Triumph in Samorin
Triathlet Manfred Menacher gewinnt in der AK 60 die Mitteldistanz

25.05.2024 | Stand 25.05.2024, 7:00 Uhr

Champion: Manfred Menacher (l.) schwamm, radelte und lief in Samorin aufs oberste Siegertreppchen der AK 60. Foto: Menacher

Für die lange und intensive Vorbereitung auf Wettkämpfe belohnten sich vier Triathleten des TSV Langquaid mit hervorragenden Resultaten. Manfred Menacher triumphierte bei der Challenge Samorin in der Altersklasse 60.

Manuela Hüttl, Rene Micheel und Thomas Jörss belegten beim Deggendorfer Triathlon jeweils Toptenplätze. Beim 18. Deggendorfer Triathlon am Hackerweiher stiegen Manuela Hüttl und Rene Micheel in die Wettkampfsaison ein, während Thomas Jörss dort bereits sein zweites Rennen absolvierte.

Alle drei gingen über die Sprintdistanz – 400 Meter Schwimmern, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen – ins Rennen. Manuela Hüttl bestätigte ihre gute Frühform, belegte mit einer Zeit von 1:23:52 Stunden den zweiten Platz in der Altersklasse 45 und Rang 25 im gesamten weiblichen Teilnehmerfeld. Ebenfalls in der Altersklasse 45 kam Rene Micheel mit 1:06:45 Stunden ebenfalls auf dem zweiten Platz ein und platzierte sich im ersten Drittel der Triathleten.

Auch der in der AK 60 startende Thomas Jörss zeigte mit einem vierten Platz in 1:12:10 Stunden – vor dem abschließenden Lauf lag er noch auf Silberkurs - eine bravouröse Leistung, was unter insgesamt 92 männlichen Athleten Platz 48 ergab.
Der vierte Langquaider Triathlet, Manfred Menacher, betreut von der Sportwissenschaftlerin und früheren Profitriathletin Sonja Tajsich aus Klagenfurt, war am dritten Maiwochenende im slowakischen Samorin auf der Mitteldistanz mit Dreh- und Angelpunkt in der modernen x-bionic-Sportarena unterwegs. Menacher verwies in der Altersklasse 60 im kleinen internationalen Feld alle Konkurrenten auf die Plätze.

Aus dem mit 16 Grad Celsius kühlen Wasser des von der Donau abgetrennten Kanals stieg er nach 1,9 Kilometern und 31:48 Minuten und wechselte als Zweiter auf die 90 Kilometer lange Radstrecke.

Mit seinem neuen Spezialrad bewältigte er den flachen, sehr schnellen Kurs in 2:37:14 Stunden und wusste danach, dass der erste Platz in Reichweite war. Den 21,1 Kilometer langen und schweren Laufkurs mit Sand- und Rasenabschnitten meisterte Menacher in 1:54:44 Stunden. Mit der Gesamtzeit von 5:12:22 Stunden hatte er etwas mehr als zwei Minuten Vorsprung auf seinen belgischen Rivalen Marc Derydt.

Den Abstand zum Verfolger hatte sich Menacher letztlich in den beiden Wechselzonen erarbeitet hatte. Mit dem Altersklassensieg feierte er am Ort seiner WM-Teilnahme von 2021 einen weiteren außerordentlichen Erfolg. Seit 15 Jahren begeistert sich der in Aufhausen gebürtige Langquaider für die Dreifachsportart, in der er sich die nächste WM-Qualifikation gesichert hat.