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Altötting | 30.01.2020 | 17:11 Uhr

Ein Name, aber zwei Spieler: Die Krux mit Tobias Huber bei Altöttings Handballern

von Alexander Nöbauer

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Das doppelte Lottchen in der Altöttinger Handball-Version: Für den TVA laufen zwei Tobias Huber in der Bezirksoberliga-Mannschaft auf. Der eine, links, kommt aus Garching, der andere aus Altötting. −Fotos: Zucker

Das doppelte Lottchen in der Altöttinger Handball-Version: Für den TVA laufen zwei Tobias Huber in der Bezirksoberliga-Mannschaft auf. Der eine, links, kommt aus Garching, der andere aus Altötting. −Fotos: Zucker

Das doppelte Lottchen in der Altöttinger Handball-Version: Für den TVA laufen zwei Tobias Huber in der Bezirksoberliga-Mannschaft auf. Der eine, links, kommt aus Garching, der andere aus Altötting. −Fotos: Zucker


"HTG" und "Tobi" – anders sind sie für Coach Frank Niederhausen und die Mitspieler des Handball-Bezirksoberligisten TV Altötting erst einmal nicht zu unterscheiden, wenn es auf dem Platz schnell gehen muss. Freilich spielen sie auf unterschiedlichen Positionen, offensichtlich sehen sie sich nicht wirklich ähnlich – doch im Eifer des Gefechts ist das auf dem Parkett nichts wert, wenn es um Kommandos und deren präzise Umsetzung geht. Das ist die Krux, wenn man zwei Tobias Huber in der Mannschaft hat.

"Durch die Spitznamen funktioniert das aber mittlerweile recht gut", sagt Tobias Huber. Welcher? Der aus Garching! Denn immerhin kommen sie nicht aus dem gleichen Ort. Aufgrund seiner Heimatgemeinde wird er "HTG" genannt: Huber Tobias Garching. Sein Pendant aus Altötting ist einfach der "Tobi". Hin und wieder mag es verdutzte Blicke bei den Zuschauern bei Auswärtsspielen geben, wenn zwei mit dem gleichen Namen auflaufen. "Aber bei uns weiß ja jeder Bescheid. Da hat es noch nie Probleme damit gegeben." Und die beiden spielen immerhin schon seit der B-Jugend zusammen.

Zu Verwechslungs-Szenarien ist es im Sport noch nie gekommen, dafür aber in der Schule: Erster Tag am Altöttinger König-Karlmann-Gymnasium. Die 5. Klassen werden eingeteilt, alle neuen Schüler sind dafür in der Aula. "Der Rektor hat die Namen der 5a vorgelesen und eben ,Tobias Huber’ gesagt", erzählt "Tobi". Beide sind daraufhin ins Klassenzimmer losgestapft, doch einem kam die Sache nach kurzer Zeit schon spanisch vor. "Normalerweise sind ja immer Kinder aus derselben Ortschaft oder Region in einer Klasse. Ich habe aber überhaupt niemanden gekannt und mich gar nicht wohlgefühlt", sagt "HTG". Richtig komisch wurde es, als die Buskarten ausgeteilt wurden, der Garchinger Tobias Huber aber keine bekam, weil ja eigentlich der Altöttinger für die 5a eingeteilt wurde. "Die Lehrerin wusste auch nicht warum. Erst als dann mein eigentlicher Lehrer Stunden später kam und mich in die 5D mitnahm, wurde das alles aufgelöst", erzählt "HTG" und lacht. Amüsieren können sich die beiden heute köstlich darüber.

Genauso, wie sie sich über den Altöttinger Handballerfolg freuen, zu dem sie beide beitragen. Auf Rang 3 haben sie noch gute Möglichkeiten, den Aufstieg in die Landesliga zu realisieren. "Wir wollen einfach so lange wie möglich oben dabei bleiben. Jetzt kommt ja auch schon mit großen Schritten das Derby auf uns zu." Am 15. Februar geht es nämlich zum SV Wacker Burghausen. Das Hinspiel gewann der TVA, behauptete damals Rang 1. Mittlerweile ist der SVW auf dem Platz an der Sonne. "Aber wenn wir Meister würden, wäre das schon eine schöne Erfahrung", sind sich die beiden Tobis einig.

Mehr dazu lesen Sie am 31. Januar im Alt-Neuöttinger Anzeiger.












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