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Starke Dritter zum Start  |  27.11.2021  |  17:11 Uhr

Zähes Laufen, aber zielsicher: Denise Herrmann mit Happy-Auftakt – Strelow Lichtblick bei den Herren

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Guter Start: Denise Herrmann −Foto: dpa

Guter Start: Denise Herrmann −Foto: dpa

Guter Start: Denise Herrmann −Foto: dpa


Denise Herrmann hat gleich beim Weltcup-Auftakt im schwedischen Östersund den deutschen Biathletinnen den ersten Podestplatz im Olympia-Winter beschert.

Die 32-Jährige leistete sich am Samstag im Einzel über 15 Kilometer nur einen Fehler, am Ende fehlten der Sächsin nur 5,3 Sekunden auf die zweitplatzierte Österreicherin Lisa Theresa Hauser (27), die ebenfalls eine Strafminute kassierte. Den ersten Sieg der neuen Saison sicherte sich überlegen Weltmeisterin Marketa Davidova (24). Die fehlerfreie Tschechin hatte am Ende 1:17,7 Minuten Vorsprung auf Hauser.

"Ich bin happy mit dem Auftakt. Das Laufen ging noch etwas zäh, aber das habe ich erwartet. Der eine Fehler ärgert mich wirklich, weil ich eine Patrone rausrepetiert habe und nachladen musste, das hat Zeit gekostet", sagte Herrmann, die gleich die Olympia-Norm schaffte im ZDF: "Wenn solide Schießleistungen da sind, kann ich immer mitreden."

Erstmals wieder vor Fans, in Schweden gelten trotz der Corona-Pandemie keine Einschränkungen, warteten auch Anna Weidel (25) und Vanessa Voigt mit tollen Ergebnissen auf. Weidel traf als Einzige im deutschen Team alle 20 Scheiben und verfehlte als starke Neunte die verbandsinterne Norm für Peking nur um 0,9 Sekunden. Wie Weidel schaffte Voigt (24/1 Fehler), die als IBU-Cup-Gesamtsiegerin ein persönliches Startrecht hatte, als Zwölfte aber die halbe Norm.

Weidel ärgerte sich nur ein bisschen über die fehlenden 0,9 Sekunden, war aber froh über ihr erstes Top-Ten-Ergebnis seit langem. Motiviert hatte sie eine Wette. "Wenn ich null schieße, muss unsere Ärztin Eisbaden gehen", berichtete Weidel.

Die ebenfalls mit Podestplatzambitionen gestartete Franziska Preuß (27) schoss gleich viermal daneben und musste sich mit Rang 23 zufriedengeben. Vanessa Hinz (29/2 Fehler) wurde 24., Janina Hettich (25/3 Fehler) kam als 36. ins Ziel. Juliane Frühwirt (23/1 Fehler) landete auf Position 59.

Hier lesen Sie: "Keine Luftsprünge erwarten": Biathleten im zweiten Corona-Winter – 98 Prozent geimpft

Die deutschen Biathleten haben im ersten Rennen ohne Erfolgsgarant Arnd Peiffer eine Top-Ten-Platzierung verpasst. Allerdings überraschte der 24 Jahre alte Justus Strelow zum Auftakt in Östersund beim Einzelrennen über 20 km mit einem guten 13. Platz, es war die beste Weltcup-Platzierung für den 24-Jährigen. Strelow war damit auch bester Athlet des Deutschen Skiverbandes (DSV). Roman Rees belegte Rang 14. Beide sicherten sich die halbe Olympia-Norm.

Nicht zu schlagen war der überragende Norweger Sturla Holm Lägreid, der nach einer tadellosen Schießleistung in 51:04,0 Minuten vor seinem Teamkollegen Tarjei Bö (2/+59,2 Sekunden) und dem Franzosen Simon Desthieux (2/1:00,6 Minuten) seinen achten Weltcup-Sieg holte.

Strelow lag nach einem Schießfehler 2:33,1 Minuten zurück. Rees (3/2:47,2) Minuten vergab mit zwei Fehlern im letzten Schießen womöglich sogar einen Podestplatz. Benedikt Doll leistete sich vier Schießfehler und musste sich mit einem enttäuschenden 32. Platz zufrieden geben.

Erik Lesser verzichtete kurzfristig auf einen Start. Der 33-Jährige habe "die letzten Tage eine leichte Erkältung gehabt. Deshalb ist er nicht dabei", sagte Bundestrainer Mark Kirchner im ZDF. Er hoffe aber, "dass Erik im Sprint laufen kann". Das Rennen über 10 km findet am Sonntag (13.45 Uhr) statt. − dpa/sid












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