Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...





Streit um Olympia geht weiter  |  21.03.2020  |  14:27 Uhr

"Da kommt mir das Kotzen": Paul Breitner mit schwerer Attacke auf das IOC

Lesenswert (32) Lesenswert 4 KommentareKommentare Weitersagen Weitersagen drucken Drucken


  • Artikel 24 / 51
  • Pfeil
  • Pfeil




Klare Kante: Paul Breitner. −Foto: dpa

Klare Kante: Paul Breitner. −Foto: dpa

Klare Kante: Paul Breitner. −Foto: dpa


IOC-Präsident Thomas Bach hält das Festhalten an der planmäßigen Austragung der Olympischen Spiele trotz der Coronavirus-Pandemie vor allem im Interesse der Sportler für gerechtfertigt. Unterdessen hat Ex-Fußballprofi Paul Breitner das IOC für seine Haltung heftigst kritisiert und sprach von "unverantwortlichen Profilneurotiker".

"Die Absage würde den olympischen Traum von 11 000 Athleten aus 206 Nationalen Olympischen Komitees und dem IOC-Flüchtlingsteam zerstören", sagte der 66-jährige Tauberbischofsheimer im Interview des Südwestdeutschen Rundfunks am Samstag. "Eine solche Absage wäre die am wenigsten faire Lösung."

Außerdem betonte er, dass man die Spiele nicht so einfach wie Spieltage im Fußball auf einen anderen Termin verlegen könne. "Olympische Spiele können Sie nicht verschieben wie ein Fußballspiel am nächsten Samstag", erklärte Bach, der wegen der Schließung des "Olympic House" in Lausanne im Home-Office arbeitet. "Das ist ein sehr komplexes Unternehmen, bei dem Sie nur verantwortlich handeln können, wenn sie verlässliche und klare Entscheidungsgrundlagen haben und die beobachten wir tagtäglich, 24 Stunden."

Viele Sportler und Experten fordern aufgrund der Corona-Krise eine Verlegung oder Absage von Olympia. Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Paul Breitner sieht das Internationale Olympische Komitee sogar als Negativ-Beispiel im Umgang mit der Coronavirus-Pandemie. "Wenn ich diese unverantwortlichen Profilneurotiker des IOC sehe, kommt mir das Kotzen! Die wollen allen Ernstes ein Hochamt des Dopings in Tokio im Sommer. Sind die blind? Wissen die nicht, was jetzt abgeht?", sagte der 68 Jahre alte Bayer Breiter im Interview der Zeitungen "Münchner Merkur" und "tz" (Samstag-Ausgabe).

"In Zeiten, in denen die gesamte medizinische Konzentration auf Covid-19 gerichtet ist. Was glauben die, was jetzt passieren wird, was wir dann in Tokio haben? Nochmal: Ein Hochamt des Dopings", meinte Breitner: "Wie kann ich an einer solchen Veranstaltung festhalten, nur weil die Japaner keine Zahlen rausgeben oder sie mit ihren Zahlen alles tun, um die Weltöffentlichkeit zu blenden? Um einen Grund zu haben, um an diesen Olympischen Spielen festzuhalten. Ja, verdammt nochmal, wer braucht in diesen Zeiten diese Spiele? Niemand!" − dpa/sid












Sicherheitscode:




Dokumenten Information
Copyright © heimatsport.de 2020
Dokument erstellt am
Letzte Änderung am





Auch in der Quarantäne am Ball: Lukas Mühl.

Jammern ist nicht Lukas Mühls Sache: "Es ist nicht einfach, aber das betrifft die gesamte...



Stadionatmosphäre für Zuhause: Im Rahmen der Crowdfunding-Aktion des Fußball-Regionalligisten Wacker Burghausen gibt es als Dankeschöns schon bald 60 blaue Sitze aus der Wacker-Arena. −Foto: Butzhammer

Die finanzielle Unterstützung der Anhänger ist ungebrochen: Genau eine Woche...



Schaldings Trainer Stefan Köck: Der Fußball muss sich in der aktuellen Lage hinten anstellen. −Foto: Andreas Lakota

Im Gegensatz zum Profifußball, der gestern die ersten Schritte zurück zu einem halbwegs geregelten...



Als Zweitliga-Stürmer etabliert: Sebastian Busch im Trikot der Tigers Bayreuth. Jetzt kehrt das Landshuter Eigengewächs heim. −Foto: Imago Images

Der EV Landshut vermeldet seine erste Neuverpflichtung für die DEL2-Saison 2020/21 – und...



Versuchts schon mit 21 Jahren als Spielertrainer: Salzwegs Simon Saxinger (am Ball). −Foto: Mike Sigl

Der FC Windorf will es wissen: Der Klub, der als Traditionsverein jahrzehntelang sowohl im Jugend-...





Rainer Koch. −Foto: dpa

Kein Spiel, kein Training: Auch der bayerische Amateurfußball bekommt die Auswirkungen der...



Macht sich Sorgen darüber, wie Menschen in der Corona-Krise reagieren: FCP-Trainer Günther Himpsl. −Foto: Mike Sigl

"Jetzt pausieren und dann irgendwann die Saison zu Ende spielen": Günther Himpsl (62)...



Der Ball ruht – auch in England. Dort haben die Amateurfußballer nun endlich Klarheit, die Saison wurde abgebrochen. −Foto: Andreas Lakota/Symboldbild

In Deutschland warten die Fußball-Fans noch auf eine Entscheidung des Verbands – in England...



−Symbolfoto: Michael Duschl

Während die Fußball-Bundesligisten den Trainingsbetrieb allmählich hochfahren...



−Archivfoto: M. Duschl

Der bayerische Sport erwartet wegen der Folgen der Corona-Krise Hunderte Millionen Euro Schaden...











Facebook


 Facebook Like-Box aktivieren 

(dies stellt eine direkte Verbindung Ihres Browsers zu Facebook her)









realisiert von Evolver