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10.01.2019 | 06:00 Uhr

Fehler und Gründe: Darum haben die Passau Black Hawks ihr Saisonziel verfehlt

von Andreas Lakota

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Enttäuschung ja – aber grunsätzlich siegt Vorstand Christian Eder die Passau Black hawks auf dem richtigen Weg. −Foto: stock4press

Enttäuschung ja – aber grunsätzlich siegt Vorstand Christian Eder die Passau Black hawks auf dem richtigen Weg. −Foto: stock4press

Enttäuschung ja – aber grunsätzlich siegt Vorstand Christian Eder die Passau Black hawks auf dem richtigen Weg. −Foto: stock4press


Das Ziel war klar: Die Passau Black Hawks wollten in dieser Saison in der Eishockey-Bayernliga den nächsten Schritt machen, die Aufstiegsrunde erreichen und dann die Playoffs anvisieren. Die Realität jedoch sieht anders aus. Im Vergleich zur Vorsaison, als man unter Trainer Ivan Horak in die Verzahnungsrunde kam und dort knapp scheiterte, müssen die Passauer in diesem Jahr in die Abstiegsrunde. Rückschritt statt Fortschritt – finden jedenfalls viele Fans. Doch was ist falsch gelaufen? Woran lag es, dass die Hawks um Trainer Christian Zessack nicht die gewünschte Entwicklung genommen haben? Wir haben nachgefragt bei Christian Eder, 1. Vorsitzender der Passau Black Hawks.

Herr Eder, das Saisonziel war ein Platz unter den ersten 8. Nun spielen die Hawks in der Abstiegsrunde. Wie enttäuscht sind Sie?

Christian Eder: Natürlich sind wir nicht zufrieden. Wir haben unsere Vorgabe nicht erreicht, das muss man leider ganz klar so sagen.

Woran hat es gelegen?

Eder: Da gibt es mehrere Gründe, aber entscheidend war sicherlich, dass es der Mannschaft nicht gelungen ist, konstant gute Leistungen abzurufen. Gegen die Top-Teams haben wir mehr als einmal gezeigt, dass wir es können. Leider hatten wir aber auch einige Schwächephasen, da haben wir die entscheidenden Punkte liegen gelassen.

Gerade gegen vermeintlich leichtere Gegner hatte die Mannschaft oft Schwierigkeiten. Ein Einstellungs-Problem?
Eder: Die Einstellung kann man sicher nicht ganz vernachlässigen. Vielleicht haben unserer etablierten Kräfte den ein oder anderen Gegner etwas unterschätzt. Allerdings muss man auch sagen, dass wir viel Pech mit Verletzungen hatten. Spieler wie Petr Sulcik, Alexander Janzen, Dominik Schindlbeck oder Matthias Pilz kannst du einfach nicht ersetzen. Unsere jungen Spieler waren dann auf sich alleine gestellt – und sind etwas nervös geworden.

Von Fan-Seite wurde auch immer wieder Kritik am Trainer laut. Wie sehen Sie es?Eder: Ich bin absolut überzeugt, dass es nicht am Trainer lag. Christian Zessack macht hervorragende Arbeit. Sicher, es lief nicht immer alles rund, zum Beispiel bei unserem Überzahlspiel. Aber Konzept und Ausrichtung stimmen. Und und es gibt auch überhaupt kein Problem zwischen Trainer und Mannschaft, auch hier stimmt die Chemie.

Man muss also nicht alles in Frage stellen, wie es einige Fans machen?
Eder: Ich kann die Fans verstehen, dass sie sauer und enttäuscht sind. Und auch, dass jetzt die eine oder andere Frage auftaucht. Auch Spieler und Verantwortliche sind enttäuscht, dass es nicht mit der Aufstiegsrunde geklappt hat. Aber deshalb gibt es absolut keinen Grund, jetzt alles in Frage zu stellen. Sicher werden wir uns nach der Saison zusammensetzen und an der ein oder anderen Stellschraube drehen, auch in personeller Hinsicht. Aber wir werden unser Konzept und die grundsätzliche Ausrichtung, auf junge Spieler zu setzen, sicher nicht über den Haufen werfen.

Mehr dazu lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Heimatzeitung, Heimatsport












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