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12.03.2019  |  08:09 Uhr

Hart erkämpfter Sieg im Schlüsselspiel: TuS Pfarrkirchen schöpft neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt

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Geballte Faust: Der etatmäßige Kreisspieler Rico Kober machte seine Sache im Tor gut. −Foto: Geiring

Geballte Faust: Der etatmäßige Kreisspieler Rico Kober machte seine Sache im Tor gut. −Foto: Geiring

Geballte Faust: Der etatmäßige Kreisspieler Rico Kober machte seine Sache im Tor gut. −Foto: Geiring


Den drohenden Abstieg aus der Handball-Bezirksoberliga Altbayern haben die Handballer der TuS Pfarrkirchen zunächst einmal verhindert. Dank einer sehr couragierten Vorstellung setzten sich die Kreisstädter gegen den direkten Mitkonkurrenten TSV Indersdorf mit einem 32:29 (14:13) durch, feierten nach drei Niederlagen am Stück den lang ersehnten doppelten Punktgewinn und sind Tabellenzehnter.
Vor dem Spiel musste die TuS einige schlechte Nachrichten verkraften. Denn die beiden etatmäßigen Torhüter Rocco Stockhecke und Max Pöhlmann standen jeweils aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Und so durfte einmal mehr Kreisspieler Rico Kober sein Können im Pfarrkirchner Gehäuse unter Beweis stellen. Bei den ebenfalls unter Druck stehenden Gästen fehlte mit Alexander Kaurin der Top-Scorer.
Den besseren Start erwischten die Hausherren, die nach einem Doppelpack von Spielertrainer Jens Tartler nach elf Spielminuten mit 5:3 vorne lagen. Die Truppe aus dem Glonntal hatte allerdings passende Antworten parat, besonders der Top-Torschütze der Bezirksoberliga, Tobias Bärsch, fand immer wieder eine Lücke in einer sonst sehr sicheren TuS-Deckung und hielt so seine Mannschaft am Leben.
Alleine in den ersten 30 Minuten knipste der Halblinke sieben Mal und stellte mit seiner Dynamik Pfarrkirchen vor große Probleme. Diese wiederum spielte in der Offensive gefälligen Handball und kreierte klare Chancen, die jedoch teilweise sehr schlampig vergeben wurden. Kurz vor der Halbzeit führte die TuS noch mit 14:11 bei eigenem Ballbesitz, ehe Tobias Bärsch sein Team auf 14:13 heran brachte. Pause.
Taktisch änderte Pfarrkirchen in der zweiten Hälfte die Ausrichtung in der Abwehr: Mit Benedikt Wild agierte jetzt der unangenehmste Abwehrspieler gegen den Indersdorfer Shooter. Diese Umstellung zeigte Wirkung. Die Schützlinge von Trainer Jürgen Vogl wirkten verunsichert und erlaubten sich eine Reihe von technischen Fehlern.
Durch schnelles Umschalten nutzten die Rottaler diese Schwächephase und schraubten das Ergebnis innerhalb von nur zwei Minuten von 15:14 auf 19:14. Der Gäste-Coach reagierte prompt und versuchte in einer Auszeit, seine Spieler wieder in die Spur zu bringen. Auch taktisch probierten die Glonntaler mit einer doppelten Manndeckung gegen die beiden Spielertrainer der TuS, Thomas Bauer und Jens Tartler, neue Impulse zu setzen. Die Rottaler fanden jedoch Lösungen und Lücken – und profitierten von dem immer glückloser agierenden Schlussmann Michael Siemens, der in der zweiten Hälfte kaum eine Hand an den Ball bekam.
Als dann Thomas Bauer mit einer weiteren Energieleistung zum 31:25 knapp vier Minuten vor Ende stellte, war die Entscheidung gefallen und die Rot-Weißen durften sich über zwei wichtige Zähler im Abstiegskampf freuen. Zwar gelang den bis zum Schluss kämpfenden Gästen noch etwas Ergebniskosmetik, die Freude über den ersten Sieg nach gut einem Monat trübte dies allerdings nicht.
Am kommenden Samstag um 18.15 Uhr sind die Kreisstädter beim Aufsteiger SC Eching gefordert. Ein unangenehmer Gegner, der allerdings besiegt werden muss, um weiter an den Klassenerhalt glauben zu dürfen. Die direkten Konkurrenten haben an den letzten Spieltagen ein deutlich leichteres Restprogramm und somit steht Pfarrkirchen einmal mehr unter großem Druck.
TuS Pfarrkirchen, Tor: Kober, Frieder Tartler. – Feld: Wild (2), Trofimenko (2), Klaus Hedwig (1), Daniel Hedwig (1), Bauer (9), Harrer (1), Wiertz (5), Jens Tartler (11/2), Saleh, Birnthaler, Bartel. − jt












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