OK-Leiter im Interview

Wird der Arber zum Langlauf-Mekka? Weltcup soll 2025 in den Bayerischen Wald kommen

24.11.2022 | Stand 24.11.2022, 14:52 Uhr

Die Langlauf-Elite zu Gast im Bayerischen Wald? Die Chancen stehen gut, dass der Weltcup 2025 am Arber Station macht. Bereits in der Vergangenheit machte sich der Standort mit der Organisation verschiedener Sportwettkämpfe einen Namen. Unser Bild zeigt den Massenstart der Herren über 30 Kilometer beim FIS OPA Continental Cup in der Saison 2015/16. −Foto: Frank Bietau

14 Jahre nach dem letzten Alpinen Ski-Weltcup in der Region stehen die Chancen gut, dass im Hohenzollern Skistadion am Arber bald die Langlauf-Weltstars um Siege und Punkte kämpfen.

Vertreter des Organisationskomitees Arber Bayerischer Wald haben sich in der vergangenen Woche mit Andreas Schlütter vom Deutschen Skiverband vor Ort getroffen, um zu besprechen, welche Schritte noch zu tun sind, damit dieses Projekt Realität wird.

Eingeladen hatte dazu OK-Leiter und DSV-Sportwart Karl-Heinz Eppinger (50), der mit seinem Team schon länger das Ziel verfolgt, den Skilanglauf-Weltcup in den Bayerischen Wald zu holen. Im Gespräch mit der Heimatzeitung erläutert der 50-jährige Zwieseler, der gerade für das Bürgermeisteramt in der Glasstadt kandidiert, seine Beweggründe.

Das Interview im Wortlaut:

Herr Eppinger, wie kam es zur Idee, den Langlauf-Weltcup an den Arber zu holen?
Karl-Heinz Eppinger: Vor über 15 Jahren haben wir das erste Mal den FIS OPA Continental Cup im Bayerischen Wald ausgerichtet, sozusagen die 2. Liga im Langlauf. Damals war Jochen Behle Bundestrainer und er meinte, dass man auch über einen Weltcup in der Region nachdenken sollte. 2016/17 sind wir dieses Ziel erstmals angegangen, aber damals ist es nur bei der Idee geblieben. Seit ungefähr zwei Jahren ist das Thema wieder präsent. Hintergrund ist, dass der DSV neben Oberhof und Oberstdorf einen dritten Weltcup-Standort sucht. Und nicht zuletzt, weil wir bei den vergangenen Wettkämpfen sehr gute Kritiken bekommen haben, ist der Bayerische Wald wieder interessant.

Welche Kriterien sprechen für den Arber als Standort?
Eppinger: Zum einen haben wir eine gewisse Schneesicherheit, dazu ein Schneedepot und mehrere Schneekanonen. Die wichtigsten Voraussetzungen sind also vorhanden. Schon in der Vergangenheit kamen viele Kader-Athleten aus dem Bayerischen Wald und mit einer Ausrichtung kann die Nachwuchsarbeit gestärkt werden. Außerdem fanden zuletzt hochkarätige Biathlon-Veranstaltungen im Hohenzollern Stadion statt, wie die Europameisterschaft im vergangenen Winter. Und beim DSV schaut man natürlich ständig, welche Regionen sich als Standorte eignen.

Die Weltstars vor der eigenen Haustür – was würde die Ausrichtung für die Menschen in der Region bedeuten?
Eppinger: Zahlreiche TV-Sender sind bei den Weltcups vor Ort, senden die Bilder in alle Welt. Logisch, dass das eine tolle Werbung ist und der Tourismus profitiert. Daneben ist die Ausrichtung für den Bayerischen Wald eine große Chance, sich als Wintersportregion zu vermarkten und sich neben anderen Standorten zu etablieren.


Den ganzen Text lesen Sie am Donnerstag, 24. November, im Sportteil der Passauer Neuen Presse – oder hier auf PNP-Plus