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Weltcupführender Bolschunow rastet aus  |  26.01.2021  |  09:32 Uhr

Was war da denn los? Langlauf-Star checkt und schlägt Konkurrenten auf der Zielgeraden – jetzt vor Gericht?

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Niedergestreckt liegt der finnische Langläufer Joni Mäki im Schnee, Gegner Alexander Bolschunow beugt sich über ihn. Die Attacke des Russen im Staffelwettbewerb von Lahti hat nun ein Nachspiel. −Imago Im.

Niedergestreckt liegt der finnische Langläufer Joni Mäki im Schnee, Gegner Alexander Bolschunow beugt sich über ihn. Die Attacke des Russen im Staffelwettbewerb von Lahti hat nun ein Nachspiel. −Imago Im.

Niedergestreckt liegt der finnische Langläufer Joni Mäki im Schnee, Gegner Alexander Bolschunow beugt sich über ihn. Die Attacke des Russen im Staffelwettbewerb von Lahti hat nun ein Nachspiel. −Imago Im.


Der russische Skilangläufer Alexander Bolschunow muss sich für seinen Ausraster beim Staffelrennen in Lahti eventuell vor Gericht verantworten. Bei der örtlichen Polizei ist eine Anzeige gegen den 24-Jährigen eingegangen, das bestätigte Kommissar Tuomas Kuure der Nachrichtenagentur AFP.

Der Gesamtweltcup-Spitzenreiter Bolschunow hatte am Sonntag erst im Zielsprint mit der Faust nach dem Finnen Joni Mäki geschlagen, hinter der Ziellinie streckte er seinen Gegner dann aus voller Fahrt mit einem Eishockey-Check nieder. Die Mannschaft Russland I wurde nach dem Vorfall disqualifiziert.

"Es wurde ein Bericht angefertigt", sagte Kuure: "Wir führen eine erste Bewertung durch, um festzustellen, ob es Beweise gibt, die eine Untersuchung für einen Prozess rechtfertigen." Für ein derartiges Vergehen ist in Finnland eine Strafe von bis zu zwei Jahren Haft möglich.

Nach Angaben des finnischen Skiverbandes hat Mäki die Anzeige nicht gestellt. Er habe keine Brüche in seiner verletzten Hand davongetragen, das werde dem Ski-Weltverband FIS offiziell mitgeteilt.

Die Disqualifikation beim Staffelrennen sei schon eine hohe Strafe, wandte sich Russlands Langlauf-Coach Markus Cramer gegen weitergehende Maßnahmen gegen seinen Läufer. "Natürlich war das nicht gut, was er gemacht hat. Mit einer Stunde Abstand hat er das auch eingesehen, dass das kein gutes sportliches Verhalten ist. Es tut ihm auch leid", sagte Cramer am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Cramer erklärte den Ausraster mit "Emotionen und Adrenalin. Natürlich dürfe so etwas nicht passieren, darum habe man die Disqualifikation des Weltverbandes Fis auch akzeptiert.

Eine Eskalation des Konflikts war am Sonntag im finnischen Lahti nur deshalb ausgeblieben, weil die Finnen besonnen auf Bolschunows Wut reagierten. Das deutsche Quartett rückte durch die Disqualifikation der Russen auf Rang vier vor. Bolschunow hat sich inzwischen offiziell für seinen Ausraster entschuldigt. − sid/dpa












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