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Zachenberger bereitet sich auf "Tansalpine Run" vor  |  15.05.2020  |  11:26 Uhr

Irre Strecken, zig Höhenmeter – und die Ananas im Gepäck: Extremläufer Martin Pfeffer (31)

von Kristina Pöschl

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Über Stock und Stein: Trailrunner Martin Pfeffer aus Zachenberg (Landkreis Regen) ist keine Strecke zu weit, kein Anstieg zu steil.

Über Stock und Stein: Trailrunner Martin Pfeffer aus Zachenberg (Landkreis Regen) ist keine Strecke zu weit, kein Anstieg zu steil.

Über Stock und Stein: Trailrunner Martin Pfeffer aus Zachenberg (Landkreis Regen) ist keine Strecke zu weit, kein Anstieg zu steil.


Er steigt am frühen Morgen in Zachenberg auf sein E-Mountainbike, fährt gut 30 Kilometer nach Arrach, läuft dann die 54 Kilometer lange Strecke des Ultra Trail Lamer Winkel, die über den Arber und den Osser führt, am Abend geht es mit dem Fahrrad zurück. Solche extremen Touren sind für Martin Pfeffer keine Ausnahme.

Als Software-Entwickler eines großen Unternehmens im Bayerwald ist der Zachenberger momentan im Homeoffice tätig. Als Ausgleich zur Büroarbeit schnürt er jeden Tag die Laufschuhe, manchmal sogar zweimal am Tag. Wenn er frei hat, plant der 31-Jährige größere Läufe quer durch den Bayerischen Wald. An Karfreitag ist er 64 Kilometer gelaufen und kam dabei auf den Geißkopf und den Pröller.

Der Spaß läuft bei Martin Pfeffer immer mit. Zum Beispiel in Form einer Ananas, die der Läufer zur Freude anderer auf dem Gipfel positioniert. −Fotos: Martin Pfeffer

Der Spaß läuft bei Martin Pfeffer immer mit. Zum Beispiel in Form einer Ananas, die der Läufer zur Freude anderer auf dem Gipfel positioniert. −Fotos: Martin Pfeffer

Der Spaß läuft bei Martin Pfeffer immer mit. Zum Beispiel in Form einer Ananas, die der Läufer zur Freude anderer auf dem Gipfel positioniert. −Fotos: Martin Pfeffer


Das klingt verrückt? Solche Strecken mit extrem vielen Höhenmetern laufen zu können, "das kommt nicht von heute auf morgen", erzählt Pfeffer von seiner Entwicklung zum Trailrunner. Mit dem Laufen angefangen hat er als Jugendlicher, damals lief er ins Fußballtraining nach Gotteszell und Kollnburg. 2015 nahm er zum ersten Mal an einem offiziellen Lauf teil, dem "König vom Bayerwald" des Ultra Trail Lamer Winkel. Seitdem hat er seine Leistung kontinuierlich gesteigert.

Derzeit bereitet sich der Trailrunner aus dem Bayerwald auf den bisher wichtigsten Lauf seines Lebens vor: Ende August will er am "Dynafit Tansalpine Run" (TAR) über die Alpen teilnehmen. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass der Lauf nun wie geplant stattfinden kann, bisher gab es jedoch noch keine offizielle Absage oder Verschiebung. In der Vorbereitung auf den TAR ist Martin Pfeffer bereits eingeschränkt. Statt Alpengipfel in Angriff zu nehmen, muss ihm nun der Bayerische Wald als Laufgebiet ausreichen. Der Transalpine Run zählt zu den spektakulärsten Läufen in Europa. Start ist in Garmisch-Partenkirchen, die Strecke führt in acht Tagen über die Alpen bis nach Vals in Südtirol. Mit dem Anstieg zum Stubaier Gletscher geht es bis auf eine Höhe von 3105 Metern. Zwischen Start und Ziel liegen insgesamt 255 Kilometer und 16500 Höhenmeter im Anstieg. "Man muss eine gewisse Grundleidenschaft und Leidensfähigkeit mitbringen."

Beim Transalpine Run kommen die besten Trailrunner der Welt zusammen. Eine Besonderheit ist, dass man nicht alleine, sondern mit einem Partner antritt. Martin Pfeffer läuft mit Daniel Kraus aus Oberammergau, den er vor zwei Jahren bei einem Trainings-Event kennengelernt hat. Die Feuerprobe haben die beiden mit Bravour bestanden: Beim "Run2" 2018, bei dem nur die ersten beiden Etappen des Transalpine Run absolviert wurden, setzte sich das oberbayerisch-niederbayerische Duo mit einer phänomenalen Zeit und großem Abstand vor den Zweitplatzierten durch. Und auch 2019 durfte sich Pfeffer gleich wieder aufs Treppchen stellen: Mit Sabine Wurmsam landete er auf Platz drei der Mixed-Teams.

Wenn er vor seiner Haustüre in Zachenberg losläuft, hat Pfeffer seine Uhr dabei, auf der die zuvor ausgeklügelte Route gespeichert ist, seinen Rucksack mit Trinkflaschen und Energiegels, bei längeren Läufen Stöcke. Unabhängig vom Wetter trägt er immer eine kurze Hose. Und oft kommt es vor, dass der Extremsportler im Rucksack eine Ananas mitträgt. Die setzt er dann auf den Bayerwaldgipfeln ab. Eine Ananas unter dem Gipfelkreuz? Darüber schmunzeln daraufhin die Wanderer und rätseln, wie die exotische Frucht auf dem Berg gelandet ist. Genau das will der pfiffige Läufer erreichen: anderen ein Lächeln auf die Lippen zaubern.
Warum seine Mutter vor Sorge um ihn geweint hat, warum er spontan ohne Gepäck nach Teneriffa geflogen ist und wie er das Trailrunning bekannter machen möchte? Das lesen Sie am Freitag, 15. März, im Sportteil der Passauer Neuen Presse (Online-Kiosk) – oder hier als registrierter Abonnent.












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