Am 3. August fliegen die ersten Bälle

Waginger See-Pokal mit 5000 Euro dotiert

02.08.2022 | Stand 02.08.2022, 14:35 Uhr

Wird seinen Titel nicht verteidigen: Vorjahressieger Hannes Wagner aus Ebersberg. −Foto: Weitz

Alles klar für die 47. Auflage des Tennis-See-Pokals beim TC Waging: Ab heute fliegen die Bälle zunächst in der Qualifikation, ab Donnerstag dann auch im 32er-Hauptfeld. Es ist wieder ein Premium-Tour-Turnier des Deutschen Tennis-Bundes (DTB) und es geht um ein Preisgeld von insgesamt 5000 Euro. 68 Spieler haben gemeldet, darunter drei aus den Top 70 in Deutschland.

„Wir sind zufrieden mit den Meldungen und freuen uns auf spannende Spiele, schön dass viele junge Spieler am Start sind“, freut sich Turnierdirektor Marcus Kleißl. In der Tat sind zehn Spieler im Hauptfeld 20 oder jünger. Der See-Pokal ist nicht selten der Start zu einer großen Karriere. Beste Beispiele sind Philipp Kohlschreiber aus Augsburg und Florian Mayer aus Bayreuth, die hier als 16-Jährige im Finale standen und dann auf der großen ATP-Tour durchgestartet sind.

Maximilian Homberg vom TC Ismaning top gesetzt

Top gesetzt ist Maximilian Homberg vom TC Ismaning. Der 19-Jährige steht in der Deutschen Herren-Rangliste auf Platz 52. An zwei gesetzt ist Thomas Jan Dafcik vom TC Blutenburg München, von den Favoriten mit 28 Jahren der älteste. Er steht im DTB-Ranking an 59. Hoch einschätzen muss man auch Michel Hopp von Rot-Weiß Erfurt. Der 24-Jährige steht beim DTB auf Platz 70.

Jüngster Spieler im Hauptfeld ist Moritz Kudernatsch vom Bundesligisten TC Großhesselohe. Als 17-Jähriger hat er es noch zu keinem Einsatz in der 1. Herren-Bundesliga gebracht, aber im Verein setzt man voll auf ihn. Ein Jahr älter sind Tom Bittner (TC Rot-Weiß Gersthofen), Lucas Deliano (Weiß-Blau Landshut), Alexander Nothdurft (Luitpoldpark München) und Lukas Rieber (TC Augsburg Siebentisch).

23 Spieler sind über die DTB-Herren-Rangliste automatisch für das Hauptfeld qualifiziert, hinzu kommt eine Wildcard, die vom Turnierdirektor kurzfristig vergeben wird, und acht Qualifikanten, die am Mittwoch loslegen. 45 Spieler kämpfen hier um die acht Plätze. Während im Hauptfeld kein einziger heimischer Spieler zu finden ist, versuchen in der Qualifikation doch einige aus dem südostbayerischen Raum ihr Glück. Vom TSV Feldkirchen sind Michael Fauth und Alexander Braun dabei, vom SV Wacker Burghausen Oskar Männer, vom SV Pang Leopold Henss, vom TC Übersee Maximilian Erhardt, vom TV Altötting Philipp Altenbuchner und vom TSV Trostberg Hermann Niedermeier. Die weiteste Anreise hat Marco Hahn von Werder Bremen.

Nicht am Start ist Titelverteidiger Hannes Wagner aus Ebersberg, der für Schießgraben Augsburg aufschlägt. Der 27-Jährige hatte im letzten Jahr in Waging Tennis-Geschichte geschrieben, denn er gewann als erster Spieler in den knapp fünf Jahrzehnten den See-Pokal um dritten Mal, noch dazu in Folge. Dafür kassierte er 1400 Euro, was auch heuer wieder der Sieger erhält. Auch Vorjahresfinalist Leopold Zima vom Bundesliga-Tabellenführer Rochusclub Düsseldorf, der 800 Euro mitgenommen hatte, hat heuer nicht gemeldet.

− kk


Mehr über den Waginger See-Pokal lesen Sie in der PNP-Printausgabe vom Mittwoch, 3. August 2022 – unter anderem in der Südostbayerischen Rundschau und im Burghauser Anzeiger.