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Exoten in der Regener Eishalle: Die australische Junioren-Nationalmannschaft mit Betreuer Manfred Stöghofer, einem ausgewanderten Österreicher. Sie bereiten sich für die Weltmeisterschaften vor, die im März in Regen stattfinden. −Foto: Frisch

Exoten in der Regener Eishalle: Die australische Junioren-Nationalmannschaft mit Betreuer Manfred Stöghofer, einem ausgewanderten Österreicher. Sie bereiten sich für die Weltmeisterschaften vor, die im März in Regen stattfinden. −Foto: Frisch

Exoten in der Regener Eishalle: Die australische Junioren-Nationalmannschaft mit Betreuer Manfred Stöghofer, einem ausgewanderten Österreicher. Sie bereiten sich für die Weltmeisterschaften vor, die im März in Regen stattfinden. −Foto: Frisch


Qualifikation für die Eisstock- Europa- bzw. Weltmeisterschaften im März – kein Wunder, dass es in diesen Tagen recht international zugeht auf dem Eis der Regener Eishalle. Aber eine Gruppe sticht besonders ins Auge, allein schon durch ihre gelb-schwarzen Mannschafts-Pullover.

Der Känguru-Aufnäher auf dem Rücken, der Schriftzug "Australian Icestock Sport Assoc." auf der Brust und ihre Gespräche in Englisch machten deutlich: Hier wagen sich tatsächlich Australier aufs Eis, genauer: die australische Juniorennationalmannschaft, bei der es sich um eine Art "Familienbetrieb" samt Verstärkung handelt.

Sobald ihr Betreuer und Trainer seinen Cowboyhut abnimmt, sich vorstellt und zu erzählen anfängt, gibt es keinen Zweifel: Manfred Stöghofer hat österreichische Wurzeln. Vier der fünf jungen Männer im Team sind seine Söhne, darunter Drillinge. Wie der Fünfte in der Mannschaft sind sie 18 bzw. 20 Jahre alt und in Australien geboren.

An Silvester sind sie in Wien gelandet. Seitdem pendeln sie zum Trainieren zwischen Niederösterreich und der Steiermark hin und her. Highlight waren die Trainingseinheiten auf 25 Zentimeter dickem Natureis – so etwas erleben junge australische Männer selten.

Ihr Trainer kennt das sehr wohl aus seiner Heimat. In Amstetten in Niederösterreich ist Stöghofer aufgewachsen. Schon sein Vater war ein exzellenter Stockschütze, wie er erzählt. So kam auch er zu diesem Sport, schaffte es bis in die Landesliga.

Als er vor 30 Jahren nach Australien ausgewandert ist, nahm er das Eisstockschießen mit. In Melbourne, wo er eine zweite Heimat fand, gibt es eine Eisschieß-Community, genau wie in Sydney. "In Australien ist Eisstockschießen gar nicht so exotisch", weiß auch Manuela Hallhuber, Organisations-Chefin der anstehenden Europa- und Weltmeisterschaften. Da waren die Kenianer, die bei der EM 2009 in Regen am Start waren, deutlich exotischer.

Manfred Stöghofer ist nicht nur Jugend-Betreuer, sondern nach wie vor aktiver Spieler. Auch im März wird er in der Regener Eishalle sein Bestes geben – bei seiner neunten Weltmeisterschaft. Bis dahin wird er nicht nur viel Zeit auf dem Eis, sondern auch im Flugzeug verbringen: Am Dienstag fliegt er nach Australien zurück. Schließlich muss er sich auch mal wieder um seine kleine Firma kümmern, die Satellitenanlagen für Wohnmobile importiert.

Die "Buben" bleiben bis 22. März in Graz bei einer Gastfamilie und werden sich in einem weiteren Trainingslager mit anderen Eisschützen aus Sydney und Canberra auf die Wettkämpfe in Regen vorbereiten. Sie können so viel Zeit in ihren Sport investieren, weil zwei gerade die Schule abgeschlossen haben, einer auf der Suche nach Arbeit und einer in Stöghofers Firma beschäftigt ist.

Und wie stehen die Medaillen-Chancen? Wenn Stöghofer sich in der Halle umschaut, sieht er den Trainingsrückstand seiner Jungs gegenüber den jungen deutschen Eisschützen. Aber beim Weitschießen sei ein dritter Platz für Australien nicht unerreichbar, spekuliert er. Was seinen Jungs an technischem Können fehle, könnten sie mit Kraft ausgleichen. Und: Zwei aus der aktuellen Junioren-Mannschaft haben schon mal Bronze geholt. − igf












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