Basketball Bayernliga
Fibalon Baskets Neumarkt beweisen gegen Regensburg Charakter

08.10.2023 | Stand 08.10.2023, 13:25 Uhr |
Dagmar Fuhrmann

Unter dem Korb wurde hart gearbeitet. Foto: Dagmar Fuhrmann

Dieses letzte Viertel sollten sich die Fibalon Baskets merken und als Maßstab für kommende Begegnungen in der Basketball-Bayernliga nehmen.

Gegen die Regensburg Baskets setzten sich die Neumarkter nach einem turbulenten Spiel am Ende mit 78:74 durch und feierten ihren ersten Sieg in der Bayernliga.

Zu Beginn der Partie schien die Niederlage gegen die Herzogenauracher Longhorns am ersten Spieltag noch Wirkung zu zeigen. Diese hatten die Neumarkter mit 56:96 aus der Halle gefegt.

Fibalon Baskets waren verunsichert



So war auch in der ersten Halbzeit gegen Regensburg noch eine gewisse Verunsicherung zu merken, was sich in einigen Fehlpässen in der Offensive zeigte, die zu zahlreichen Turnover führten. Allerdings nahmen sich die beiden Teams in dieser Hinsicht nicht viel, der Unterschied war zunächst, dass die Regensburger mehr Turnover in Zählbares verwandelten. So stand es zur Halbzeit 37:42 und das Neumarkter Team hatte noch nicht besonders entschlossen gewirkt.

In der zweiten Halbzeit bewiesen die Fibalon Baskets, dass in ihnen durchaus Kampfgeist steckt und sie kämpften sich nach drei erfolgreichen Angriffen in Folge auf einen Punkt heran. Das letzte Viertel gehörte dann eindeutig den Neumarktern und sie ließen sich auch nicht mehr durch kleine Rückschläge beeindrucken.

Coach Gieritz traf den richtigen Ton



Coach Tom Gieritz hatte offenbar den richtigen Ton getroffen, um sein Team in der Erfolgsspur zu halten. Es begann mit einem erfolgreichen Drei-Punkte-Wurf, gefolgt von einem verlegten Korbleger ohne Einfluss eines Verteidigers, dem sofort wieder ein erfolgreicher Dreier folgte. Beteiligt war an diesen Aktionen nur ein einziger Spieler.

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Ab da hatten die Fibalon Baskets die Ausstrahlung des absoluten Siegeswillens und gingen mit einem Punkt in Führung. Nun hatten die Regensburger keine Chance mehr. Während Tom Gieritz in der Auszeit seine Spieler feierte, wurden auf der anderen Seite Stühle umgetreten und Flüch ausgestoßen.

Coach Tom Gieritz sagte in seiner Analyse nach dem Spiel. „Dieses Mal sind wir nicht eingebrochen wie in Herzogenaurach.“ Es sei großartig, wie sich die jungen Spieler nicht haben beeindrucken lassen, sondern Verantwortung übernommen hätten.

Kilian Walter übernahm Verantwortung



Viel Input sei gekommen, wenn der Spieler Francis Toni eingewechselt wurde. Seine überragende Defensivleistung ermöglichte Chancen in der Offensive. Und schließlich habe der U18-Spieler Kilian Walter am Schluss Verantwortung für die Mannschaft übernommen, tatsächlich gelang ihm jede Aktion.

Auch Spielführer Maxi Richter war erleichtert, dass eine kritische Phase mit einem Rückstand von sieben Punkten nicht erneut zum Desaster wie in Herzogenaurach geführt hatte. Die Taktik, das eigene Spiel zu spielen sei aufgegangen.

Der Regensburger Coach Ralf Römer sagte, Tom Gieritz habe sein Team gut eingestellt. Seine Jungs seien dagegen in Einzelaktion verfallen und hätten Probleme bekommen. Der Sieg der Fibalon Baskets sei verdient, sie hätten sich „überraschend gut“ präsentiert.