Packender Zweikampf
Ottenzeller ist deutscher Vizemeister: Schmid muss sich nur einem übermächtigen Gegner beugen

30.01.2024 | Stand 30.01.2024, 16:54 Uhr |

Silberdekoriert: Manuel Schmid vom FC Ottenzell Foto: cal

Marina Dunstmair vom TuS Engelsberg und Stefan Zellermayer vom TSV Hartpenning sind Deutschlands beste Zielschützen. Manuel Schmid vom FC Ottenzell landete auf dem zweiten Platz. Bei der vom EC Feldkirchen im Eisstadion von Ruhpolding organisierten Deutschen Meisterschaft im Zielwettbewerb auf Winterbahnen feierte Zellermayer nicht nur seinen dritten Titel in Folge, sondern nach seinem Erfolg als bayerischer meister auch das Double.

Im Rennen um Gold gab es für den Ottenzeller Schmid nichts zu ernten. Wie Zellermayer aktuell bei den Herren das nationale „Massen in die mittleren Zielringe“, Stockschießen (auch Schussbahn genannt), „Massen in die seitlichen Zielringe“ und Kombinieren dominiert, ist schon eine besondere Kragenweite. Nachdem der 25-Jährige die Bayerische Meisterschaft mit 34 Punkten vor Mathias Adler vom TSV Peiting gewann, schaufelte er bei der DM unfassbare 54 Zähler zwischen sich und dem neuen deutschen Vizemeister vom FC Ottenzell.

Dabei erzielte Zellermayer mit 175, 200, 186 und 196 herausragende 757 Punkte.

Dahinter entbrannte zwischen Schmid und Thomas Elsenberger vom EC Saßbach ein packender Zweikampf um Silber und Bronze. Im dritten Durchgang machte Elsenberger den Vorrunden-Rückstand von vier Zählern mit 190 zu 179 weg. Schmid konterte mit 182 zu 174, wodurch am Ende ein winziger Punkt zu Gunsten des Oberpfälzers entschied und der Hörlkofener, wie im Vorjahr, wieder mit Bronze vorliebnehmen musste – 703 zu 702. Beide verdrängten den Vorrundenzweiten Adler von den Podestplätzen. Im Falle des Österreichers zeigt sich, dass Konstanz nicht immer von Erfolg gekrönt ist. Letztendlich verpasste der Bayerische Vize-Meister mit 695 (176/175/174/170) Bronze um sieben Zähler.

Den Double-Erfolg aus deutschem und bayerischem Meistertitel verhinderte Dunstmair, indem sie die Bayerische Meisterin Ulrike Lachenmayer vom TSV Peiting mit zwei starken Finaldurchgängen (179/180) von Vorrundenplatz eins auf zwei verdrängte. Lachenmayer führte nach den ersten beiden Umläufen mit sieben Punkten vor Dunstmair, musste dann aber die Engelsbergerin mit großem Vorsprung vorbeiziehen lassen – 697 zu 675. Bronze ging mit 651 an Alina Mayer vom EC Gerabach, die den dritten Platz an behauptete. Titelverteidigerin Julia Windmeißer (Passau) war nicht am Start.

cal