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Anna Madl als Top-Transfer | 05.07.2020 | 15:00 Uhr

Überaus namhafte Zugänge: Rudertinger Damen leiten Generationswechsel ein

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Die Chefin geht: Kapitänin Theresa Hauer hat in den letzten vier Jahren das Rudertinger Spiel gelenkt. Jetzt beendet die 28-Jährige ihre überaus erfolgreiche Karriere. −Foto: Mike Sigl

Die Chefin geht: Kapitänin Theresa Hauer hat in den letzten vier Jahren das Rudertinger Spiel gelenkt. Jetzt beendet die 28-Jährige ihre überaus erfolgreiche Karriere. −Foto: Mike Sigl

Die Chefin geht: Kapitänin Theresa Hauer hat in den letzten vier Jahren das Rudertinger Spiel gelenkt. Jetzt beendet die 28-Jährige ihre überaus erfolgreiche Karriere. −Foto: Mike Sigl


Seit mittlerweile 15 Jahren schreiben die Fußballerinnen des FC Ruderting an ihrer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte. Als Tabellenzweiter in ihrer ersten Bayernliga-Saison wurden sie im März vorerst von Corona "ausgebremst", nach dem vorzeitigen Aufrücken von Wacker München in die Regionalliga führen sie als Neuling aktuell sogar das Feld an. Die Verantwortlichen waren in den letzten Wochen sehr umtriebig. Sie haben die Zwangspause genutzt, um einen Generationswechsel im Kader einzuleiten.

Mit Kapitänin Theresa Hauer (28) und Barbara Würzburger (29) beenden zwei Stützen sofort ihre Laufbahn, die Angreiferinnen Johanna Maier (31) und Sabrina Putz (27/jeweils acht Saisontreffer) wollen die Runde zumindest heuer noch fertig spielen und sich dann verabschieden. In Team II steht Isabel Ostermeier künftig nicht mehr zur Verfügung. "Das ist schon ein gewaltiger Schnitt. Deswegen haben wir uns bemüht, junge, talentierte Spielerinnen für uns zu gewinnen, um für die nächsten Jahre gerüstet zu sein. Das ist, glaube ich, ganz gut gelungen, wir haben jetzt eine sehr gute Mischung beieinander", berichtet Johanna Maier, die seit Jahren als Abteilungsleiterin die Fäden zieht. Erfreulich ist für sie zudem, dass mit Ina Fuchshuber und Theresa Labitsch zwei Stammkräfte nach langer Verletzungspause wieder zurückkehren.

Tatsächlich darf der FCR überaus namhafte Zugänge in seinem Kader begrüßen. Herausragend ist die Verpflichtung von Anna Madl (20). Sie stammt aus Bischofsreut und hat seit 2016 nicht weniger als 66 Regionalliga-Partien für den 1.FC Nürnberg bestritten. Derzeit absolviert sie in Bamberg ihre Ausbildung bei der Bundespolizei und hat in den nächsten Wochen Prüfungsstress. Ab 1. September ist sie dann in Passau stationiert. "Ich habe mich in Franken wirklich recht wohl gefühlt. Jetzt aber bietet sich aufgrund der beruflichen Veränderungen der Wechsel nach Ruderting für mich an. Ich freue mich sehr darauf, weil der FCR eine gestandene Bayernliga-Mannschaft beisammen hat. Auch die Tatsache, dass mehrere Talente nachrücken, ist sehr positiv", schaut die Defensiv-Spezialistin, die beim Club zunächst als Innenverteidigerin und zuletzt als "Sechser" agiert hat, zuversichtlich nach vorne.

Von Beginn an dabei war Barbara Würzburger (rechts) im FCR-Damenlager. Nach 15 Jahren lässt sie nun den Ball ruhen. −Foto: Sigl

Von Beginn an dabei war Barbara Würzburger (rechts) im FCR-Damenlager. Nach 15 Jahren lässt sie nun den Ball ruhen. −Foto: Sigl

Von Beginn an dabei war Barbara Würzburger (rechts) im FCR-Damenlager. Nach 15 Jahren lässt sie nun den Ball ruhen. −Foto: Sigl


Ebenfalls ganz viel Erfahrung bringt Andrea Kurz (19) vom SV Frauenbiburg mit. Die Rinchnacherin hat sich beim SVF in Regionalliga und Bayernliga zur absoluten Stammkraft entwickelt. Jetzt steht sie kurz vor ihren Abschluss-Prüfungen als Physiotherapeutin und wird danach ihrem Beruf in Regen nachgehen. "Ich kenne ja schon mehrere der Rudertinger Spielerinnen. Deswegen lag dieser Schritt für mich auf der Hand. Es war eine schöne Zeit in Frauenbiburg, mit großem Aufwand. Nach Ruderting habe ich künftig nur noch die halbe Wegstrecke zu bewältigen. Und der erste Eindruck beim Trainings-Auftakt war toll, ich wurde super herzlich aufgenommen. Als ob ich schon immer dabei gewesen wäre", schwärmt die 19-Jährige.

Bringt mit ihren 19 Jahren schon Regionalliga- und Bayernliga-Erfahrung mit: Neu-Rudertingerin Andrea Kurz. −Foto: C. Wimmer

Bringt mit ihren 19 Jahren schon Regionalliga- und Bayernliga-Erfahrung mit: Neu-Rudertingerin Andrea Kurz. −Foto: C. Wimmer

Bringt mit ihren 19 Jahren schon Regionalliga- und Bayernliga-Erfahrung mit: Neu-Rudertingerin Andrea Kurz. −Foto: C. Wimmer


Dem nicht genug: Angreiferin Lisa Gubisch (18) kommt vom Bezirksligisten SV Kumreut nach Ruderting, mit der Schönbergerin Miriam Ertl (17) vom 1.FC Passau, der Fürstenzellerin Michelle Philipp (17) und der Schweinfurterin Kiara Hochrein (18/beide 1.FC Nürnberg) verstärken weitere hochtalentierte Kickerinnen die Truppe von Trainer Patrick Madl. Alle Zugänge sind ab sofort spielberechtigt.

Bei aller Freude über die neuen Gesichter schmerzt die Rudertingerinnen freilich der Verlust zweier etablierter Fußballerinnen. "Theresa Hauer war als Kapitänin unsere uneingeschränkte Chefin auf dem Rasen. Sie hat das Spiel gelenkt, immer alles gegeben und maßgeblichen Anteil daran, dass wir so weit nach oben gekommen sind", bedauert Johanna Maier. Die 28-Jährige stammt aus Wotzdorf und stieß nach vier Jahren in Frauenbiburg (Bayernliga, Regionalliga) 2016 zum FCR. Seitdem ist sie der Kopf des Teams. Dennoch hat sie sich nun zum Rückzug entschlossen.

"Eigentlich wollte ich diese Saison noch regulär beenden. Da hat uns aber Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht. Jetzt ist für mich der richtige Zeitpunkt, gleich Schluss zu machen. Ich spiele seit 22 Jahren Fußball und hatte das Glück, ohne größere Verletzungen durchzukommen. Jetzt will ich nichts mehr riskieren, der Beruf geht einfach vor", erklärt die 28-Jährige, die seit letzten September als Realschul-Lehrerin in Arnstorf Mathematik und Sport unterrichtet.

Mit Barbara Würzburger verabschiedet sich eines der wenigen verbliebenen Gründungs-Mitglieder in Rudertings Frauenfußball-Historie. Seit 2005 war die Rathsmannsdorferin am Ball, sie sieht jetzt den Moment gekommen, um die Schuhe an den Nagel zu hängen. "Es ist wirklich sehr schade, weil ich nach einigem Verletzungspech in den letzten Jahren heuer im Frühjahr die Vorbereitung problemlos durchziehen konnte. Ich hatte mir vorgenommen, nach Ablauf dieser Saison aufzuhören. Jetzt passiert‘s halt eher. Aber alles hat seine Zeit", erklärt die 29-Jährige.

Wie geht es weiter für den aktuellen Bayernliga-Spitzenreiter? Johanna Maier: "Natürlich versuchen wir, möglichst lange vorn dabei zu bleiben. Wir haben aber überhaupt keinen Druck. Wichtig ist, dass wir die Neuen gleich integrieren und mit der 2. Mannschaft den Aufstieg in die Bezirksliga schaffen." − HeMehr dazu lesen Sie am Samstag, 4. Juli, im Heimatsport der PNP (Online-Kiosk) oder hier bei PNP plus.













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