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13.01.2021  |  11:55 Uhr

Umleitung und umgestürzte Bäume: Kühns Hauruck-Start in Oberhof

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Er hatte sich auf den Arber eingestellt, jetzt wurde er nach Oberhof umdirigiert: Johannes Kühn aus Tüßling. −Foto: Matthias Balk/dpa

Er hatte sich auf den Arber eingestellt, jetzt wurde er nach Oberhof umdirigiert: Johannes Kühn aus Tüßling. −Foto: Matthias Balk/dpa

Er hatte sich auf den Arber eingestellt, jetzt wurde er nach Oberhof umdirigiert: Johannes Kühn aus Tüßling. −Foto: Matthias Balk/dpa


Manchmal kommt es anders als man denkt: Biathlet Johannes Kühn (Tüßling) hatte sich auf einen Start beim IBU-Cup am Arber eingestellt. Nun ist er auf die Schnelle zum Weltcup nach Oberhof umdirigiert worden – und hat dort im Sprint den 40. Platz belegt.

Nachdem er im ersten Trimester der Weltcup-Saison klar hinter seinen Möglichkeiten geblieben war, hatte Johannes Kühn – ebenso wie Teamkollege Roman Rees – seinen Startplatz in der Eliteliga der Biathleten wieder räumen und beim ersten Teil der Rennen in Oberhof zuschauen müssen Das Duo wurde durch Simon Schempp und Lucas Fratzscher ersetzt. Die konnten jedoch ebenfalls nicht überzeugen und so sind jetzt bei der Fortsetzung der Wettkämpfe in Thüringen wieder Kühn und Rees am Zug.

Dabei wäre Kühn eigentlich diesmal für den IBU-Cup eingeplant gewesen, der an diesem Donnerstag am Arber mit dem Sprint der Männer verspätet in die Corona-Saison startet. Auf die Wettbewerbe im Bayerwald hatte sich der Tüßlinger im heimischen Stützpunkt Ruhpolding vorbereitet, als ihn am Sonntagabend die überraschende Nachricht von der Umleitung in den Weltcup erreichte. Der 29-Jährige machte sich daraufhin gleich am Montagfrüh auf den Weg – allerdings mit einem Umweg. Per Auto ging es zunächst zum Flughafen München, wo Kühn einen Corona-Test machen musste. Denn nur mit negativem Ergebnis ist eine Rückkehr in die Weltcup-Blase möglich.

Doch das war noch nicht alles, was der Mann vom WSV Reit im Winkl an Widrigkeiten zu überwinden hatte: Während die Konkurrenz den neu umgebauten, anspruchsvollen Kurs rund um den berüchtigten Birxsteig aus Training und Wettkampf bereits bestens kennt, ist für Kühn der 10-km-Sprint am Mittwoch (Start 14.30 Uhr) gewissermaßen ein Blindflug. Beim offiziellen Training am Dienstag waren nämlich Teile der Strecke nach dem starken Schneefall wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Auch beim Rennen selbst taten sich wieder Hindernisse auf, denn nach fehlerfreiem Liegendschießen ließ Kühn im stehenden Anschlag drei Scheiben stehen. Da nutzte es auch nichts, dass am Ende für ihn die 19. Laufzeit im Feld der 100 Aktiven stand.

Ob Kühn, dem beim Schießen weiter die Konstanz fehlt, die aufsteigende Laufform reicht, um für die Männer-Staffel am Freitag nominiert zu werden, bleibt abzuwarten. Den Massenstart am Sonntag hat er definitiv verpasst, da hier nur 30 Starter zugelassen sind. Dass der Oberbayer dafür kurzfristig rüber in den IBU-Cup wechselt scheint kaum realistisch, denn für die 2. Liga der Skijäger wurden acht andere DSV-Vertreter gemeldet. − fa












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