Zwei Etappensiege
52 Minuten Vorsprung: Patrick Ehrenthaler und Marcel Geißler dominieren Start des „Transalpine Run“

10.09.2023 | Stand 12.09.2023, 15:35 Uhr |

Flinke Beine: Marcel Geißler (links) und Patrick Ehrenthaler haben am Sonntag auch die zweite Etappe von Sankt Anton nach Ischgl gewonnen. −Foto: Privat

Zu zweit über die Alpen: So lautet das Motto beim „18. Transalpine Run“, einem siebentätigen Geländelaufrennen, von Lech am Arlberg in Österreich durch die Schweiz bis nach Prag am Stilfserjoch in Südtirol mit insgesamt 268 Kilometer und 15.330 Höhenmetern. Der Tittlinger Patrick Ehrenthaler stellt sich mit 864 weiteren Läufern aus 36 Ländern dieser Herausforderung mit Marcel Geißler (Piding) – und das bayerische Duo hat die ersten beiden Etappen gewonnen.

Auch auf der Etappe von Sankt Anton nach Ischgl (30 Kilometer und 1450 Höhenmeter) waren Ehrenthaler/Geißler das schnellste der insgesamt 76 Männer-Teams, erreichten das Ziel nach 3:09:27,8 Stunden und damit 18:13 Minuten schneller als die zweitplatzierten Jan und Tim Rohrer. Dadurch vergrößerte das Duo, das unter dem Teamnamen „The North Face“ startet, seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf 52:13 Minuten vor den „Adlerweg-Twins“ (Friedrich Putz und Maximilian Loy) sowie 53:09 auf die „2 Weizen“ (Jens Theis und Damian Hampen). Gegenüber heimatsport.de berichten Patrick Ehrenthaler und Marcel Geißler von den einzelnen Etappen, nachfolgend ihr Bericht vom Sonntag:

„Aufgrund eines Murenabgangs wurde die Strecke kurzfristig geändert und von ursprünglich 31 Kilometer und 2100 Höhenmeter auf 30 Kilometer und 1450 Höhenmeter reduziert. Vom Start in Sankt Anton ging es elf Kilometer konstant steigend und wellig zur Konstanzerhütte in den ersten Kilometern konnten wir uns gut einlaufen, ohne zuviel Druck machen zu müssen. Anschließend durchquerten wir die malerische Landschaft des Fasultals, nachdem der steinige Anstieg zum Schafbichljoch folgte, am Gipfel angekommen ging es in den Downhill über die Friedrichshafener Hütte zurück ins Tal. In weiser Voraussicht hatten wir beschlossen, den Downhill sehr ruhig angehen zu lassen, um die Oberschenkel so gut es geht zu schonen. Im Tal angekommen konnten wir die letzten gut drei Kilometer flach in den Zielbereich nach Ischgl ,,rollen“. Die Streckenänderung war landschaftlich mit Sicherheit nicht Ideal aber Sicherheit geht vor. Am Montag geht es weiter von Ischgl nach Galtür (42 Kilometer, 2550 Höhenmeter).

− mid


Einen Kurzbericht der ersten Etappe lesen Sie hier.