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Hoffnung auf normalen Spielbetrieb ab September  |  12.05.2021  |  09:48 Uhr

Corona, Quarantäne, Saisonabbruch: Dingolfinger Volleyballerinnen schütteln ganz spezielle Saison ab

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Die Corona-Pandemie beendete auch die Saison 2020/21 des TV Dingolfing vorzeitig. −Foto: Kerscher

Die Corona-Pandemie beendete auch die Saison 2020/21 des TV Dingolfing vorzeitig. −Foto: Kerscher

Die Corona-Pandemie beendete auch die Saison 2020/21 des TV Dingolfing vorzeitig. −Foto: Kerscher


Bewegte Wochen haben die Volleyballerinnen des TV Dingolfing in der 2. Bundesliga hinter sich – aufregende Tage mit Corona-Infektionen, einer daraus resultierenden Quarantäne und schließlich dem Abbruch der Spielzeit eine Begegnung vor dem Saisonende gepaart mit hohem ehrenamtlichen Engagement und Verantwortung der Verantwortlichem im TVD. Am Ende steht ein 7. Tabellenplatz, nachdem das letzte Spiel zu Hause gegen den SV Lohhof abgesagt werden musste.

Die Chronik der letzen drei Wochen: Am 17. und 18. April waren die "Dingos" auf Sachsen-Tour mit den letzten Auswärtsspielen der Saison am Samstag in Grimma und sonntags beim VCO Dresden. Wie die acht Monate Spielzeit wurde auch in der Woche vor den beiden Begegnungen getestet, dieses Mal gleich viermal: dienstags mit Schnelltest, am Mittwoch mit PCR-Test, am Samstag vor der Abfahrt nach Grimma und am Sonntagvormittag im Hotel vor dem Dresden-Spiel, wobei alle Tests negativ verliefen.

15 Tests positiv

Am Montagnachmittag nach dem Sachsen-Wochenende meldete eine Spielerin einen positiven Schnelltest, worauf alle Dingolfinger Teilnehmer bei den Begegnungen in Sachsen zunächst zum Schnelltest und dann zum PCR-Test gingen. In der Folge stellte sich heraus, dass von den 17 Spielerinnen, Trainern und Betreuern gleich deren 15 positiv getestet wurden, alle daraufhin in Quarantäne geschickt wurden inklusive deren Lebensgefährten und Familien, wobei auch hier sich noch die eine oder andere Corona-Infektion herausstellte. Auf das letzte Spiel gegen Lohhof wurde verzichtet und mit 0:3 gegen den TVD gewertet. Auf die Tabelle hat dies für die "Dingos" keinen Einfluss. Auf Platz sieben schließen die TVlerinnen die ungewöhnliche wie auch sehr nervenaufreibende sowie durch die Hygiene-Anordnungen zeitaufwendige Saison 2020/21 abschließen – ein Mittelfeldplatz, wie vor der Saison als Ziel angestrebt. Damit nach der Saison 2019/20, die Mitte März 2020 abgebrochen wurde, die zweite Saison, die nicht zu Ende gespielt werden konnte.
Nicht nur für die Mannschaft, Trainer und Betreuer waren es zwei bewegte Wochen – auch für die Verantwortlichen um die Mannschaft. So musste Volleyball- Abteilungsleiter Hans Böhm, auch in seiner Eigenschaft als Hygienebeauftragter, viele Telefonate führen mit den Gesundheitsämtern der Land- und Stadtkreise, aus denen die TVD-Mitglieder kommen, mit den beteiligten Vereinen und Teams, mit dem Hotel in Dresden sowie mit der Liga. Auch Toni Kiebler als Vorstand des TVD war stark involviert in diesen bisher einmaligen Vorfall – "mit dem Dank an Hans Böhm für das überaus große Engagement in dieser Krise und der Hoffnung, dass alle Trainer, Spielerinnen und Betreuer wieder vollständig gesund werden", so der Vorsitzende, für den es nun gilt, für die nächste Saison in der 2. Volleyball-Bundesliga zu planen, was Mannschaft mit Trainer- und Betreuerstab betrifft sowie die Partner, um die Liga finanziell und wirtschaftlich zu stemmen. Und die Mannschaft hofft, ab September wieder vor Fans und Zuschauern spielen zu können. − ki












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