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19.07.2021  |  21:00 Uhr

"Noch nie erlebt": Quartett aus Neureichenau wird bei der Regenschlacht von Bad Goisern mit Podestplätzen belohnt

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Zeitgleich über die Ziellinie: Johannes Holzfurtner (links) und Lars Herold. −Foto: Privat

Zeitgleich über die Ziellinie: Johannes Holzfurtner (links) und Lars Herold. −Foto: Privat

Zeitgleich über die Ziellinie: Johannes Holzfurtner (links) und Lars Herold. −Foto: Privat


Es ist zum Verzweifeln aus organisatorischer und sportlicher Sicht. Monatelang bereiten sie sich auf Rennen vor – und dann schüttet es am Veranstaltungstag unaufhörlich, "dass Trails keine Trails mehr waren, sondern kleine Flüsse", wie Lars Herold aus Neureichenau berichtet. Gemeinsam mit drei Teammitgliedern vom Gesundheitspark Dreiländereck war er am Samstag bei der Salzkammergut Trophy in Bad Goisern, wo rund 1600 Radsportler gegen Höhenmeter ankämpften.

Rund 900 der 2500 Gemeldeten entschieden sich aufgrund der widrigen Bedingungen und Vorhersagen offenbar kurzfristig gegen einen Start. Das Quartett aus dem Landkreis war dagegen angetreten. "Ein Rennen mit solch nassen und schwierigen Bedingungen habe ich aber noch nie erlebt", berichtet Herold, der wie Johannes Holzfurtner die "Allmountain"-Strecke über 58 Kilometer (2000 Höhenmeter) in Angriff nahm. Lukas Hirsch startete auf der Strecke F (38 Km / 1200 Hm) und wurde nach 1:38 Stunden Fahrt Gesamt-8. und in der Altersklasse U19 Vierter. Michaela Barz-Herold stellte sich als eine von 23 Frauen der Herausforderung der Strecke E (58 Km / 2100 Hm). Sie fand ihren Rennrhythmus erst Mitte des Rennens. Dennoch war sie in Reichweite der Spitzengruppe und fuhr als Drittschnellste nach 3:27 Minuten über die Ziellinie. In der Altersklasse 30 reichte es sogar zum zweiten Platz.

Mit Holzfurtner und Herold standen Weltcup-erprobte Fahrer an der Startlinie. Bemerkenswert: Trotz der widrigen Bedingungen schieden nur vier von 100 Startern vorzeitig aus, wie Lars Herold feststellte. Bereits am ersten Anstieg trennten sich die Wege von Herold und Holzfurtner, denn Herold setzte sich ans Hinterrad der Topfahrer.

Erst Dämpfer defekt, dann falsch abgebogen

Allerdings kämpfte er mit technischen Problemen. "Mein Dämpfer hat nicht entsperrt und deshalb musste ich die Abfahrten ohne Federung fahren", erklärt der Neureichenauer. Das kostete ihn Zeit und Plätze. Holzfurtner konnte fünf Kilometer vor dem Ziel wieder zu Herold aufschließen, ehe das nächste Missgeschick passierte: "Wir sind bei einer Gabelung falsch abgebogen", schildert Herold. Letztlich reichte es für ihn zu Gesamtrang 10 (2. AK 30) und mit dem zeitgleichen Holzfurtner, der ebenfalls nach 2:39:14,5 Stunden die Ziellinie querte. "Johannes ist ein starkes Rennen gefahren, es freut mich sehr, dass er seine starken Trainingsleistungen auch im Rennen zeigen konnte", lobt Teamchef Herold, der den neunten Platz des Teamkameraden in der AK 20 positiv herausstellt. − red












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