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Trailrun  |  07.06.2019  |  11:45 Uhr

"Sensationeller" Sieg auf Madeira: Lamerin Maria Koller überrascht die Trailrunning-Szene

von Oliver Glombitza

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Sieg vor atemberaubender Kulisse: Maria Koller (29) beim Lauf auf Madeira. −F.: David Gonthier

Sieg vor atemberaubender Kulisse: Maria Koller (29) beim Lauf auf Madeira. −F.: David Gonthier

Sieg vor atemberaubender Kulisse: Maria Koller (29) beim Lauf auf Madeira. −F.: David Gonthier


Maria Koller kann es immer noch nicht fassen: "Es war einfach sensationell und es ist so ein tolles Gefühl". Die 29-jährige Lehrerin aus Lam hat am vergangenen Samstag überraschend einen Trailrun auf der Insel Madeira gewonnen. Überraschend deshalb, weil die Oberpfälzerin zum ersten Mal bei einem Lauf der Skyrunner World Series an den Start ging. Mit einer Zeit von 7:20:06 Stunden ließ sie die Weltklasseläuferin Ekaterina Mityaeva aus Russland und die Spanierin Ester Casajuana hinter sich.

Der Trailrun auf der portugiesischen Insel hat es in sich. 55 Kilometer und einen Höhenunterschied von 4100 Metern gilt es zu bewältigen. Dabei geht es über felsiges Gelände, Schotter und durch einen Fluss. Die Trendsportart findet abseits der ausgebauten Strecken statt. Umso erstaunlicher, dass Koller quasi einen Start-Ziel-Sieg hinlegte: Nur eine halbe Stunde lang behauptete die Spanierin Casajuana die Führung, dann zog Koller wieder vorbei und kam als erste ins Ziel.

Wie gut sie wirklich im Rennen lag, war Koller anfangs gar nicht bewusst. "Nach zweieinhalb Stunden habe ich mal einen Streckenposten gefragt, wie viele Läuferinnen vor mir sind, er zeigte nur auf die Spanierin vor mir." Das Rennen hatte um 6 Uhr morgens begonnen, als es noch dunkel war. "Ich konnte es deswegen nicht wirklich einschätzen", sagt Koller. Das Feld anzuführen liege ihr eigentlich gar nicht so sehr, meint die Lamerin. Sie sei lockerer wenn sie die Verfolgerrolle einnehmen könne. Doch auf Madeira habe ihre Führung sie immer weiter angetrieben, um nur nicht nachzulassen.

Der Fabelerfolg kommt für die Lehrerin auch deshalb so überraschend, weil sie die zurückliegenden vier Wochen vor dem Wettkampf nicht trainieren konnte. "Ich war den ganzen letzten Sommer wegen eines Kahnbeinbruchs im Fuß verletzt. War dann seit diesem Frühling gut in Form, doch vor Madeira hatte ich wieder Probleme", erklärt sie. Sie habe nicht mal gewusst, ob sie den Lauf überstehen würde, deshalb sei sie ganz entspannt auf die Insel gereist. Entspannt zum Sensationssieg.

Trotz ihres Erfolges könnte ihr Gastspiel bei der Skyrunner World Series ein einmaliges gewesen sein. "Eigentlich habe ich kein weiteres Rennen geplant, aber mal schauen", meint sie lachend. Reizen würde sie gerade der Lauf im norwegischen Tromsö, der im August ausgetragen wird. Wegen der Landschaft: "Die Natur und die Berge sind meine Liebe, deswegen laufe ich so gerne Trailruns. Und in Norwegen ist es besonders schön."

Statt auf befestigten Straßen und Wegen zu laufen, lieber mitten durch die Natur, das ist nichts für jedermann. Doch für Koller gibt es nichts Schöneres. Normale Marathonläufe findet sie deswegen "langweilig", das Laufen auf der Straße sogar "stupide". Ihr großes Ziel als Sportlerin ist der Transalpine Run – ein sieben Tage dauernder Lauf, mit dem Ziel die Alpen zu überqueren. Vielleicht der Rahmen für die nächste Sensation der Lamerin.












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