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Eishockey-Oberliga Süd | 14.12.2021 | 08:00 Uhr

670 Fans sehen Weiden-Coup – aber: Nur gedämpfte Euphorie beim Deggendorfer SC

von Roland Rappel

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Coup gegen Weiden, Blamage gegen Landsberg: Der DSC (und Liam Blackburn, vorne) blickt mit gemischten Gefühlen auf das vergangene Wochenende. −Foto: Roland Rappel

Coup gegen Weiden, Blamage gegen Landsberg: Der DSC (und Liam Blackburn, vorne) blickt mit gemischten Gefühlen auf das vergangene Wochenende. −Foto: Roland Rappel

Coup gegen Weiden, Blamage gegen Landsberg: Der DSC (und Liam Blackburn, vorne) blickt mit gemischten Gefühlen auf das vergangene Wochenende. −Foto: Roland Rappel


Eigentlich wäre der 4:2-Sieg des Deggendorfer SC gegen die Blue Devils Weiden ein großer Grund zur Freude, war es doch eine der besten Saisonleistungen bislang und das erste Spiel, in dem der alte Tabellenführer das Eis ohne jeglichen Zähler verlassen musste.

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Die 3:5-Niederlage beim HC Landsberg am Freitag, beim zu diesem Zeitpunkt Schlusslicht der Liga, dämpft die Jubelstürme allerdings nicht unerheblich. Denn mit "nur" drei Punkten treten die Deggendorfer in der Tabelle auf der Stelle. Man befindet sich mit 27 Punkten weiterhin auf dem sechsten Tabellenplatz der Oberliga Süd, zwar im direkten Kontakt mit dem Fünften Peiting (29 Punkte), aber auch mit dem Höchstadter EC im Nacken, der punktgleich mit dem DSC ist, aber eine schlechtere Tordifferenz hat. Der Abstand zu Platz vier, den man am Ende der Saison gerne in der Tasche hätte, beträgt sieben Punkte.

DSC-Trainer Jiri Ehrenberger bemängelte am Freitag die Einstellung seiner Mannschaft. "Man darf nicht auf die Tabelle schauen. Man glaubt, die Mannschaft steht vielleicht nicht so oben in der Tabelle. Aber die Mannschaften kämpfen sehr gut und wehren sich mit Händen und Füßen. Plötzlich bist du drei Tore in Rückstand." Und dann sei es nie einfach, das noch zu drehen, "auch wenn es uns gegen Füssen zu Hause gelungen ist." Im letzten Drittel habe man zwar nochmal alles in die Waagschale geworfen, "aber zwei Drittel lang waren wir in den Zweikämpfen nicht so präsent wie das zum Beispiel gegen Weiden der Fall war."

Ehrenberger musste diese Erfahrung wie in Landsberg nun auch schmerzlich erleben, wie es auch schon Vorgänger Chris Heid mehrfach gegangen war. Der Eishockey-Lehrer dürfte jedoch die richtigen Schlüsse daraus gezogen haben und sein Team entsprechend eingenordet haben, Erfahrung dazu ist bei Ehrenberger jedenfalls zur Genüge vorhanden.

Der Heimsieg gegen die Blue Devils Weiden vor 667 Zuschauern (ausverkauft) war ein attraktives Spiel zweier Mannschaften, die nicht so weit auseinander liegen, wie es vielleicht die Tabelle hergibt. Bei Weiden stach insbesondere Chad Bassen hervor. Der ehemalige Straubinger Tiger besticht trotz seiner 38 Jahre noch mit einem riesigem Tempo und harmoniert prächtig mit Nick Latta, ebenfalls ein Ex-Tiger. Ehrenberger: "Weiden spielt sehr kompakt, es ist kein Zufall, dass sie da stehen wo sie sind. Die haben drei sehr starke Blöcke. Aber wir haben sehr guten Widerstand geleistet und es war natürlich erfreulich, dass wir aus unseren Chancen Tore gemacht haben."

Mit einer Drei-Tore-Führung gegen Weiden habe man im letzten Drittel gut verteidigen können, inklusive eines starken Timo Pielmeier im Tor. "Damit haben wir das Wochenende so ein bisschen gerettet", ist Ehrenberger der Ärger über die Freitags-Niederlage auch trotz des Sonntag-Sieges noch anzumerken.












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