Ringen

Wacker mit dem Rücken zur Wand – Nach 8:15 im ersten Halbfinale in Schorndorf braucht es ein kleines Wunder

24.01.2023 | Stand 24.01.2023, 5:00 Uhr

Mit einem 3:0 nach Punkten schaffte Iszmail Muszukajev (rechts) – hier im Heimkampf gegen Georgi Vangelow – den höchsten der fünf Wacker-Siege im Halbfinale in Schorndorf. −Foto: Zucker/Archiv

Im Hinkampf des Halbfinales um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Ringer kassierte der SV Wacker Burghausen beim ASV Schorndorf mit 8:15 seine erste Saisonniederlage – und das zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Obwohl beide Rivalen je fünf Einzelsiege verbuchten, konnten sich die „Spartaner“ dank ihre hohen Ergebnisse einen klaren Vorsprung erarbeiten und haben somit ein nicht unerhebliches Polster vor dem entscheidenden Duell am Samstag um 19.20 Uhr in der Sportparkhalle.

SVW-Trainer Eugen Ponomartschuk noch nicht auf: „Es wird schwer, aber wir haben auf jeden Fall noch eine Chance. Denn damit Schorndorf im Rückkampf seine vier starken ausländischen Sportler stellen kann, müssen sie eine Gewichtsklasse schwächer besetzen, wo wir höchstwahrscheinlich vier Punkte einfahren werden. Dementsprechend wären wir nur drei Punkte im Rückstand – das ist an einem guten Tag machbar. Mit den Zuschauern im Rücken wollen wir das Wunder von Burghausen möglich machen.“

ASV Schorndorf – SV Wacker Burghausen 15:8/bis 57kg Freistil (FS): Engin Cetin – Givi Davidovi 0:1 (Punktsieg/PS 2:4); 61kg griechisch-römischer Stil (GR): Razvan Arnaut – Fabian Schmitt 3:0 (PS 8:0); 66kg FS: Georgi Vangelow – Iszmail Muszukajev 0:3 (PS 0:11); 71kg GR: Ruslan Kudrynets – Witalis Lazovski 1:0 (PS 3:1); 75kg FS: Shamil Ustaev – Ali-Pasha Umarpashaev 0:1 (PS 8:9); 75kg GR: Iuri Lomadze – Idris Ibaev 4:0 (Technische Überlegenheit/TÜ 15:0 nach 4:30 Minuten); 80kg FS: Benjamin Sezgin – Jakob Rottenaicher 4:0 (TÜ 16:1 nach 4:14); 86kg GR: Nico Brunner – Roland Schwarz 0:2 (PS 1:6); 98kg FS: Ertugrul Agca – Erik Thiele 0:1 (PS 5:5); 130kg GR: Jello Krahmer –Ramsin Azizsir 3:0 (PS 9:0).

− rh