Deutscher Polizeimeister
Judoka Kevin Abeltshauser bezwingt Patrick Weisser im Finale und bereitet den Start bei der Polizei-EM vor

17.05.2024 | Stand 17.05.2024, 16:12 Uhr

Triumph: Kevin Abeltshauser (l.) setzte sich bei den deutschen Judo-Polizeimeisterschaften durch. Foto: Michael Schmitz/Archiv

Es kam zum erwarteten Finale im Kampf um die deutsche Judo-Polizeimeisterschaft: In der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm begegneten sich die Teamkameraden Kevin Abeltshauser und Patrick Weisser von Bundesligist TSV Abensberg.

Beide Judoka hatten ihre Aufgaben in den vorherigen Runden souverän gelöst. „Es war ein knackiger Kampf, wir kennen uns natürlich beide sehr gut“, so der favorisierte Abeltshsauser, dem eine erfolgreiche Wurftechnik den vorzeitigen Sieg nach einer Kampfzeit von 1:32 Minuten einbrachte. Mit dem Team Bayern eroberten beide Kämpfer im Mannschaftswettbewerb die Bronzemedaille.

In ungewohnter Gewichtsklasse

Abeltshauser punktete im Viertelfinale in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm gegen den erfahrenen Bundesligakämpfer Dennis Mauer (Bundespolizei). Im Halbfinale (1:3) gegen Niedersachsen und im Kampf um Platz drei (3:0) gegen Baden-Württemberg waren die Begegnungen entschieden, ehe Abeltshauser auf die Matte durfte. Abeltshauser und Weisser sind im Förderprogramm Spitzensport bei der bayerischen Polizei und waren über das Bayerische Polizeisportkuratorium bei den deutschen Meisterschaften vertreten.

Vorbereitung auf die europäischen Polizeimeisterschaften

Über das Deutsche Polizeisportkuratorium geht es für das Duo zum nächsten Ziel, den europäischen Polizeimeisterschaften in Sofia (13. bis 17. Juni). In der Vorbereitung verzichtet Abeltshauser auf die Teilnahme an internationalen Turnieren. Die spezifische Vorbereitung zieht der neue deutsche Polizeimeister am Olympiastützpunkt in Kienbaum durch.

ro