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Trostberg | 06.07.2020 | 17:58 Uhr

Chiefs setzen Zeichen: Ex-Starbulls-Profi Michael Fröhlich übernimmt Nachwuchs – und spielt selbst

von Thomas Thois

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Von den Starbulls Rosenheim zum TSV Trostberg: Michael Fröhlich (Mitte) trägt kommende Saison das Trikot der Trostberg Chiefs in der Landesliga. Vor allem aber soll er als hauptamtlicher Nachwuchstrainer an der Seite von Abteilungsleiter Johannes Käsmaier (rechts) und Jugendleiter Walter Mathis die Basis für eine gesicherte Zukunft des Trostberger Eishockeys legen. −Foto: Thomas Thois

Von den Starbulls Rosenheim zum TSV Trostberg: Michael Fröhlich (Mitte) trägt kommende Saison das Trikot der Trostberg Chiefs in der Landesliga. Vor allem aber soll er als hauptamtlicher Nachwuchstrainer an der Seite von Abteilungsleiter Johannes Käsmaier (rechts) und Jugendleiter Walter Mathis die Basis für eine gesicherte Zukunft des Trostberger Eishockeys legen. −Foto: Thomas Thois

Von den Starbulls Rosenheim zum TSV Trostberg: Michael Fröhlich (Mitte) trägt kommende Saison das Trikot der Trostberg Chiefs in der Landesliga. Vor allem aber soll er als hauptamtlicher Nachwuchstrainer an der Seite von Abteilungsleiter Johannes Käsmaier (rechts) und Jugendleiter Walter Mathis die Basis für eine gesicherte Zukunft des Trostberger Eishockeys legen. −Foto: Thomas Thois


Die Nachwuchsarbeit muss oberste Priorität haben. Mit diesem Ziel war Johannes Käsmaier Anfang Juni in sein Amt als kommissarischer Eishockey-Abteilungsleiter des TSV Trostberg zurückgekehrt. Nun hat der 38-Jährige den Worten auch Taten folgen lassen: Die Chiefs präsentieren mit Michael Fröhlich einen hochkarätigen Neuzugang. Der 33-jährige Rosenheimer, der vor Kurzem seine bis zur DEL reichende Profi-Eishockey-Karriere beendet hat, verstärkt nicht nur die Landesliga-Mannschaft des TSV. "Er wird – und das ist das Wichtigste, etwas, das es noch nicht gegeben hat im Trostberger Eishockey – hauptamtlicher, vom Verein fest angestellter Nachwuchstrainer", so Käsmaier.

"Nur, wenn wir unsere eigenen Talente optimal fördern und vermehren, können wir auf Dauer den Eishockeysport in Trostberg erhalten", ist der Spartenchef überzeugt. Deshalb sei diese Verpflichtung ein wegweisendes Signal. Dankbar ist Johannes Käsmaier, dass der neue Kurs auf große Rückendeckung bei Stadt, Stadtwerke und Hauptverein stoße.

In fünf Jahren, so Käsmaiers Ziel, soll Vollbetrieb von der U7 bis zur U20 herrschen. Aktuell gibt es bei der U15 und U17 eine gut funktionierende Spielgemeinschaft mit dem DEC Inzell. Bei U11 und U13 ist der TSV eigenständig. C-Lizenz-Inhaber Michael Fröhlich ist bei den Jung-Chiefs verantwortlich für sämtliche Altersstufen, soll den Fokus zunächst aber vor allem auf die Verbreiterung der Basis legen. Es gilt, eine U7 neu aufzubauen und die U9 zu stärken, nachdem der EHC Waldkraiburg die Spielgemeinschaft kurzfristig hat platzen lassen. "Außerdem", so Käsmaier, "brauchen wir eine effektivere Schnittstelle zu unserem so erfolgreichen Eiskindergarten, um hier mehr Nachwuchs zu generieren."

"Es gibt viel Arbeit, und Michael setzt sich nicht ins gemachte Nest", das ist dem Abteilungsleiter klar. Aber im Teamwork mit Nachwuchsleiter Walter Mathis und allen Trainern gelte es, "jetzt zu säen, fleißig zu gießen und irgendwann zu ernten". Man wolle bessere Strukturen schaffen, den Eltern das Signal geben, dass sich im Nachwuchsbereich etwas tut und sie ihre Kinder aus einem noch größeren Einzugsgebiet zum Eishockey schicken können.

Der neue Nachwuchs-Chef, der die Trainer-C-Lizenz hat, werde quasi einen Fulltime-Job haben, so Käsmaier. Mit dem erfreulichen Nebeneffekt, dass Michael Fröhlich eine enorme Bereicherung für das Landesliga-Team sei. "Die Fans können sich auf einen Top-Außenstürmer freuen, den viele von ihnen schon bei den Starbulls Rosenheim gesehen haben." Außerdem will Käsmaier noch einen ausländischen Kontingentspieler verpflichten. Der Rest des Teams bleibe bis auf Verteidiger Alexander Lipp (Karriereende) zusammen.
Mehr über die Chiefs sowie ein ausführliches Interview mit Michael Fröhlich lesen Sie in der PNP-Printausgabe vom Dienstag, 7. Juli 2020 – unter anderem im Trostberger Tagblatt und Traunreuter Anzeiger.












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