Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...





23.08.2019  |  06:00 Uhr

Halber Achter, doppelter Einsatz: Ruderer Felix Wimberger greift im Vierer nach WM-Medaille

von Martin J. Freund

Lesenswert (1) Lesenswert Weitersagen Weitersagen drucken Drucken


  • Artikel 37 / 37
  • Pfeil
  • Pfeil




EM-Bronze haben sie schon nun soll am besten auch eine WM-Medaille her (von links): Felix Brummel, Felix Wimberger, Maximilian Planer und Nico Merget. −Foto: DRV

EM-Bronze haben sie schon nun soll am besten auch eine WM-Medaille her (von links): Felix Brummel, Felix Wimberger, Maximilian Planer und Nico Merget. −Foto: DRV

EM-Bronze haben sie schon nun soll am besten auch eine WM-Medaille her (von links): Felix Brummel, Felix Wimberger, Maximilian Planer und Nico Merget. −Foto: DRV


Eigentlich hatte Felix Wimberger (29) an einen Einsatz im Achter gedacht mit dem Blick auf das große Saison-Ziel, die Ruder-Weltmeisterschaften in Linz. Dort, auf der Donau, 100 Kilometer entfernt von seiner Passauer Heimat, hatte vor elf Jahren alles so richtig begonnen für den Vorzeige-Athleten des Passauer Rudervereins (PRV). Junioren-Weltmeister im Achter war er geworden – der Beginn einer internationalen Ruder-Karriere, die mit WM-Titeln im Deutschland-Achter 2017 und 2018 absolute Höhepunkte fand. Es hätte sich in Linz also ein Kreis schließen können für den Niederbayern. Wenn Felix Wimberger am Sonntag auf der Regattastrecke in Linz-Ottensheim zum Riemen greift, sitzt er allerdings nicht im Flaggschiff des Deutschen Ruder-Verbands, sondern, wie 2013 schon einmal, im Vierer. Zu Saisonbeginn hatten Wimberger und sein Kleinboot-Partner Maximilian Planer (Bernburg) zwei Jüngeren Platz machen müssen im Deutschland-Achter. Auch wenn er es so nicht zugab, eine schmerzvolle Erkenntnis für den ehrgeizigen Wimberger, der dem Sport immer alles untergeordnet hat: Er hat seine Heimat verlassen und in Dortmund die Doppelbelastung Studium und Leistungssport auf sich genommen. "Irgendwo ist es natürlich schade, weil der Achter eine unglaublich gute Mannschaft war", hatte Wimberger damals die Entscheidung gegenüber der Heimatzeitung kommentiert.

Aber Wimberger wäre nicht Wimberger, hätte er nicht aus der Ausbootung das Beste gemacht: Im Verlauf der Saison avancierte der Vierer mit Planer, Felix Brummel (Münster), Nico Merget (Frankfurt) und ihm zu einem Spitzen-Boot. "Man merkt, dass jeder von uns an jedem Tag besser werden möchte", hatte Wimberger nach dem Bronzerang bei der Europameisterschaft in Luzern angemerkt. Dort führte Wimberger an Position zwei das Kommando im Boot. "Wir vertrauen ihm blind", lobte Kollege Planer. Auch beim Weltcup in Rotterdam wiesen Wimberger und Co. als Dritte ihre Medaillen-Reife nach. Halber Achter, doppelter Einsatz, könnte man sagen. Und so könnte Wimbergers Erfolgskapitel in Linz doch noch eine Fortsetzung finden – wenn auch ganz anders als geplant. Als Mindestziel für den Vierer gilt die Qualifikation für die Olympischen Spiele im nächsten Jahr in Tokio. Dafür braucht’s mindestens Platz acht.

An Unterstützung aus der Heimat wird es ohnehin nicht mangeln: "Die Passauer Vereinskameraden sind schon in den Startlöchern", kündigte PRV-Vorstand Josef Lang einen Passauer Fan-Einsatz an der Linzer Regattastrecke an. Am Samstag beginnt die WM mit der Eröffnungsfeier. Seinen ersten Einsatz hat der Wimberger-Vierer am Sonntag. Falls es mit einem direkten Halbfinal-Einzug nicht klappen sollte, müsste das DRV-Quartett am Dienstag in den Hoffnungslauf. Im Halbfinale am Donnerstag geht’s dann um die Plätze für den Endlauf, der am Samstag stattfindet. − jl












Sicherheitscode:



Dokumenten Information
Copyright © heimatsport.de 2019
Dokument erstellt am





Starke Parden zeigte Pablo Artner beim SV Schalding bisher in der Bezirksliga – am Samstag steht er nun im Regionalliga-Tor. −Foto: Mike Sigl

Auf der Torhüterposition herrscht beim SV Schalding seit Jahren Kontinuität...



Es lief schon mal besser für Anton Autengruber und den TSV Waldkirchen. −Foto: Sven Kaiser

Viel Freude versprühte Anton Autengruber, Trainer des TSV Waldkirchen am Freitagabend nicht...



Kampf um jeden Zentimeter: Bremerhavens Fedor Kolupajlo und Chase Balisy leiferten sich packende Zweikämpfe. −Foto: Schindler

Straubing. Wenn die Straubing-Fans in die Eishalle gehen, bekommen sie etwas für ihr Geld...



Mehr als nur einen Schulterklopfer hat sich Sammy Ammari vom SV Wacker Burghausen mit seinen zwei Toren gegen Nürnberg verdient. −Foto: Butzhammer

Das Gesetz der Serie hält, wenn Burghausen und Nürnberg II in der Regionalliga aufeinander treffen:...



Enttäuschung am Reuthinger Weg: Die Schaldinger zeigte gegen Memmingen eine schwache Vorstellung. −Foto: Andreas Lakota

Erstmals seit vier Spielen in der Regionalliga Bayern ging der SV Schalding-Heining als Verlierer...





Nicht mehr Trainer in Bad Kötzting: Benjamin Penzkofer (28). −Foto: Gierl

Benjamin Penzkofer (28) ist nicht mehr Trainer des 1. FC Bad Kötzting! Wie der Landesligist am...



Gleich fünf Mal überwanden die Deggendorfer Talente den Schlussmannn des SV Schalding. −Foto: Sven Kaiser

Es war das Duell Aufsteiger gegen Absteiger – und es war eine klare Angelegenheit: Zum Start...



Nicht mehr Co-Trainer beim TSV Ringelai: Matthias Thuringer (rechts). −Foto: Sven Kaiser

Der TSV Ringelai hat nach acht sieglosen Spielen in der Kreisklasse Freyung auf die sportliche Krise...



Der Jubel des Tabellenführers: Haselbach setzte sich auch in Neukirchen v.W. durch. −Foto: Mike Sigl

Spitzenreiter DJK Haselbach hat in der A-Klasse Passau auch die Hürde in Neukirchen v.W...



Nicht mehr Trainer des SV Hutthurm: Armin Gubisch (rechts, dahinter Teammanager Konrad Behringer). −Foto: Sven Kaiser

Trainerwechsel bei Fußball-Bezirksligist SV Hutthurm: Die Verantwortlichen des Landesliga-Absteigers...







Anzeige




Facebook


 Facebook Like-Box aktivieren 

(dies stellt eine direkte Verbindung Ihres Browsers zu Facebook her)









realisiert von Evolver