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Passauer 5:6-Heimpleite | 16.02.2020 | 21:22 Uhr

Zwei Shorthander: Black Hawks verspielen 4:0 und hadern mit den Schiedsrichtern

von Michael Duschl

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Der Knockout: Passaus Keeper Clemens Ritschel bleibt nach dem sechsten Treffer erst einmal auf dem Boden liegen. −Foto: Daniel Fischer/stock4press

Der Knockout: Passaus Keeper Clemens Ritschel bleibt nach dem sechsten Treffer erst einmal auf dem Boden liegen. −Foto: Daniel Fischer/stock4press

Der Knockout: Passaus Keeper Clemens Ritschel bleibt nach dem sechsten Treffer erst einmal auf dem Boden liegen. −Foto: Daniel Fischer/stock4press


Nächster Rückschlag für die EHF Passau in der Verzahnungsrunde zur Eishockey-Oberliga Süd: Gegen ziemlich abgebrühte Erdinger haben die Black Hawks am Sonntagabend ihr Heimspiel vor 926 Zuschauern mit 5:6 (4:1, 0:3, 1:2) verloren. Die Gladiators erzielten neben vier Toren in Überzahl auch zwei Shorthander (Treffer in Unterzahl) und drehten 4:0- bzw. 5:4-Führungen der Passauer.

Die Gastgeber leisteten sich nach einem tollen ersten Drittel in der Folge doppelt so viele Strafzeiten wie der Gegner und die Erdinger verwerteten die sich daraus resultierenden Möglichkeiten eiskalt. Allerdings haderten die Passauer Puckjäger und ihre Fans auch mit den Schiedsrichtern, die mehrere umstrittene Entscheidungen gegen die EHF trafen. Ab der 55. Minute kassierte die Black Hawks insgesamt zehn Strafminuten: "Zum Schluss haben ein paar Sachen das Spiel beeinflusst, die nichts mit den beiden Mannschaften zu tun hatten, ich hätte mir von den Schiedsrichtern mehr Feingefühl gewünscht", kommentierte Black-Hawks-Trainer Heinz Feilmeier. Gleichzeitig wusste er, das es sein Team war, das den Gegner beim Stande von 4:1 am Leben ließ: "Im zweiten Drittel haben wir das Spiel hergeschenkt, für mich unverständlich, wir müssten in der Kabine fragen, was da los war", sagte der 52-Jährige auf der Pressekonferenz.

Die Fans in der Passauer EisArena wurden vom Bully weg unterhalten. In den ersten fünf Spielminuten sprachen die Referees sechs Strafzeiten aus. Es war spürbar, dass sich die Spieler beider Teams nicht sehr mögen. Die Passauer leiteten dann Kraft und Emotionen eher in die richtigen Bahnen: Dominik Schindlbeck im Nachschuss (4.) und der wiedergenese Christoph Gawlik bei 5:3-Überzahl (6.) sorgten für eine schnelle 2:0-Führung. Für einen weiteren Doppelschlag (binnen 61 Sekunden) sorgten Jan Sybek (16.) und Benedikt Böhm, der die Scheibe herrlich verwandelte (17.). Erst in der letzten Minute des ersten Drittels leisteten sich die Black Hawks eine Unachtachtsamkeit, als sie Überzahl den Puck verloren und den Shorthander von Florian Zimmermann hinnehmen mussten.

Im Mittel-Drittel nur ein sehenswerter Passauer Angriff

Den Schwung ihres ersten Treffers nahmen die Gäste mit in den Mittelabschnitt. Der gehörte eindeutig den Erdingern, die spielbestimmend waren und zwei Treffer in Überzahl (24., 32.) sowie den zweiten Shorthander an diesem Abend zum 4:4-Ausgleich (39.) erzielten. Die Black Hawks hatten eine komfortable 4:0-Führung verspielt. In erster Linie durch Undiszipliniertheiten: Acht Minuten saßen EHF-Spieler im zweiten Drittel auf der Strafbank. Darüber hinaus klappte fast nichts im Zusammenspiel. In den zweiten 20 Minuten verzeichneten die Habichte nur einen sehenswerten Angriff, als Gawlik drei Gegenspieler narrte und Petr Sulcik freigespielte – der Toptorjäger scheiterte jedoch beim Stand von 4:3 an Torwart Christoph Schedlbauer (36.).

Im Schlussabschnitt zeigten die Passauer dann wieder eine bessere Leistung, mit einem Schlagschuss von nahe der blauen Linie brachte Patrick "Sheriff" Geiger die Gastgeber nochmals in Führung, aber die Erdinger gaben nicht auf und kamen zurück, weil die Passauer erneut auf der Strafbank schmorten in den Schlussminuten. Mit zwei weiteren Toren bei 5:3-Überzahl sicherte sich Erding schließlich den Dreier. Danach haderten die Dreiflüssestädter und ihre Fans mit einem katastrophalen zweiten Drittel und umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen in der Endphase eines kuriosen, unterhaltsamen Spiels. "Ein Spiel dauert 60 Minuten und wir sind trotz des Rückstandes ruhig geblieben und haben gut weitergespielt. Am Ende hatten wir natürlich auch Glück, aber ich bin heilfroh und glücklich, zum zweiten Mal in dieser Saison fahren wir aus Passau mit einem Sieg heim", sagte ein zufriedener Erdinger Trainer Thomas Vogl.

EHF Passau – TSV Erding 5:6 (4:1, 0:3, 1:2) / Tore: 1:0 Dominik Schindlbeck (4.); 2:0 Christoph Gawlik (6.); 3:0 Jan Sybek (16.); 4:0 Benedikt Böhm (17.); 4:1 Florian Zimmermann (19./Shorthander); 4:2 Marko Babic (24.); 4:3 Zimmermann (32.); 4:4 Philipp Michl (39./Shorthander); 5:4 Patrick Geiger (43.); 5:5 Marco Waldhausen (57.); 5:6 Daniel Krzizok (58.).













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