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02.12.2019  |  18:01 Uhr

Ein Bayerwald-Dorf im siebten Volleyball-Himmel: VV Gotteszell baut Vorsprung aus und träumt vom Titel

von Felix Drexler

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Die pure Freude, das pure Glück: Nach den beiden harterkämpften Erfolgen gegen Obergünzburg und Lohhof II bleiben die Gotteszellerinnen weiter an der Regionalliga-Tabellenspitze und haben nun schon vier Punkte Vorsprung auf Verfolger Schwarz-Weiß München. −Fotos: Frank Bietau

Die pure Freude, das pure Glück: Nach den beiden harterkämpften Erfolgen gegen Obergünzburg und Lohhof II bleiben die Gotteszellerinnen weiter an der Regionalliga-Tabellenspitze und haben nun schon vier Punkte Vorsprung auf Verfolger Schwarz-Weiß München. −Fotos: Frank Bietau

Die pure Freude, das pure Glück: Nach den beiden harterkämpften Erfolgen gegen Obergünzburg und Lohhof II bleiben die Gotteszellerinnen weiter an der Regionalliga-Tabellenspitze und haben nun schon vier Punkte Vorsprung auf Verfolger Schwarz-Weiß München. −Fotos: Frank Bietau


Wer kann diese Mannschaft stoppen? Die Gotteszeller Volleyballerinnen setzen ihren Lauf in der Regionalliga Südost fort und bauen den Vorsprung an der Tabellenspitze aus. Und das, wohlgemerkt, als Aufsteiger! Spätestens nach den Siegen gegen die direkten Konkurrenten aus Obergünzburg (3:2) und Lohhof II (3:1) müssen sich die Verantwortlichen des Vereins aus dem kleinen Bayerwald-Ort ernsthaft mit dem Gedanken beschäftigen, auch im nächsten Jahr wieder ganz oben zu stehen.

"Das ist schon eine kleine Sensation", sagt Trainer Johannes Schwarz, der nach den zwei Siegen und dem Fünf-Punkte-Wochenende erneut nur sehr wenig zu bemängeln hat. Insgesamt haben die Gotteszellerinnen nach der Hälfte der Spielzeit bereits 27 Zähler angesammelt, vier Punkte dahinter lauert der SV Schwarz-Weiß München, bereits im letzten Jahr der ärgste Konkurrent des VVG. Einen vorentscheidenden Schritt in Richtung Titel können die Gotteszellerinnen nun am Sonntag (Beginn: 17 Uhr) gehen. Dann nämlich kommt es zum direkten und wohl sehr brisanten Duell in der Landeshauptstadt.

Haben großen Anteil an den beiden Erfolgen: Zuspielerin Kathrin Bergbauer und Angreiferin Maria Oischinger präsentierten sich gegen Obergünzburg und Lohhof II in Topform.

Haben großen Anteil an den beiden Erfolgen: Zuspielerin Kathrin Bergbauer und Angreiferin Maria Oischinger präsentierten sich gegen Obergünzburg und Lohhof II in Topform.

Haben großen Anteil an den beiden Erfolgen: Zuspielerin Kathrin Bergbauer und Angreiferin Maria Oischinger präsentierten sich gegen Obergünzburg und Lohhof II in Topform.


"Sieg der Dominanz" in LohhofDass die Gotteszeller Dominanz kein Zufall ist, sondern das Produkt harter Trainingsarbeit, stellten die VVG’lerinnen am Sonntag unter Beweis. Im Duell gegen Lohhof II, vor dem Spieltag immerhin Tabellenzweiter, präsentieren sich die Gotteszellerinnen von Beginn an in Topform und schnappen sich die ersten beiden Sätze (25:22, 25:16). Als Lohhof verkürzt (25:22), kommt nur kurz Zweifel auf. Vielmehr zeigt sich Gotteszell unbeeindruckt, mobilisiert nicht einmal 24 Stunden nach dem harterkämpften Sieg gegen Obergünzburg die letzten Kräfte und holt sich mit dem vierten Satz auch die Partie (25:17). "Ein souveräner und verdienter Sieg", sagt Trainer Schwarz, der die Leistungen dreier Spielerinnen hervorhebt. "Kathrin Bergbauer, Maria Oischinger und Stephanie Maier haben ein super Wochenende gespielt und jeweils großen Anteil am Erfolg."

Auf die Unterstützung ihrer zahlreichen Fans konnten sich die VVG-Spielerinnen auch im letzten Heimspiel des Jahres verlassen, tags drauf setzte der Verein dann einen Fanbus nach Lohhof ein – mit Erfolg.

Auf die Unterstützung ihrer zahlreichen Fans konnten sich die VVG-Spielerinnen auch im letzten Heimspiel des Jahres verlassen, tags drauf setzte der Verein dann einen Fanbus nach Lohhof ein – mit Erfolg.

Auf die Unterstützung ihrer zahlreichen Fans konnten sich die VVG-Spielerinnen auch im letzten Heimspiel des Jahres verlassen, tags drauf setzte der Verein dann einen Fanbus nach Lohhof ein – mit Erfolg.


"Sieg des Willens" gegen ObergünzburgSpannung, Brisanz – und ein etwas glücklicher, aber verdienter Sieg! Die Zuschauer in der proppevollen Gotteszeller Mehrzweckhalle erlebten am Samstag im letzten Heimspiel des Jahres noch einmal mitreißenden Regionalliga-Volleyball. Gegen die Schwäbinnen vom TSV Obergünzburg setzten sich die Bayerwaldlerinnen mit 3:2 (26:24, 25:13, 19:25, 14:25, 17:15) durch. Ein Zittersieg und zwei harterkämpfte Punkte, für die der VVG an seine Grenzen gehen musste. Aber: Die Revanche für die erste und bislang einzige Saisonniederlage im Hinspiel ist geglückt. Zwar dominieren Sophia Kilger und Co. die Partie in den ersten beiden Sätzen, spielen so, wie man es von einem Tabellenführer erwartet – mit schönen, mutigen, angriffslustigen Spielzügen. Dann aber der Einbruch: Begünstigt durch individuelle Fehler kommt Obergünzburg zurück und schafft den Satz-Ausgleich. Zum dritten Mal in Folge muss also der fünfte Satz über den Ausgang eines VVG-Spiels entscheiden. Allerdings beginnt dieser wie die letzten beiden endeten – mit vielen Nachlässigkeiten seitens der Heimmannschaft. Und plötzlich steht es 14:12 für Obergünzburg. Zwei Matchbälle also für den Außenseiter. In die Ecke gedrängt, beweisen die VVG-Spielerinnen Kampfgeist und Moral, gleichen aus, holen sich den Satz (17:15) – und damit auch einen etwas glücklichen, aber verdienten Sieg. Überschwängliche Freude bei den Spielerinnen, den Zuschauern – und freilich auch dem Trainer. "Wir haben in den ersten zwei Sätzen richtig gut gespielt und sogar noch eine Schippe drauf gelegt", resümiert Johannes Schwarz. "Dann aber folgte der Einbruch, der in dieser Phase der Saison fast schon typisch ist für unser Spiel. Großen Respekt habe ich vor der Moral meiner Spielerinnen, die sich zurückgekämpft haben und nun den nächsten Sieg bejubeln dürfen."












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