Lokalmatador gewinnt Salzburg Marathon
Peter Herzog krönt sich zum Sieger – Eva Kovacs schnellste Dame

14.05.2024 | Stand 14.05.2024, 17:35 Uhr

Start des Salzburger Marathons bei den Männern: Sieger Peter Herzog (Mitte, weißes Shirt) und Peter Wahome Murithi (gelbe Hose) machten das Rennen unter sich aus. − Foto: Veranstalter

Peter Herzog (Union Salzburg LA) hat bei seinem ersten Marathon auf heimischem Boden den ersten Marathonsieg seiner Karriere gefeiert. Neun Jahre nach Karl Aumayr feierte das zahlreich erschienene Publikum entlang der Hofstallgasse und am Max-Reinhardt-Platz erstmals wieder einen Lokalmatador.

„Ich verneige mich vor dem Publikum, ich habe Gänsehaut“, schwebte der Leoganger im Glück, der eine Siegerzeit von 2:21:46 Stunden hinlegte. Bis Kilometer 40 arbeiteten Herzog und Peter Wahome Murithi vom kenianisch-österreichischen Laufteam Run2gether wunderbar zusammen, dann schwenkte das Pendel Richtung Lokalmatador aus. Murithi rettete seine Frühlingssaison mit Platz 2 (2:22:32). Das Stockerl komplettierte der Salzburger Sportmediziner Mahdi Sareban (2:36:19)

Im Marathon der Frauen gelang Eva Kovacs der bereits dritte ungarische Triumph in den vergangenen acht Jahren. Die 38-Jährige aus Budapest freute sich über eine neue persönliche Bestleistung (3:06:06). Lange lag die Tirolerin Sabrina Exenberger (LG Decker Itter) in Führung, sie wurde am Ende Zweite (3:11:15). Den engsten Zieleinlauf gab’s im Duell um Platz 3. Eva Kiggen aus Deutschland und die Tschechin Irena Ambrozova überquerten die Ziellinie zeitgleich (3:12:36). Da das Fotofinish so eng ausfiel, entschied Veranstalter Johannes Langer, zwei Drittplatzierte zu werten.

Erster südamerikanischer Erfolg im Rahmen der Lauffestspiele

Eine Premiere brachte der Halbmarathon mit dem ersten südamerikanischen Erfolg im Rahmen der Lauffestspiele der Mozartstadt. Daniel Estrada aus Chile finishte hier als Schnellster (1:10:55). Philipp Obermüller (Sportunion Bad Leonfelden/1:13:04) folgte auf Rang 2 vor dem Großarler Florian Ganitzer (1:13:37). Elena Eichenberger aus der Schweiz war die flotteste Läuferin auf der 21,1-Kilometer-Distanz (1:20:04). Die 20-Jährige freute sich über eine neue persönliche Bestzeit. Eva Wutti (Club RunAustria/1:22:05) legte auf dem 2. Platz
ein erfreuliches Comeback auf der Wettkampfbühne hin.

Im Hervis-10K City Run wurde Carolina Johnson ihrer Favoritenrolle gerecht. Da die Schwedin, die von Tempomacher Andreas Stöckl (SC Leogang) begleitet wurde, in 35:00 Minuten nicht an ihr Leistungsmaximum herankam, lagen die Top 3 im Ziel eng beieinander. Johnson siegte 16 Sekunden vor Frauenlauf-Gewinnerin Annika Leineweber, die damit auch als Siegerin der Kombiwertung beider Bewerbe ausgezeichnet wurde. Als Dritte lief das steirische Lauftalent Cordula Lassacher (Atus Knittelfeld/35:27) ins Ziel.

Herrensieger Dominik Hirczy (WSV Bad Hofgastein) verbesserte seine persönliche Bestleistung um zwei Sekunden (31:37). Paul Reichl (Union Salzburg Leichtathletik/32:29) und Thomas Jöbstl (33:24) jubelten als Zweiter und Dritter am Stockerl. Alle Ergebnisse und Infos sind auf der Homepage salzburg-marathon.at einsehbar.

− red