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Nichts konkretes vom Ministerpräsidenten | 17.02.2021 | 13:43 Uhr

Lockerungen im Sport? Das sagt Söder bei seiner Aschermittwochsrede in Passau

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Warnt vor zu schnellen Öffnungen: Markus Söder. −Foto: dpa

Warnt vor zu schnellen Öffnungen: Markus Söder. −Foto: dpa

Warnt vor zu schnellen Öffnungen: Markus Söder. −Foto: dpa


Die Infektionszahlen gehen weiter zurück, die Rufe nach Öffnungen werden lauter. Auch aus dem Sportbereich. Gerade mit Blick auf Kinder und Jugendliche wurde zuletzt vermehrt gefordert, endlich wieder Trainingsbetrieb zu ermöglichen − in welcher Form auch immer. Doch die Politik ging bisher kaum auf die Hilferufe von Verbands- und Funktionsseite ein. Ob Markus Söder bei seiner Aschermittwochsrede am Mittwoch in Passau vielleicht eine Perspektive aufzeigt?

Tatsächlich riss der bayerische Ministerpräsident das Thema Sport an. Allerdings nur ganz kurz. Sollte die Inzidenzwerte stabil unter 35 bleiben, sei er sicher, dass mit Öffnungen im Einzelhandel begonnen werde könne. "Vielleicht sogar schon Mitte März nach der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz." Wenn es mit dem Handel klappe, könnten auch Individualsport (Söder nannte Golf und Tennis) und Kultur möglich werden. Lockerungen in der Gastronomie nannte Söder "am schwersten", weil dort die Schutzkonzepte am schwierigsten umsetzbar seien.

Lockerungen für Individualsport sind also frühestens Mitte März zu erwarten. Für Teamsportarten bzw. Mannschaftstraining wird es also wohl vor April nichts werden. Vielleicht gibt es aber eine Ausnahme für den Nachwuchs. Denn: Wenn die Zahlen sich stabil entwickelten, seien bald auch wieder mehr Kontakte möglich, sagte Söder weiter. Dabei nannte er etwa Treffen mit zwei Hausständen oder von mehreren Kindern als Möglichkeit. Für Bayern kündigte der Ministerpräsident zudem einen "Kindergipfel" an, um gezielte Hilfen für Kinder zu entwickeln. Er wolle das zur Chefsache machen. Ob hier auch das Thema Sport beinhaltet ist, blieb offen.

Zuletzt hatte eine Studie der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf für Aufsehen gesorgt. Diese kam zum Ergebnis, dass ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie fast jedes dritte Kind in Deutschland unter psychischen Auffälligkeiten leidet. Auch das Gesundheitsverhalten der Kinder und Jugendlichen hat sich laut der Studie deutlich verschlechtert. Und: Zehnmal (!) mehr Kinder als vor der Pandemie machen den Untersuchungen zufolge überhaupt keinen Sport mehr. Ein großes Problem, wie Professorin Ulrike Ravens-Sieberer, Leiterin der Studie, anmerkt: "Sport ist ganz wesentlich für das psychische und physische Wohlbefinden. Neben der für die gesunde Entwicklung so wichtigen Bewegung treffen Kinder und Jugendliche beim Sport auch ihre Freunde, lernen, sich in eine Mannschaft einzuordnen und mit Konflikten, Siegen und Niederlagen umzugehen."

TEAM Sport-Bayern (TSB), ein Zusammenschluss von 27 bayerischen Sportfachverbänden mit insgesamt mehr als vier Millionen Mitgliedern, sprach am Dienstag in einem Schreiben von "unabsehbar großen Schäden für Kinder und Jugendliche", die durch das Sportverbot zu verzeichnen seien. "Mit gravierenden Langzeitfolgen für die Individuen und die Gesellschaft." − laHier lesen Sie

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