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Derby-Spektakel  |  14.01.2020  |  08:51 Uhr

Režábek zaubert, die Halle kocht: 600 Fans – und beste Handball-Werbung in Metten

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Die Emotionen müssen raus: Die SSG Metten gewann am Samstag das Derby gegen Deggendorf am Ende klar mit 23:17 – die Freude beim Team von Trainer Mane Schwab (vorne l.) war dementsprechend groß. −Fotos: Helmut Müller

Die Emotionen müssen raus: Die SSG Metten gewann am Samstag das Derby gegen Deggendorf am Ende klar mit 23:17 – die Freude beim Team von Trainer Mane Schwab (vorne l.) war dementsprechend groß. −Fotos: Helmut Müller

Die Emotionen müssen raus: Die SSG Metten gewann am Samstag das Derby gegen Deggendorf am Ende klar mit 23:17 – die Freude beim Team von Trainer Mane Schwab (vorne l.) war dementsprechend groß. −Fotos: Helmut Müller


Vor der Rekordkulisse von fast 600 Zuschauern haben die gastgebenden Oberliga-Handballer der SSG Metten das mit Spannung erwartete Lokal-Derby gegen den HC Deggendorf mit 23:17 (Halbzeit 13:8) für sich entschieden.

Das erste Match des Jahres zwischen den beiden Kontrahenten, die jeweils in Bestbesetzung antraten, sollte erneut eine Werbung für den Handballsport in Niederbayern werden. So zog das Derby der Lokal-Rivalen Metten und Deggendorf in der St. Benedikt-Sporthalle weit mehr Fans aus beiden Lagern und dem Deggendorfer Land an, als die dann doch zu kleine Halle auf dem Mettener Klostergelände fassen konnte. SSG-Ordner mussten Zuschauer aus Sicherheitsgründen sogar abweisen.

Drinnen kochte die bereits gut angeheizte Stimmung ordentlich hoch, als Deggendorf schon nach 36 Sekunden durch den jungen Ex-Mettener Laurin Roth mit 1:0 in Führung ging. Es dauerte geschlagene zwei Minuten, bis Mettens Michael Zisler den Ausgleich herstellte. Dann aber kam zur Begeisterung des SSG-Anhangs die Angriffswelle der Klosterer ins Rollen.

Eine sicher stehende Abwehr mit dem souverän agierenden Youngster Paul Zauner im Kasten bereitete der Deggendorfer Offensive gleichzeitig arges Kopfzerbrechen. Anders der Mettener Angriff: Nach 14 Minuten hatte der junge SSG-Brecher David Huml zum 9:1 aufgelegt. Nebenmann Jakub Režábek, der zu Höchstform auflief, stand zu diesem Zeitpunkt mit vier Treffern bereits ganz oben in der Torschützenliste. Er sollte bei diesem Derby insgesamt zehnmal einnetzen.

Überragender Akteur beim HCD: Michel Poek (l.) erzielte sechs Tore, konnte die Gastgeber damit aber letztlich nicht gefährden.

Überragender Akteur beim HCD: Michel Poek (l.) erzielte sechs Tore, konnte die Gastgeber damit aber letztlich nicht gefährden.

Überragender Akteur beim HCD: Michel Poek (l.) erzielte sechs Tore, konnte die Gastgeber damit aber letztlich nicht gefährden.


Nach anfänglicher Schockstarre kam der HCD jetzt deutlich besser ins Spiel. Dabei zeigte Regisseur Michel Poek, über den sich Neu-Trainer Klaus Meinberger besonders freuen konnte, seine ganze Klasse und brachte nun Struktur in die Deggendorfer Aktionen. Folge: Die Kreisstädter nahmen das Heft in die Hand und kämpften sich auf 9:5 heran. Metten hielt jedoch dagegen und sicherte sich zum Pausentee eine ungefährdete 13:8-Führung.

Nach einer verbalen Kalt-Dusche durch Coach Meinberger und dessen Trainerstab kam Deggendorf hellwach aus der Kabine, während Metten trotz intensiver Ermahnung durch Chefansager Mane Schwab zur Abwehrarbeit die zweite Hälfte eher pomadig anging. Die deshalb produzierten technischen Fehler wusste der HCD konsequent zu nutzen und arbeitete sich in der 40. Minute durch Laurin Roth auf 13:17 heran. Bis sieben Minuten vor Schluss ließen sich die Gäste nicht abschütteln, ehe Übungsleiter Schwab durch den Umbau des Mettener Riegels vor allem den ständigen Unruheherd in Person von Spielmacher Poek bannen konnte.

Daraufhin machten die Gastgeber mit fünf erzielten Toren ohne Gegentreffer noch einmal Dampf und konnten mit einem letztlich verdienten 25:17 vom Parkett gehen. SSG-Präsident Adi Helmprecht lobte nach dem Schlusspfiff alle Akteure und das Publikum für die gezeigte Haltung: "Auch dieses Lokal-Derby war trotz der Hochspannung wieder geprägt von Fairness und gegenseitiger Achtung. Der Handballsport in unseren Breiten ist da schon vorbildlich." Trainer Schwab zeigte sich ebenfalls beeindruckt von der Disziplin der Kontrahenten. "Insgesamt gerade einmal fünf Zeitstrafen, das sagt doch alles." Er lobte zudem das gezeigte Selbstbewusstsein seiner Mannschaft, die am kommenden Samstag gegen Aufsteiger VfL Waldkraiburg erneut ein Heimspiel bestreitet. − pd













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