothosen“ sehr gut aus. Lediglich Kapitän Raimund Gasser (verletzt) und Manfred Reiter (privat verhindert) können definitiv nicht mitwirken.

SV Saaldorf muss Fehler in Moosinning abstellen

Einen rabenschwarzen Tag erwischte zuletzt der SV Saaldorf. Die Elf von Trainer Pascal Ortner lieferte gegen den SVN München (0:3) eine ihrer schwächeren Leistungen ab und legte dem Gegner zwei Tore durch individuelle Fehler auf. Diese gilt es am Samstag ab 15Uhr beim FC Moosinning abzustellen. Denn die Truppe von Christoph Ball ist durchaus in der Lage, Unzulänglichkeiten des Gegners eiskalt auszunutzen. Im Hinspiel in Saaldorf trennten sich beide Teams 2:2.

Mit großer Motivation geht der TSV Siegsdorf am 16. März in die 16-Uhr-Partie beim VfL Waldkraiburg. „Wir haben die Niederlage gegen Töging abgehakt und schauen jetzt aufs nächste Spiel“, meint der Siegsdorfer Coach Franz Huber. Er sei sich darüber im Klaren, dass man das Kellerkind nicht unterschätzen darf. „Waldkraiburg ist zwar von der Tabelle her hinten, hat aber auch seine Qualitäten. Wir müssen alles abrufen, um die Punkte mitzunehmen“, so der TSV-Trainer, der auf einige kranke Spieler verzichten muss.

− luz/cs/pp