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Er kennt US-Open-Finalisten seit ihrer Jugend | 14.09.2020 | 14:29 Uhr

Ex-Profi Kas im Interview über Thiem und Zverev: "Zwei sensationelle Burschen"

von Alexander Augustin

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Gute Bekannte: Christopher Kas (l.) und Dominic Thiem bei den Madrid Masters 2019 mit Servus -TV-Moderatorin Andrea Schlager. −Foto: privat

Gute Bekannte: Christopher Kas (l.) und Dominic Thiem bei den Madrid Masters 2019 mit Servus -TV-Moderatorin Andrea Schlager. −Foto: privat

Gute Bekannte: Christopher Kas (l.) und Dominic Thiem bei den Madrid Masters 2019 mit Servus -TV-Moderatorin Andrea Schlager. −Foto: privat


Es waren harte Wochen für Christopher Kas (40). Erst verbrachte der Ex-Tennisprofi drei Wochen in der New Yorker US-Open-Blase, dann begleitete er die Endphase des Turniers als Experte für den österreichischen Sender Servus TV. Im Interview spricht der gebürtige Trostberger, der in Kolbermoor lebt, über seine Eindrücke und die beiden Finalisten der US Open.

Herr Kas, wann waren Sie in der Nacht auf Montag im Bett?
Christopher Kas: Irgendwann gegen 6 Uhr. Ich habe noch ein bisschen gebraucht, um das alles sacken zu lassen. Es war ein episches Match, wie in einem Film – einem spannenden, guten Film. Ich kenne beide, daher war es für mich schon emotional. Einerseits habe ich mich extrem für Dominic gefreut, andererseits habe ich auch mit Sascha mitgelitten.

Die Entscheidung fiel im Tiebreak des fünften Satzes. Was hat am Ende den kleinen, aber feinen Unterschied gemacht?
Kas: Es ist ganz schwer, das aufs Sportliche herunterzubrechen. Zverev war bis auf zwei Punkte dran. Immer der, der leicht zurücklag, hat sein bestes Tennis ausgepackt. Es war eine Nervenschlacht auf sehr hohem Level. Thiem hatte Krämpfe beim Stand von 6:5 im Fünften, Zverev dann im Tiebreak. Das war unglaublich dramatisch.

Es war das erste Grand-Slam-Finale, in dem sich zwei der "jungen Wilden" gegenüberstanden. Hat dieses Match eine neue Ära im Tennis eingeleitet?
Kas: Es kann auf jeden Fall sehr gut sein, dass wir die beiden noch einmal gegeneinander in einem Grand-Slam-Finale sehen werden. Ich würde jetzt nicht so weit gehen und sagen: Das war die Wachablösung. Bei den French Open in Paris (ab 27. September, Anm. d. Red.) sehe ich schon wieder Rafael Nadal als Favorit. Aber Dominic Thiem hat auf jedem Belag das Zeug dazu, um den Titel mitzuspielen. Bei Sascha Zverev muss man aber auch hervorheben, dass er seine beste Leistung im ganzen Turnier im Finale abgerufen hat. Das zeigt auch, wie viel Herz und Champions-Charakter in Sascha Zverev steckt. Auch er wird bald ein Grand-Slam-Turnier gewinnen.

Im April war Christopher Kas zu Gast im PNP-Podcast Querpass:

Sie haben vor dem Finale ein Video aus dem Jahr 2014 gepostet. Damals haben Sie noch als aktiver Spieler Thiem und Zverev beim Hallenturnier in Wien interviewt. Seitdem haben Sie ihren Weg begleitet. Wie würden Sie die beiden beschreiben?
Kas: Das sind zwei sensationelle Burschen. Sie sind gut erzogen, lustig. Der Handschlag nach dem Spiel, wie Sascha rübergeht und Dominic sofort gratuliert, hat das auch bewiesen. Sie sind zwei fantastische Charaktere, das haben die Zuschauer, glaube ich, auch gemerkt. Egal, ob man für Thiem oder Zverev war, man konnte sich in beide hineinversetzen.

Trotzdem: Ein Liebling der Massen ist Zverev ja nicht, vor allem in Deutschland begegnen ihm viele Tennis-Fans mit Skepsis. Tut man ihm unrecht?
Kas: Wer vor dem Spiel noch nicht im "Team Zverev" war, dürfte das spätestens nach der Siegerehrung und seiner Rede gewesen sein. Nicht nur für seine sportliche Weiterentwicklung war das Finale ein Meilenstein – auch für seine öffentliche Wahrnehmung. Sascha hat sich als großer Champion präsentiert und war auch im Moment der Niederlage noch unglaublich sympathisch und authentisch.

Das komplette Interview mit Christopher Kas über das US-Open-Finale und seine Eindrücke vom umstrittenen Turnier lesen Sie am Dienstag (15. September) im Sportteil Ihrer Heimatzeitung und kostenlos nach kurzer Anmeldung am Online-Kiosk.












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