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Die ersten Weltcup-Punkte überhaupt  |  30.12.2021  |  12:00 Uhr

"Wir Türken kommen": Skisprung-Exot Ipcioglu schreibt Tournee-Geschichte – und freut sich schon auf Olympia

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Landete in Oberstdorf auf Platz 29, die beste Platzierung seiner Weltcup-Karriere: Der Türke Fatih Arda Ipcioglu. −Foto: dpa

Landete in Oberstdorf auf Platz 29, die beste Platzierung seiner Weltcup-Karriere: Der Türke Fatih Arda Ipcioglu. −Foto: dpa

Landete in Oberstdorf auf Platz 29, die beste Platzierung seiner Weltcup-Karriere: Der Türke Fatih Arda Ipcioglu. −Foto: dpa


Fatih Arda Ipcioglu hat bei der Tournee in Oberstdorf als erster Türke sensationell Punkte im Weltcup gesammelt. Und das soll erst der Anfang für die aufstrebende Wintersport-Nation gewesen sein.

Mit roter Olympia-Pudelmütze und einem breiten Grinsen unter dem Mund-Nasen-Schutz stapfte Fatih Arda Ipcioglu durch den verregneten Auslauf von Oberstdorf. Nach seinem Flug in die Geschichtsbücher beim Tournee-Auftakt war der türkische Skispringer überwältigt. "Ich bin wirklich glücklich, schon wieder Geschichte geschrieben zu haben. Wie schon die vielen Male zuvor", sagte der 24-Jährige und lachte.

Ipcioglu ist ein Pionier seiner Heimat. Als erster Türke hatte er sich beim Saisonauftakt in Nischni Tagil für einen Weltcup qualifiziert. In Oberstdorf schaffte er es mit einem Sprung von 120 m im K.o.-Duell gegen den Russen Daniil Sadrejew sensationell in den zweiten Durchgang und holte als 29. seine ersten beiden Weltcup-Punkte. "Das war schon eine Überraschung für mich. Jetzt bin ich ein wenig müde, weil es schon sehr viel Action ist", sagte Ipcioglu.

Nun wartet ein Ruhetag zur Erholung, ehe es beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen weitergeht. Zumindest die deutschen Tournee-Schanzen kennt Ipcioglu schon, im Dezember 2017 verpasste er aber als erster Türke bei der Tournee an beiden Orten die Qualifikation.

Jetzt werde er gemeinsam mit seinem Teamkollegen Muhammet Irfan Cintimar die gesamte Tournee bestreiten, "dieser Erfolg motiviert uns, und wir werden unser Bestes geben", kündigte Ipcioglu an.

Im Moment seines größten Erfolges dachte Ipcioglu auch an den Nachwuchs in der Heimat. "Ich habe gesehen, dass in der Türkei kleine Jungs zuschauen und so sein wollen wie ich. Das bedeutet, dass in einigen Jahren neue türkische Skispringer nachkommen und unser Land besser repräsentieren werden als ich", sagte er.

Im Februar geht es wieder zu Olympia nach Peking, wie schon 2018 in Pyeongchang, als er Fahnenträger war. "Wir fahren zwar nicht hin, um Medaillen zu holen. Aber für uns sind das trotzdem wichtige Spiele", sagte Ipcioglu.

Das Aushängeschild des türkischen Wintersports lebt in Erzurum, der größten Stadt Ostanatoliens nahe der Grenze zu Armenien, auf knapp 2000 Metern über Meereshöhe. Die Skigebiete rundherum reichen sogar bis auf mehr als 3000 Meter hinauf. "Dort haben wir unseren Wintersport-Stützpunkt", erklärte Ipcioglu, alles von Skisprungschanzen bis Eishockey-Hallen: "Wir trainieren dort und es sieht so aus, als würde es funktionieren. Wir Türken kommen." − sid/aug












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