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Ohne den Sport geht es für ihn nicht  |  14.08.2020  |  06:00 Uhr

Ein Leben für den Volleyball: Dingolfing-Coach Jürgen Pfletschinger und seine bewegte Karriere

von Lukas Wagner

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Durch den Anruf seines Herzensvereins TV Dingolfing hat sich das Ende der Karriere von Jürgen Pfletschinger als Volleyball-Trainer erst einmal erledigt. Auch im "Sand" ist der 62-Jährige noch aktiv. −Foto: Imago Images

Durch den Anruf seines Herzensvereins TV Dingolfing hat sich das Ende der Karriere von Jürgen Pfletschinger als Volleyball-Trainer erst einmal erledigt. Auch im "Sand" ist der 62-Jährige noch aktiv. −Foto: Imago Images

Durch den Anruf seines Herzensvereins TV Dingolfing hat sich das Ende der Karriere von Jürgen Pfletschinger als Volleyball-Trainer erst einmal erledigt. Auch im "Sand" ist der 62-Jährige noch aktiv. −Foto: Imago Images


Er ist eine Trainer-Institution im bayerischen Volleyball. Trotzdem hätte Jürgen Pfletschinger (62) fast die Taktiktafel für immer in die Ecke gestellt. "Eigentlich wollte ich das Hallen-Volleyball schon aufgeben, das Jahr ohne habe ich genossen", sagt der ehemalige Nationalspieler. Doch dann kam sein Herzensverein TV Dingolfing wieder einmal auf ihn zu. Zum vierten Mal ist Pfletschinger dort Trainer der Zweitliga-Damen. Endlich ist er also wieder mit seinem Verein "verheiratet", wie er sagt.

Zuletzt war der 62-Jährige Coach der Ligakonkurrentinnen des SV Lohhof, zudem stehen Stationen wie die Herren des TSV Unterhaching und die Juniorinnen der Deutschen Nationalmannschaft in seiner Vita.

Auch wenn Pfletschinger durchaus die Finger von der Trainerbank lassen könnte, beim Spielgerät würde ihm das noch nicht gelingen. Dazu liebt er den Sport zu sehr. Seit 2016 spielt er erfolgreich im Seniorenbereich die Strand-Variante des Rückschlagspiels – letztes Jahr reichte es dort zum deutschen Vizemeister-Titel. "Beachvolleyball würde ich gerne noch so lange machen, wie mich meine Beine tragen."

Dass man ihn nicht mehr in der Halle den Ball blocken und schmettern sieht, hängt hingegen nicht mit den Beinen, sondern mit seiner Hüfte zusammen. "Eine Fehlstellung hat meine Hallen-Karriere beendet", sagt der 62-Jährige und erwähnt geradezu beiläufig, dass er bis dahin bereits Spielminuten in der Ersten und Zweiten Volleyball-Bundesliga absolviert hatte, unter anderem für 1860 München.

Ähnlich bescheiden bleibt er auch, wenn man ihn auf seine Zeit beim deutschen Herrennationalteam anspricht: "Ich habe mal kurzzeitig in der Nationalmannschaft gespielt, ein halbes Jahr. Das war aber hauptsächlich, weil andere Zuspieler verletzt waren."

Pfletschinger spricht mit ruhiger Stimme und äußert sich reflektiert. Sobald er die Trainerklamotten überstreift und an den Spielfeldrand tritt, verwandelt er sich jedoch in einen anderen, einen emotionalen und temperamentvollen Menschen.

"Es gibt Spielerinnen, die nennen mich Motivationsbombe", sagt Pfletschinger. Auch wenn ihm der Begriff nicht gefällt, dahinter steckt mehr als nur ein Fünkchen Wahrheit. "Das Publikum wird wieder einen Trainer an der Seitenlinie sehen, der voll dabei ist und oft jubelt. Er ist ein sehr guter Motivator, aber auch einer, der junge Spielerinnen weiterentwickeln und Spiele gut analysieren kann", sagt sein langjähriger Kumpel und TVD-Vorstand Anton Kiebler. Die beiden haben sich bereits Ende der 1970er beim Lehramtsstudium in München kennengelernt. Kieblers griff zum Telefonhörer ist es auch zu verdanken, dass Pfletschinger nun wieder regelmäßig auf der Autobahn von Aying nach Dingolfing fährt.

Wie Pfletschinger seine Zukunft plant und was er abseits des Volleyballs macht, lesen Sie am Freitag (14. August) im Sportteil Ihrer Heimatzeitung oder kostenlos nach kurzer Anmeldung bei PNP Plus.












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