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Sommerbiathlon | 12.09.2019 | 06:00 Uhr

Zweimal Vizemeister zum Auftakt – Johannes Kühn aus Tüßling startet vielversprechend in neue Saison

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Jeweils Zweiter wurde Johannes Kühn im Sprint und in der Verfolgung bei der "Deutschen" am Arber. −Foto: Kevin Voigt

Jeweils Zweiter wurde Johannes Kühn im Sprint und in der Verfolgung bei der "Deutschen" am Arber. −Foto: Kevin Voigt

Jeweils Zweiter wurde Johannes Kühn im Sprint und in der Verfolgung bei der "Deutschen" am Arber. −Foto: Kevin Voigt


Einen vielversprechenden Start in die neue Saison hat Johannes Kühn hingelegt. Der Tüßlinger eroberte beim ersten Teil der Deutschen Meisterschaften im Sommerbiathlon am Arber zwei Vizetitel (wie bereits kurz berichtet).

Im Sprint über 10km nahm der 27-Jährige als Titelverteidiger bei mäßigen Bedingungen (leichter Wind, Regen und damit nasse und etwas glitschige Strecke) mit der frühen Startnummer6 das Rennen auf. Läuferisch war er gut drauf und ging entsprechend forsch an. Nach fehlerfreiem Liegendschießen mischte der Starter vom WSV Reit im Winkl von Beginn an gut mit. Nach zwei Fehlschüssen im stehenden Anschlag, einer davon äußerst knapp, setzte sich Kühn dank einer starken Laufleistung an die Spitze. Da auch die Konkurrenz am Schießstand nicht ungeschoren davon kam, erreichte von den nachfolgenden Gegnern keiner mehr die Zeit des Tüßlingers. Schließlich war aber Simon Schempp (ein Schießfehler), der als einer der Letzten gestartet war, noch um 18 Sekunden schneller.

Mit Platz 2 war Kühn allerdings dennoch sehr zufrieden: "Sprint ist immer ein heikles Rennen, weil auch der Verfolger dranhängt und beim ersten Rennen weiß man noch nicht so genau, wo man wirklich steht. Insofern ist der Podiumsplatz schon sehr gut."

Bei der Verfolgung über 12,5km waren die Bedingungen dann etwas besser – zumindest kein Regen und trockene Strecke. Kühn machte zusammen mit Benedikt Doll Jagd auf Schempp. Das Trio blieb zunächst unverändert zusammen, da alle drei bei den ersten beiden Liegendeinlagen mit einem bzw. null Fehlern das gleiche Schießergebnis aufwiesen. Beim ersten Mal stehend ließ Kühn dann zwei Scheiben stehen – mindestens eine davon ähnlich knapp wie am Vortag – und verlor dadurch den Anschluss ganz nach vorne. Beim letzten Schießen kam er mit einem Fehler durch und ging als Vierter auf die Schlussrunde. Schempp lag weiterhin in Führung, gefolgt von Lukas Fratscher und Philipp Horn, die sich dank sicherer Schießvorstellungen (je zwei Fehler) nach vorne arbeiteten. Kühn war auch diesmal wieder schnell auf den Skirollern unterwegs, überholte die beiden Kontrahenten noch und kam 16 Sekunden hinter Schempp an. Obwohl erneut auf dem 2. Rang, haderte er ein wenig mit seinem Schießergebnis: "Es lief nicht schlecht, aber hundertprozentig zufrieden bin ich nicht." Immerhin hat der Olympia-Starter von Pyeongchang 2018 seine Chance genutzt, sich für die Weltcup-Rennen zu empfehlen: "Die Ergebnisse sind ja auch nicht ganz unwichtig für den Winter und ich glaube, auf dem Podest zu landen ist da immer ganz gut." − red/fa

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am 12.9. im Alt-Neuöttinger und Burghauser Anzeiger!












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