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26 km Laufen, 100 km Radfahren  |  06.06.2020  |  06:00 Uhr

Elf Schönbrunner gegen einen Ironman: Triathlet Schedlbauer testet seine Grenzen

von Sebastian Lippert

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Tanktop statt Jacke: Florian Schedlbauer (links) ließ sich von Kälte, Wind und Regen in Schönbrunn nicht sonderlich beeindrucken. Der Triathlet und vierfache Hawaii-Teilnehmer kämpfte gegen alle Widerstände an und besiegte elf Schönbrunner. Begleitet wurde er von seinem Schwiegervater Josef Hilgart, bei der DJK-SG Spartenleiter für Wintersport, Langlauf und Radsport. −Fotos: Haydn

Tanktop statt Jacke: Florian Schedlbauer (links) ließ sich von Kälte, Wind und Regen in Schönbrunn nicht sonderlich beeindrucken. Der Triathlet und vierfache Hawaii-Teilnehmer kämpfte gegen alle Widerstände an und besiegte elf Schönbrunner. Begleitet wurde er von seinem Schwiegervater Josef Hilgart, bei der DJK-SG Spartenleiter für Wintersport, Langlauf und Radsport. −Fotos: Haydn

Tanktop statt Jacke: Florian Schedlbauer (links) ließ sich von Kälte, Wind und Regen in Schönbrunn nicht sonderlich beeindrucken. Der Triathlet und vierfache Hawaii-Teilnehmer kämpfte gegen alle Widerstände an und besiegte elf Schönbrunner. Begleitet wurde er von seinem Schwiegervater Josef Hilgart, bei der DJK-SG Spartenleiter für Wintersport, Langlauf und Radsport. −Fotos: Haydn


Wie schlägt sich ein Team von Kreisklassen-Spielern im Duell mit einem einzigen, aber dafür hochkarätigen Triathleten? Das wollten die Sportler der DJK SG Schönbrunn (Kreisklasse Freyung) im Rahmen des vom Verein veranstalteten "Virtual Run" wissen – und forderten den viermaligen Hawaii-Teilnehmer Florian Schedlbauer heraus.

Der Ablauf der Challenge: fünf Kilometer Warmlaufen, 100 Kilometer Radfahren und dann einen Halbmarathon laufen – elf Schönbrunner gegen einen Schedlbauer. Der Wettkampf wurde unter Berücksichtigung sämtlicher bezüglich der Corona-Pandemie geltenden Vorschriften abgehalten.

Mit großzügigem Abstand lernten sich der in Metten wohnende Viechtacher Schedlbauer und seine Herausforderer am Schönbrunner Dorfplatz kennen. Ein Blick in den Himmel verriet am vergangenen Samstag "hervorragende Bedingungen", wie Schedlbauer mit ordentlich Ironie feststellte: Es war kalt, windig und es regnete.

Ein Ansporn in der Wettkampf-losen Zeit: "Virtual Run"-Mitorganisator Michael Haydn (links) und der herausgeforderte Triathlet Florian Schedlbauer vorm Start in Schönbrunn.

Ein Ansporn in der Wettkampf-losen Zeit: "Virtual Run"-Mitorganisator Michael Haydn (links) und der herausgeforderte Triathlet Florian Schedlbauer vorm Start in Schönbrunn.

Ein Ansporn in der Wettkampf-losen Zeit: "Virtual Run"-Mitorganisator Michael Haydn (links) und der herausgeforderte Triathlet Florian Schedlbauer vorm Start in Schönbrunn.


Pünktlich um 10.30 Uhr eröffnete Hieronymus Pichler als 3. Vorsitzender der DJK SG Schönbrunn am Lusen den Wettkampf. Die Herausforderer fuhren gleich das ganz große Geschütz auf, mit der Hoffnung, dem Ironman den Schweiß schon vorab auf die Stirn zu treiben: Rotzfrech teilten sie die ersten fünf Kilometer auf zwei Läufer auf, und nicht nur irgendwelche: Mit Michael Haydn und Jonas Schreiner wurden gleich die besten Läufer der SG auf die Reise geschickt, Haydn übergab nach der Hälfte. Nach 19:30 Minuten waren die ersten fünf Kilometer rum – und aus dem erhofften Vorsprung war nicht wirklich etwas geworden. Schedlbauer lief das Tempo von 4:00 min/km konstant durch und war nach exakt 20 Minuten im Ziel. Die Lusenkicker waren also 30 Sekunden voraus, das Wechseln der Schuhe kostete Schedlbauer knapp eine Minute.

Mit dem Rückstand von eineinhalb Minuten nahm der Triathlet nun die Jagd auf. Beim Radfahren mussten die Schönbrunner schnell erkennen, dass sie hoffnungslos unterlegen waren, was sicherlich nicht nur an der besseren Ausrüstung des Ironman lag. Immerhin spielte das Wetter dem Heimteam in die Karten, denn der Herausgeforderte musste bereits in der ersten Runde einen gewaltigen Regenschauer bei ohnehin eisigen Temperaturen über sich ergehen lassen.

Mike Attenbrunner war als erster Schönbrunner in die Rad-Etappe gestartet, hatte sich von Schedlbauer aber schon auf der ersten von vier 25-Kilometer-Runden sechs Minuten abnehmen lassen müssen. Und das, obwohl Attenbrunner mit 49:30 Minuten die beste Zeit aller Schönbrunner hingelegt hatte. Christoph Drexler (57min), Markus Wachtfeitl (52:30min) und Josef Hilgart (55:30min) gaben ihr Bestes, konnten den Rückstand aber auch nicht verkürzen.

Mit 34 Minuten Vorsprung ging Schedlbauer nun in den abschließenden Halbmarathon, nachdem er – halb durchgefroren – mit zittrigen Händen die Socken gewechselt hatte. Mit unbändigem Willen trotzte Schedlbauer den muskulären Problemen und kam nach 1:45:45 Stunden im Ziel an. Die Lusenkicker Florian Dillinger, Florian Pichler, Johannes Pichler, Tobias Weishäupl und Simon Küblböck (Tagesbeste Schönbrunner Pace mit 4:02 min/km auf vier Kilometer) waren sich der Schinderei nicht zu schade und legten mit insgesamt 1:28:40 Stunden eine starke Zeit hin.

In der Endabrechnung gelang es den Hobbysportlern dennoch nicht, den Triathleten zu schlagen – Florian Schedlbauer siegte mit über 21 Minuten Vorsprung: Elf Schönbrunner reichten nicht.

VIRTUAL RUN – NEUESTE ZAHLEN
Auf Bitten vieler Teilnehmer/innen wurde der "Virtual Run" der DJK-SG Schönbrunn bis zum Ende der Pfingstferien (14. Juni) verlängert. Mitmachen können aber nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche. Die Startgebühr ist vergünstigt gegenüber den Preisen für Erwachsene – und auch hier gibt es Preise zu gewinnen für jene, die ihr individuelles Ziel erreichen. "Obendrauf gibt es eine Finisher-Tasche mit kleinen Belohnungen wie zum Beispiel einem T-Shirt", sagt Initiator Michael Haydn. Der 31-Jährige ist außerdem Herr über die Zahlen des Virtual Run und liefert einen ersten Überblick.

ZAHLEN-ZWISCHENSTAND
294 Finisher bisher / davon 193 Single, 68 Double (zwei Einheiten) und 33 bei den Kids
134 entschieden sich fürs Laufen, 116 fürs Radfahren, 69 wanderten, 25 walkten und 23 saßen auf dem E-Bike
8660 Kilometer legten die Virtual Run-Athleten bislang zusammen hin












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