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Strava-Stories, Teil 16  |  21.05.2020  |  12:00 Uhr

Jedes Jahr ein bisschen mehr – und bloß nicht zu viele Pausen: Sarah Dwyer (38)

von Sebastian Lippert

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"Heile Welt": Dwyer pausiert liebend gern an diesem Plätzchen.

"Heile Welt": Dwyer pausiert liebend gern an diesem Plätzchen.

"Heile Welt": Dwyer pausiert liebend gern an diesem Plätzchen.


Sie fahren zehntausend Kilometer pro Jahr oder laufen Halbmarathons vor dem Frühstück: In loser Abfolge präsentiert die Sportredaktion die "Strava-Stories": In der Serie stellen wir Hobbysportler/innen aus der Region vor, die Beeindruckendes leisten und ihre Mitmenschen zu persönlichen Höchstleistungen inspirieren. Heute: Sarah Dwyer (38) aus Vilshofen.

DIE SPORTLERIN
Die schönsten Fleckchen Erde, die Sarah Dwyer in 38 Jahren gesehen hat, entdeckte sie in Laufschuhen oder auf dem Rad. Die gebürtige Vilshofnerin lebt in ihrer Heimat und ist Lehrerin am Gymnasium. Seit sechs Jahren läuft sie bei lokalen Läufen, egal ob Cross, Berg, Trail oder Straße. 2015 entdeckte sie zusätzlich den Radsport für sich und legte sich bei Duathlons und Triathlons ins Zeug. Nach unter anderem zwei Siegen beim Cross-Duathlon in Pocking meldete sie 2016 für den Großglockner Duathlon (Laufen + Radfahren). Von Zeit zu Zeit packte sie das Rennradfieber immer mehr. 2018 fuhr sie noch 6000 Kilometer, ein Jahr danach waren es dann schon über 12000 – mit 150000 Höhenmetern. Gelaufen wird weiterhin, im Jahr über 500 Kilometer.

Ziel erreicht: Nahe dem Gipfel wirft Sarah Dwyer ihrem Rennrad einen Kuss zu. Auf der Passstraße zum Monte Zoncolan in der norditalienischen Friaul-Region legte sie binnen weniger Kilometer knapp 1200 Höhenmeter zurück. −Fotos: Dwyer

Ziel erreicht: Nahe dem Gipfel wirft Sarah Dwyer ihrem Rennrad einen Kuss zu. Auf der Passstraße zum Monte Zoncolan in der norditalienischen Friaul-Region legte sie binnen weniger Kilometer knapp 1200 Höhenmeter zurück. −Fotos: Dwyer

Ziel erreicht: Nahe dem Gipfel wirft Sarah Dwyer ihrem Rennrad einen Kuss zu. Auf der Passstraße zum Monte Zoncolan in der norditalienischen Friaul-Region legte sie binnen weniger Kilometer knapp 1200 Höhenmeter zurück. −Fotos: Dwyer


IHR ZIEL
"Ich mag es, zu beißen. Das härtet ab", sagt sie. Genau deshalb nimmt sie an diversen Wettkämpfen teil. Es zwingt sie, an ihre Leistungsgrenzen zu gehen. "Die Krönung sind lange, intensive Radmarathons, die alles an Ausdauer und Kraft erfordern. Da sehe ich, ob ich gut und nachhaltig trainiert habe." Ein Kilometerziel gibt es nicht; stattdessen versucht sie, immer die Vorjahreswerte zu toppen. 90 Prozent ihrer gemeldeten Wettkämpfe für 2020 wurden von den Veranstaltern bereits abgesagt.

IHRE MOTIVATION
"Ich liebe das Gefühl der Freiheit und das Naturerlebnis", sagt die 38-Jährige. Der Sport im Freien ermöglicht ihr puren Genuss – und den Austausch mit anderen. Obendrein ergeben sich manchmal sportliche Aktivitäten mit den Schüler/innen: "Das gefällt mir besonders gut, wenn sie sich zu Vielem motivieren lassen."

IHR TRAINING
Pausen sind nicht ihr Ding. Wenn sie nicht auf dem Sattel sitzt oder läuft, macht sich Krafttraining oder Stabilisationsübungen im Trainingszentrum im Herzen Vilshofens.

IHRE ERNÄHRUNG
Bei manchen Radfahrten sind Kaffee und Kuchen ein Must-have. Sarah Dwyer isst seit vielen Jahren vegetarisch, am liebsten sind ihr Obst und Müsli. Als Proviant für eine Radtour wandert mittlerweile auch mancher selbstgemachter Riegel in die Tasche.

IHRE LIEBLINGSROUTE
"Davon gibt es viele", sagt sie. Ihre Routen plant sie ungern selbst: "Für Komoot zum Beispiel bin ich zu ungeduldig. Ich nutze diverse Online-Portale wie alpenvereinaktiv.com oder outdooractive.com oder frage Bekannte nach deren Dateien."

IHRE AUSRÜSTUNG
Ihre gelaufenen Meter, Pace oder Distanz in Saucony-Schuhen zeichnet eine Polar-Uhr auf. Touren und steile Anstiege auf ihrem Rennrad, einem Specialized Venge, zeichnet ein Fahrradcomputer auf (Garmin Edge 820). Abseits der Straße nimmt sie entweder das Fully (Specialized Stump Jumper) oder ihr Gravelbike (Specialized Crux).


Hier lesen Sie Teil 1 der Strava-Stories:André Reinlein – Naturfreund und Kilometerfresser

Hier lesen Sie Teil 2 der Strava-Stories: Martin Giermeier 2.0: Ex-Profi hat sich vom Fußball verabschiedet – und fährt jetzt Rennrad

Hier lesen Sie Teil 3 der Strava-Stories:Beruflich, sportlich und privat verändert die Corona-Krise den Alltag von Läuferin Tina Fischl

Hier lesen Sie Teil 4 der Strava-Stories:Martin Schätzl: 180.000 Höhenmeter im Jahr – und trotzdem immer ein Grinsen im Gesicht

Hier lesen Sie Teil 5 der Strava-Stories: Holger Kasberger: Tüfteln, fahren, fighten und feste Ruhetage gibt es nicht

Hier lesen Sie Teil 6 der Strava-Stories: Ex-Fußballer Johannes Vogl läuft jetzt schon mal 35 Kilometer zum Frühstück.

Hier lesen Sie Teil 7 der Stravia-Stories:Radsport-Liebe mal zwei: Karin Rauch (46) und Michael Stieglbauer (38)

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Hier lesen Sie Teil 9 der Strava-Stories: Der neue Heißhunger: Wieso für Andreas Stadler mit dem Radfahren ein neues Leben begann.

Hier lesen Sie Teil 10 der Strava-Stories: Julia Auer hoff, dass sich noch mehr Frauen trauen

Hier lesen Sie Teil 11 der Strava-Stories: Der unermüdliche Leo Friedl (59) aus Spiegelau

Hier lesen Sie Teil 12 der Strava-Stories: Wenn Thomas Kapfhammer zuckt, purzeln die Rekorde

Hier lesen Sie Teil 13 der Strava-Stories:Konrad Kufner: In der Einöde geboren, in der Natur zu Hause

Hier lesen Sie Teil 14 der Strava-Stories:An einem Tag von Füssen an den Gardasee: Lea Kremsreiter – die unermüdliche Vegetarierin

Hier lesen Sie Teil 15 der Strava-Stories: 66 Mal hintereinander den selben Berg hoch, 26 Stunden im Sattel: Extremradsportler Stephan Schreck












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