Aktion mit Jonas Deichmann
Challenge Roth lässt aufhorchen: So ist der Startplatz für 2025 garantiert

12.06.2024 | Stand 12.06.2024, 16:17 Uhr |

Gemeinsame Sache: Challenge-Renndirektor Felix Walchshöfer (l.) und Extremsportler Jonas Deichmann waren kreativ. Foto: Rudolph

Der Challenge Roth 2024 naht mit großen Schritten. Am 7. Juli werden 3500 Einzelstarterinnen und -starter sowie 650 Staffeln den prestigeträchtigen Triathlon bestreiten. Jeder wollte dabei sein – binnen Sekunden waren die Startplätze ausverkauft.



Auch, wer im kommenden Jahr mit von der Partie sein möchte, muss voraussichtlich schnell sein. Oder er bestreitet zwei Langdistanz-Triathlons in Folge. Denn genau darum geht es bei einer neuen Kampagne.

Jonas Deichmann: Idee kam an der Espressomaschine

Die Sache hat zu tun mit Extremsportler Jonas Deichmann. Der absolviert gerade sein Projekt „120 Triathlon-Langdistanzen in 120 Tagen“ auf der Strecke des Challenge Roth. Nach Tag 34 lief Deichmann am Dienstagabend ins Ziel. „Ein richtig geiler Tag“, bilanzierte er und blickte danach voraus auf den Challenge Roth 2024, der seine Halbzeitmarke darstellt. „Ein richtiges Schmankerl“ hätte er heute dabei, sagte Deichmann und verkündete: „Jeder, der an der Challenge Roth teilnimmt, also nachweislich gefinisht hat, kann am nächsten Tag mit mir nochmal eine Langdistanz machen.“ Und dann? Hier kommt Challenge-Renndirektor Felix Walchshöfer ins Spiel: „Wer am Sonntag finisht und am Montag Jonas begleitet, hat ein Anrecht auf einen Startplatz für das Jahr 2025.“ Wie läuft das ab? „Wir werden das Ganze im Ziel aufnehmen, abgleichen und ihr bekommt automatisch das Anmelderecht zugeschickt“, verspricht Walchshöfer (Staffelteilnehmer sind von der Aktion ausgeschlossen).

Die Idee hatte Deichmann an der Espressomaschine. Und der Abenteurer lieferte gleich einen Slogan mit: „Lactate Clearance Challenge“. Die Resonanz auf Social Media war groß: „Gute Alternative zum Schlange stehen“, sagen die einen, ein anderer meint: „Niemals! Nicht mal ne ‘Konterhalb-Distanz‘“.

Unterdessen ging Deichmanns Rekordversuch am Mittwoch, also an Tag 35, weiter. Dabei stellte der Abenteurer seine zweitbeste Schwimmzeit auf (1:08:36 Stunden für 3,8 Kilometer). Am Abend zuvor schaffte Deichmann bereits seine zweitbeste Laufzeit (4:22:18 Stunden für 42 Kilometer). Nach Widrigkeiten wie der harten Anpassungsphase, Knie- und Fußsohlenproblemen und dem Unwetter über Bayern läuft es also momentan blendend für den Extremsportler.

adb