Mit City 6:0-Sieger gegen Nottingham

Haalands nächste Show: Fünf Ballkontakte, zwei Tore – und dann ein Kopfball–Hammer

01.09.2022 | Stand 01.09.2022, 10:50 Uhr

Da macht es bumm: Erling Haaland wuchtet den Ball per Kopf zu seinem dritten Treffer in die Maschen des Nottingham-Tors. −Foto: afp

Das Boulevardblatt „The Sun“ feierte Erling Haaland schon als „Hattrick-Helden“. Trainer Pep Guardiola lobte die Einstellung des auch in England schon wieder treffsicheren norwegischen Stürmerstars. Mit seinen drei Treffern sorgte der ehemalige Bundesliga-Profi von Borussia Dortmund am Mittwochabend erneut für Furore in der Premier League.

Erst am Samstag hatte der Fußball-Nationalspieler beim Sieg von Manchester City drei Tore nacheinander erzielt. Mit neun Toren in den ersten fünf Spielen stellte er bereits einen Ligarekord auf. „Als wir Erling gekauft haben, hat jeder davon gesprochen, was er in der Vergangenheit geleistet hat. Was wir wollen, ist ihm dabei zu helfen, fortzusetzen, was er in Norwegen, Österreich und Deutschland gezeigt hat“, sagte City-Trainer Guardiola nach dem 6:0 über Aufsteiger Nottingham Forest. Haaland benötigte gegen den überforderten Premier-League-Rückkehrer nur fünf Ballkontakte für seine ersten beiden Treffer (12./23. Minute). Kurz vor der Pause erhöhte der 22-Jährige mit einem Kopfball-Hammer auf 3:0 (38.).

„Er will Titel gewonnen. Und wenn der Rekord und die Tore dabei helfen, dann ist es gut“, sagte Guardiola. Gegen Crystal Palace vier Tage zuvor, als Manchester 4:2 gewann, hatte Haaland 19 Minuten für seinen ersten Hattrick auf der Insel benötigt. Als er gegen Nottingham nach knapp einer Stunde ausgewechselt wurde, erhoben sich die Fans von ihren Plätzen und applaudierten dem 22-Jährigen, der in dieser Sommerpause vom BVB nach England gewechselt war.

„Bei dieser Quote hat er den Goldenen Schuh Weihnachten klargemacht“, schrieb bereits der „Mirror“ mit Blick auf die Auszeichnung für den besten Torschützen in der Premier League. Und Haaland selbst? „Es läuft gut so weit. Ich kann nicht klagen“, sagte er.

− dpa