Planungen auf Hochtouren
Formel-1-Einstieg: Audi schickt Motor über Renndistanz

28.06.2024 | Stand 28.06.2024, 18:18 Uhr |

Die Rennstrecke in Spielberg. Foto: Imago Images

Schon vor dem Einstieg im Jahr 2026 rast ein Audi über die Formel-1-Strecken dieser Welt – zumindest in der Simulation: Das deutsche Werksteam hat die nächsten Schritte hin zum Start in der Königsklasse gemacht.



Dabei wurde die neu entwickelte Antriebseinheit nun auf verschiedensten Strecken des Rennkalenders über die komplette Distanz geschickt. Das teilte Audi am Freitag mit.

„Die Audi-Power-Unit zu hören, wie sie heute schon simuliert auf Strecken wie Spielberg, Singapur oder Las Vegas fährt, erzeugt bei allen Beteiligten nicht nur Gänsehaut, sondern gibt uns auch das Gefühl, einen großen Schritt näher an unserem ersten Rennen im Jahr 2026 zu sein“, wird Adam Baker, CEO der Formel-1-Abteilung, in der Pressemitteilung zitiert.

Formel-1-Antriebe entstehen in Neuburg



Die verschiedenen Strecken-Layouts bilden dabei jeweils unterschiedliche Herausforderungen. „Beispielsweise ist Las Vegas für unser Entwicklungsteam im Hinblick auf das gesamthafte Energiemanagement interessant“, sagte der Technische Direktor Stefan Dreyer: „Mehrere schnelle und langsame Kurven im Wechsel sowie eine fast zwei Kilometer lange Vollgasfahrt über den Las Vegas Strip bieten eine perfekte Entwicklungsumgebung, um den Verbrennungsmotor und die ERS-Komponenten aufeinander abzustimmen.“

Audi übernimmt für den Einstieg in die Formel 1 das Schweizer Traditionsteam Sauber. Die Antriebe entstehen bei Audi in Neuburg an der Donau, das Fahrzeug wird in Hinwil gebaut.