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Interview mit dem Turn-Olympiasieger  |  14.01.2021  |  00:20 Uhr

Aus dem TV-Studio in den Plattlinger OP: Fabian Hambüchen über seine Horror-Verletzung

von Alexander Augustin

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Schon wieder guter Dinge war Fabian Hambüchen kurz nach der Operation in der Klinik am Isarpark in Plattling (Lkr. Deggendorf). Seit einigen Tagen ist er nach seiner Knieverletzung die Krücken los. −F.: Christoph Häusler

Schon wieder guter Dinge war Fabian Hambüchen kurz nach der Operation in der Klinik am Isarpark in Plattling (Lkr. Deggendorf). Seit einigen Tagen ist er nach seiner Knieverletzung die Krücken los. −F.: Christoph Häusler

Schon wieder guter Dinge war Fabian Hambüchen kurz nach der Operation in der Klinik am Isarpark in Plattling (Lkr. Deggendorf). Seit einigen Tagen ist er nach seiner Knieverletzung die Krücken los. −F.: Christoph Häusler


Wer am Freitagabend die TV-Show "Catch" auf Sat1 gesehen hat, dem dürfte einmal kurz der Atem gestockt haben. In der Sendung von Comedian Luke Mockridge jagten sich Sportler und Prominente wie kleine Kinder durch anspruchsvolle Parcours – Fangen spielen als Abend-Unterhaltung. Mit dabei Fabian Hambüchen (33), der 2017 zurückgetretene, aber immer noch amtierende Turn-Olympiasieger am Reck. Für ihn endeten die Dreharbeiten im Spätherbst allerdings vorzeitig.

Bei einem schnellen Richtungswechsel knickte sein Knie böse weg. Hambüchen krümmte sich am Boden und hatte schnell realisiert, dass es weiter fehlt. Wenig später dann die Diagnose: Kreuzbandriss, Meniskusriss, Außenbandanriss. Behandeln und operieren ließ sich Hambüchen bei Knie-Spezialist Prof. Michael Strobel in der Klinik am Isarpark in Plattling (Lkr. Deggendorf). Wir haben mit dem Ex-Turn-Star über seine Verletzung, die Karriere nach der Karriere und neue deutsche Turn-Hoffnungen gesprochen.

Herr Hambüchen, das tat ja schon beim Zusehen weh. Sie haben nahezu einen Totalschaden im Knie erlitten.
Hambüchen: Wenn ich noch aktiv Leistungssport betreiben würde, wäre das wirklich der Worst Case. Zum Glück habe ich keinen sportlichen Wettkampf mehr, auf den ich konkret hintrainiere. Hätte ich bei Olympia an den Start gehen wollen, wäre die Verletzung natürlich fatal. So kann ich mir jetzt Zeit nehmen, um die Verletzung auszukurieren.

Ärgern Sie sich, dass das Ganze bei einer Fernsehshow und nicht bei "richtigem" Sport passiert ist?
Hambüchen: Jetzt hören Sie sich an wie mein Vater. Das war auch seine erste Reaktion. (lacht) Er war ja auch immer mein Trainer und hat gesagt: Beim Turnen hast du dir nie etwas getan und bei so einer Spielshow passiert dann was. Es ist ja häufig so, dass man sich bei dem, was man alltäglich macht, nie verletzt und bei so exotischeren Dingen dann etwas passiert. Es war einfach ein blödes Zusammenspiel von Bewegungen, die nicht ganz zusammengepasst haben.

Die Show "Catch" scheint ja verflucht zu sein. 2019 hat sich Gastgeber Luke Mockridge dabei einen Muskelbündelriss zugezogen. Dem sind dann auch seine Auftritte in der Passauer Dreiländerhalle zum Opfer gefallen.
Hambüchen: Naja, verflucht ist die Show nicht. Aber natürlich birgt sie ein Risiko, wie jede andere Show auch. Es ist viel Action, gibt viele Richtungswechsel. Wenn du da eine falsche Bewegung machst, kann schnell etwas passieren. Aber es ist nicht riskanter als bei anderen Spielshows.

Wie sieht Ihre Reha nun aus?
Hambüchen: Seit der Operation sind jetzt rund fünf Wochen vergangen. Seit ein paar Tagen bin ich die Krücken los, was eine riesige Erleichterung ist. Jetzt steigern wir langsam die Belastung. In ungefähr acht Wochen muss ich noch einmal zu Prof. Strobl nach Plattling. Ich denke, dass ich in einem halben Jahr wieder relativ gesund bin. Insgesamt dauert es wahrscheinlich noch ein knappes Jahr, bis ich wieder bei 100 Prozent bin.

Welche neue Leidenschaft Fabian Hambüchen nach seinem Karriereende entdeckt hat, wie er die Chancen der deutschen Turner bei Olympia einschätzt und ob er sich eine Rückkehr zum Turnsport vorstellen kann, lesen Sie kostenlos nach kurzer Anmeldung bei PNP Plus.












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