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07.09.2019  |  09:00 Uhr

"Zu Hause geht es immer schief": Der Pfarrkirchner Markus Venus ist vor der Seitenwagen-Meisterschaft nicht siegessicher – aber zuversichtlich

von Gabriel Bub

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Markus Venus (rechts) und sein Partner Markus Heiß wollen zu Hause zum sechsten Mal deutscher Meister werden. −Foto: Privat

Markus Venus (rechts) und sein Partner Markus Heiß wollen zu Hause zum sechsten Mal deutscher Meister werden. −Foto: Privat

Markus Venus (rechts) und sein Partner Markus Heiß wollen zu Hause zum sechsten Mal deutscher Meister werden. −Foto: Privat


Wenn Markus Venus und Markus Heiß am Sonntag mit 160 Stundenkilometern über die Rennstrecke in Pfarrkirchen fahren, wird es auf Nuancen ankommen. Heiß wird sich im richtigen Moment so aus dem Seitenwagen lehnen müssen, dass sein Körper knapp über dem Boden schwebt, damit Venus die Kurve richtig nehmen kann. Zum ersten Mal könnte das Duo am Sonntag ab 13 Uhr in Pfarrkirchen Deutscher Meister werden. Von einem Heimvorteil will Venus aber nichts wissen.

Herr Venus, Sie kennen die Rennbahn gut, in den letzten sechs Jahren haben Sie mit ihrem Partner Markus Heiß fünf Mal die deutsche Meisterschaft gewonnen. Eine klare Sache, oder?
Markus Venus: Zu Hause geht es normalerweise immer schief. Es passiert viel drumherum, Freunde und Familie, viele Bekannte sind da. Viel Ruhe hat man da nicht. Die Chancen stehen für alle gleich. Außerdem haben die Konkurrenten im April auch schon auf der Bahn trainiert.

Aber Deutscher Meister wollen Sie schon werden, oder?
Venus: Ziel wäre natürlich, deutscher Meister zu werden, aber es kommen die zwölf besten Fahrer aus Deutschland. Da kann man sich vorher nicht sicher sein.

Auf jeden Fall ein besonderes Rennen für Sie. Sind Sie aufgeregt?
Venus: Ich mach das jetzt schon lange, fahre seit zehn Jahren mit meinem Partner. Aufgeregt bin ich da nicht. Dafür bleibt sowieso keine Zeit. Ich stecke mitten in der Vorbereitung. Wir sind aktuell jedes Wochenende unterwegs.

Wie verständigen Sie sich während des Rennens?
Venus: Kommunikation ist nicht möglich, außer mit einem Handzeichen vielleicht. Allein schon wegen der Lautstärke können wir nicht sprechen. Und andere Kommunikationsmittel sind verboten. Aber man weiß, welche Bahn man hat, was die Besonderheiten sind. Man spricht sich morgens beim Training ab, wie man die Strecke fährt, damit man am Nachmittag zu den Rennläufen perfekt gerüstet ist.

Wie wichtig sind Vertrauen und ein gutes Verhältnis zu Ihrem Partner?
Venus: Über die Jahre hinweg hat sich das natürlich zusammengespielt. Wenn er einen Fehler macht, kann ich nicht schnell fahren, wenn ich einen Fehler mache, ist er nicht schnell. So kommt eines zum anderen.

Verstehen Sie sich auch privat?
Venus: Natürlich. Wenn wir zum Beispiel nach Südfrankreich an die Atlantikküste fahren und sitzen 1800 Kilometer nebeneinander im Bus, da wäre es ja schlimm, wenn wir nicht miteinander auskommen würden.

Die Rennen sind ja sehr kurz. Worauf kommt es an?
Venus: Eine Runde dauert vielleicht 30 Sekunden, ein Rennen geht über vier Runden. Besonders der Start und die erste Kurve sind wichtig, dass man da vorne ist und sich durchgesetzt hat.

Wer ist der größte Konkurrent am Sonntag?
Venus: An dem Tag sind es alle elf.
Zur Person: Markus Venus (37) wurde mit seinem Partner Markus Heiß in den letzten sechs Jahren fünf Mal deutscher Meister. Seit 2012 gewannen die Beiden jedes Jahr die süddeutsche Meisterschaft. Vor drei Wochen wurden sie zum vierten Mal Vize-Europameister. Venus lebt in Pfarrkirchen und ist Feuerschutztechniker.

Hier geht‘s zum Video von der Europameisterschaft.












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