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01.11.2019 | 06:00 Uhr

"Die Jungs genießen das gerade": Die Tigers im Höhenflug – doch Sportchef Dunham mahnt

von Alexander Augustin

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Fast schon gewohntes Bild: Die Straubing Tigers bejubeln ein Tor. Zum starken Saisonauftakt sagt Sportchef Jason Dunham (kl. Bild): "Unser System funktioniert, weil unsere Spieler daran glauben." −F.: Schindler/Verein

Fast schon gewohntes Bild: Die Straubing Tigers bejubeln ein Tor. Zum starken Saisonauftakt sagt Sportchef Jason Dunham (kl. Bild): "Unser System funktioniert, weil unsere Spieler daran glauben." −F.: Schindler/Verein

Fast schon gewohntes Bild: Die Straubing Tigers bejubeln ein Tor. Zum starken Saisonauftakt sagt Sportchef Jason Dunham (kl. Bild): "Unser System funktioniert, weil unsere Spieler daran glauben." −F.: Schindler/Verein


Die Straubing Tigers schwimmen in der Deutschen Eishockey Liga auf einer Erfolgswelle. Die Euphorie in der Gäubodenstadt ist riesig. Doch Jason Dunham (49), Sportchef des Sensations-Zweiten der DEL, will auf dem Boden bleiben. Im Interview mit der PNP spricht er über den starken Saisonstart, das Erfolgsrezept der Tigers und die ersehnte Deutschland-Cup-Pause.

Herr Dunham, gut ein Viertel der DEL-Saison ist vorbei. Die Straubing Tigers sind Zweiter. Da gibt’s nicht viel zu meckern, oder?
Jason Dunham: Meckern brauchen wir wirklich nicht. Aber wir müssen auch weiter hart arbeiten und uns jeden Tag verbessern. Sie haben es ja gerade gesagt, es ist ein Viertel rum und wir haben noch drei. Wir müssen konzentriert bleiben.

Aber die Euphorie in Straubing ist schon groß. Ist die im Verein noch nicht angekommen?
Dunham: Ja, natürlich. Die Fans sind froh, weil wir gewinnen. Und unsere Aufgabe ist es, weiter so zu spielen. Es muss uns immer bewusst sein, dass das nur durch harte Arbeit geht und diese Einstellung müssen wir beibehalten.



Durch die Erfolge der letzten Wochen ist der Verein bundesweit in den Fokus gerückt. In Berichten werden oft der unbedingte Wille und die Laufbereitschaft der Mannschaft als Erfolgsfaktor genannt. Ist die Erklärung für Höhenflug wirklich so einfach?
Dunham: Nein. Es liegt schon am Einsatz unserer Jungs und des Trainerstabs. Wir wollen jedes Spiel gewinnen, blocken Schüsse, haben die richtigen Laufwege. Unser System funktioniert, weil unsere Spieler daran glauben. Es ist auch interessant zu beobachten, wie sich die Mannschaft entwickelt. Wir hatten jetzt eine schwere Phase mit vier Spielen kurz hintereinander. Gegen Bremerhaven (morgen, 19.30, Anm. d. Red) und Berlin (Sonntag, 16.30 Uhr) wollen wir punkten und dann in die Pause gehen – und die brauchen wir unbedingt.

Auch weil mit Kael Mouillierat (Gesichtsverletzung), Travis Turnbull und T.J. Mullock (beide Unterkörperverletzung) gleich drei Leistungsträger eine Pause brauchen. Wie schwer wiegen die Ausfälle?
Dunham: Bei uns besonders schwer, weil wir einen kleinen Kader haben. Aber wir wollen nach vorne schauen.

Beim 7:3 gegen Augsburg am Sonntag gab es sieben verschiedene Torschützen. Das zeigt, wie dicht der Kader ist.
Dunham: Man sieht ja, wie oft unsere dritte oder vierte Reihe Spiele entschieden hat – und nicht nur unsere sogenannten Topspieler. Wir haben eine Mannschaft. Die Jungs genießen das gerade Siege einzufahren. Das ist in der DEL ja nicht so einfach. Diese Arbeitseinstellung müssen wir bewahren.

Neben den erwarteten Leistungsträgern machen auch junge Spieler auf sich aufmerksam. Tim Brunnhuber (20) etwa, oder auch Max Gläßl (22), der gegen Augsburg sein erstes DEL-Tor geschossen hat. Ist es leichter, Talente einzubinden, wenn es läuft?
Dunham: Wir müssen sie einsetzen – weil sie gut sind! Ein Trainer lässt keinen Spieler auf der Bank, von dem er weiß, dass er von ihm profitieren kann. Auch unsere Jungen haben großes Selbstvertrauen, weil sie im Sommer gute Arbeit geleistet haben und topfit sind. Wir sind sehr stolz auf sie.

Tim Brunn-huber wurde für seine starken Leistungen belohnt, indem er von Bundestrainer Toni Söder-holm für den Deutschland Cup nominiert wurde – zusammen mit Sven Ziegler und Marcel Brandt. Wären Sie glücklicher gewesen, die Spieler hätten sich ein bisschen ausruhen können?
Dunham: Es ist eine Ehre, für die Nationalmannschaft zu spielen und das sollte auch immer so bleiben. Aber das tut uns mit unserem kleinen Kader natürlich schon mehr weh als anderen Vereinen. Trotzdem bin ich sehr stolz, wenn unsere Spieler diesen Weg gehen. Und Toni lässt sie ja auch nicht die drei Spiele durchspielen.

Woran muss denn gearbeitet werden in der Länderspiel-Pause?
Dunham: An allem. Wir sind ein Profiklub und müssen jeden Tag versuchen uns zu verbessern. Wir müssen Muskulatur aufbauen für den nächsten Saison-Abschnitt, unser System weiter ausarbeiten.

Im ersten Saisonviertel haben Sie den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer München besiegt, dazu Meister Mannheim. Glauben Sie selbst, dass Sie das Zeug zur Überraschung dieser DEL-Saison haben können?
Dunham: Es ist noch eine sehr, sehr lange Saison. Und es werden nicht ohne Grund 52 Partien gespielt. Wir sind sehr stolz auf das, was wir bisher erreicht haben. Natürlich wollen den Platz nicht abgehen. Aber, wie gesagt, die Saison ist lang und wir müssen schauen, dass wir gesund bleiben.












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