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08.10.2019  |  15:47 Uhr

Pässe ins Nichts, flammende Ansprache und doch eine Niederlage: Fehlstart für Deggendorfer Handballer

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War sauer: Die Halbzeitansprache von Coach Václav Hajsman fiel etwas lauter aus. −Foto: Helmut Müller (Archiv)

War sauer: Die Halbzeitansprache von Coach Václav Hajsman fiel etwas lauter aus. −Foto: Helmut Müller (Archiv)

War sauer: Die Halbzeitansprache von Coach Václav Hajsman fiel etwas lauter aus. −Foto: Helmut Müller (Archiv)


Da staunten die Chefs des HC Deggendorf an der Linie nicht schlecht. Erwartet hatten Václav Hajsman und Fritz Helber, der Trainer und sein (noch verletzter) Co, den Gegner MTV Pfaffenhofen ja eben so, wie sie ihn aus den Vorjahren kannten. Falsch gedacht! Dem verdutzten Duo präsentierte sich am Samstag eine fast neue, junge, flinke Truppe. Mit Spielbeginn wurden die Fragezeichen immer mehr – und nach einer verschlafenen ersten Halbzeit stand die zweite Saisonniederlage im zweiten Spiel der Handball-Bezirksoberliga.

Abseits mancher Personalie fehlte es dem HCD vor allem an den Eigenschaften, die üblicherweise zur DNA des Deggendorfer Handballs gehören: Spielwitz, Stimmung, Tempo, Feuer, Fokus. So zeigten die Deggendorfer unzählige Fehlpässe, technische Fehler und warfen den Ball in Räume, wo gar niemand war.

Immerhin funktionierte zumindest die Abwehr im Zusammenspiel mir dem anfangs gut aufgelegten Jakub Slavik gut. Was aber wenig half, denn die Unbekannten auf der Gegenseite legten los wie die Feuerwehr und machten sich bekannt im Deggendorfer Defensivverbund. Allen voran Maximilian Rohrmeier (8 Tore) und Thomas Zander (5) waren im Rückraum kaum in den Griff zu bekommen.

Endstation: Jakob Stubhahn (Mitte) und die weiteren Angreifer vom HC Deggendorf konnten sich in Pfaffenhofen nicht zwingend durchsetzen. −Foto: Helmut Müller (Archiv)

Endstation: Jakob Stubhahn (Mitte) und die weiteren Angreifer vom HC Deggendorf konnten sich in Pfaffenhofen nicht zwingend durchsetzen. −Foto: Helmut Müller (Archiv)

Endstation: Jakob Stubhahn (Mitte) und die weiteren Angreifer vom HC Deggendorf konnten sich in Pfaffenhofen nicht zwingend durchsetzen. −Foto: Helmut Müller (Archiv)


Mit den heimischen Fans im Rücken stellten die Hausherren über die Spielstände 4:1, 8:4 und 12:7 einen dauerhaft konfortablen Vorsprung her, den die Deggendorfer mit ihrem fehlerhaften und obendrein zu statischen Angriffsspiel kaum verkürzen konnten. Mit 7:13 aus Sicht des HCD ging es dann – man musste sagen "endlich" – in die Halbzeit. Der gezeigten Leistung auf der Platte entsprechend fiel die Halbzeit-Rede von Coach Hajsman seit langem mal wieder laut aus. Sehr laut. Zu sehr vermisste der Trainer das "HCD-Herz" auf dem Spielfeld, welches die Mannschaft in den vergangenen Jahren ausgezeichnet hatte.

Die feurige Rede setzte dann neue Kräfte frei, denn die Tatsachen waren von den Spielern kaum zu leugnen. So präsentierte sich im zweiten Durchgang ein ganz anderer HCD. Die Abwehr stand weiter solide – und der Angriff lieferte nun: mehr Tempo, mehr Bewegung und mehr Torgefahr aus dem Rückraum. Vor allem Routinier Zeljko Grbic und Laurin Roth netzten ein ums andere Mal ein. Dennoch schaffte Deggendorf es lange nicht, die Pfaffenhofner mal über mehrere Minuten am Torerfolg zu hindern. Immer wieder fanden die Würfe den Weg in die Maschen des Deggendorfer Tores.

So dauerte es bis in Minute 50, ehe die Gäste den Anschluss schafften. Roth war es, der das 21:24 erzielte. Emil Baumann legte nach und so war der Rückstand auf zwei Tore geschrumpft. Mehr war an diesem Abend aber nicht drin, und das auch zurecht: Die Hausherren spielten gut und abgezockt, sodass das Spiel mit 26:29 endete.

Damit war der Fehlstart in die BOL-Saison perfekt. Der HC steht nun vorerst auf dem letzten Tabellenplatz und kann sich am spielfreien, nächsten Wochenende Gedanken machen, wie sich der Trend umkehren lässt. Nächster Gegner ist der SC Eching am 20. Oktober. Dann sollte die Mannschaft das Gesicht aus Halbzeit zwei zeigen – von Anfang an.

Lesen Sie mehr dazu in der Mittwochsausgabe Ihrer Heimatzeitung, Heimatsport Deggendorf.












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